Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 23. Januar 2015
  • Konjunktur

    China hofft auf die Notenbank

    Die chinesische Industrie tritt wegen einer anhaltend schwachen Nachfrage den zweiten Monate in Folge auf der Stelle. Der aktuelle Einkaufsmanagerindex (PMI) der Großbank HSBC und des Markit-Instituts weist für Januar 49,8 Punkte aus nach 49,6 im Dezember. Die Unternehmen mussten den sechsten Monat in Folge ihre Preise senken, um neue Aufträge zu erhalten. Volkswirte hatten im Schnitt mit 49,6 Punkten gerechnet. Ein Wert unter 50 Punkten signalisiert einen Rückgang, ein Wert über 50 Punkten dagegen Wachstum. HSBC-Volkswirt Qu Hongbin sagte, in den kommenden Monaten sei eine weitere Lockerung der Geldpolitik erforderlich, um das Wachstum anzukurbeln. (rts)

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  • Montag, 05. Dezember 2016
  • Konjunktur
    Euro-Einkaufsmanager melden bessere Geschäfte

    Die Geschäfte der Privatwirtschaft im Euro-Raum laufen derzeit spürbar besser als zuletzt. "Die Euro-Zone ist im November mit der höchsten Rate seit Jahresbeginn gewachsen", teilte das IHS-Markit-Institut zu seiner monatlichen Umfrage unter rund 5000 Firmen mit. Die Neubestellungen legten verstärkt zu, die Auftragsbestände stapelten sich so zügig wie zuletzt im Mai 2011. "Ohne sich großartig um politische Risiken zu kümmern, haben die Unternehmen wohl einfach einen Gang hochgeschaltet", sagte Markit-Chefökonom Chris Williamson. "Die Beschäftigung ist mit einer der höchsten Raten seit fünf Jahren gestiegen." Der Markit-Einkaufsmanagerindex, der Industrie und Dienstleister zusammenfasst, stieg um 0,6 auf 53,9 Punkte. Das Barometer signalisiert mit mehr als 50 Zählern weiter Wachstum. Die Daten deuten Williamson zufolge darauf hin, dass das Bruttoinlandsprodukt im Euro-Raum im laufenden vierten Quartal um bis zu 0,4 Prozent zulegt. (rts)

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