Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 23. Januar 2015
  • Konjunktur

    China hofft auf die Notenbank

    Die chinesische Industrie tritt wegen einer anhaltend schwachen Nachfrage den zweiten Monate in Folge auf der Stelle. Der aktuelle Einkaufsmanagerindex (PMI) der Großbank HSBC und des Markit-Instituts weist für Januar 49,8 Punkte aus nach 49,6 im Dezember. Die Unternehmen mussten den sechsten Monat in Folge ihre Preise senken, um neue Aufträge zu erhalten. Volkswirte hatten im Schnitt mit 49,6 Punkten gerechnet. Ein Wert unter 50 Punkten signalisiert einen Rückgang, ein Wert über 50 Punkten dagegen Wachstum. HSBC-Volkswirt Qu Hongbin sagte, in den kommenden Monaten sei eine weitere Lockerung der Geldpolitik erforderlich, um das Wachstum anzukurbeln. (rts)

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  • Donnerstag, 29. September 2016
  • Personalie
    Vossloh bekommt neuen Vorstandschef

    Der Aufsichtsrat des Bahntechnik-Konzerns Vossloh hat Andreas Busemann zum Vorstandsvorsitzenden bestellt. Er soll per April 2017 Hans M. Schabert ablösen, teilte das SDax-Unternehmen mit. Busemann, der seit Januar im Vorstand bei der DB Cargo AG für Vertrieb und Marketing zuständig ist, habe einen Vertrag für drei Jahre erhalten. Schabert ist seit April 2014 Vorstandsvorsitzender und werde nach Ablauf seiner Amtszeit Ende März aus familiären Gründen für eine weitere Amtszeit nicht zur Verfügung stehen, so Vossloh. (DJ)

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  • Konjunktur
    US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe steigen moderat

    In den USA sind in der Woche zum 24. September mehr Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gestellt worden. Im Vergleich zur Vorwoche stieg die Zahl auf saisonbereinigter Basis um 3000 auf 254.000 Anträge, wie das Arbeitsministerium in Washington mitteilte. Volkswirte hatten einen Anstieg auf 260.000 vorhergesagt. Insgesamt bewegen sich die Erstanträge weiter auf einem Niveau, das auf eine wachsende Beschäftigung hinweist. Für die Vorwoche wurde der Wert leicht nach unten revidiert, auf 251.000 von ursprünglich 252.000. Der gleitende Vierwochendurchschnitt fiel gegenüber der Vorwoche um 2250 auf 256.000. (DJ)

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  • Unternehmen
    Philip Morris erhöht erneut Gewinnausblick für 2016

    Philip Morris hat erneut den Ausblick für das Gesamtjahr angehoben. Wegen eines besseren Wechselkursumfelds rechnet der Tabakhersteller nun mit einem Ergebnis je Aktie von 4,53 bis 4,58 US-Dollar. Bisher hatte die Philip Morris International Inc eine Bandbreite von 4,45 bis 4,55 Dollar je Anteil in Aussicht gestellt. Das US-Unternehmen hatte bereits Mitte des Jahres den Ausblick angehoben. Die Wechselkurse dürften das Jahresergebnis nun mit 35 Cent je Aktie belasten. Hier wurde bisher eine Belastung von 40 Cent je Titel erwartet.
    Der gesamte Zigarettenabsatz rund um den Globus, ohne die USA und China, dürfte um 2,0 bis 2,5 Prozent sinken, stellte Philip Morris zudem in Aussicht. (DJ)

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  • Quartalszahlen
    Hornbach verdient dank Umsatzwachstum vor Steuern mehr

    Der Baumarktkonzern Hornbach Holding hat dank der regen Nachfrage in seinen 154 Bau- und Gartenmärkten seinen Umsatz im zweiten Quartal um 6,8 Prozent auf 1,071 Milliarden Euro gesteigert. Das Betriebsergebnis stieg per Ende August um 2,2 Prozent auf 76 Millionen Euro, wie die Hornbach Holding AG & Co. KGaA mitteilte, der gleichzeitig die Umsatz- und Ertragsprognose für das Gesamtjahr bestätigte. Flächen- und währungskursbereinigt steigerte der Teilkonzern Hornbach Baumarkt die Umsätze im zweiten Quartal wie auch im ersten Halbjahr 2016/2017 um 4,5 Prozent. Die kräftigsten Wachstumsimpulse kamen im Halbjahr weiterhin aus den acht Ländern außerhalb Deutschlands. Ihr Anteil am Umsatz des Teilkonzerns erhöhte sich kumuliert von 42,3 auf 44,6 Prozent. Vor Steuern legte der Gewinn um 3,2 Prozent auf 68,8 Millionen Euro zu. Der Periodenüberschuss fiel hingegen um 3,5 Prozent auf 50,9 Millionen Euro. Die Umsatz- und Ertragsprognosen der Hornbach-Gruppe sowie des Hornbach Baumarkt AG Teilkonzerns für das Gesamtjahr 2016/2017 wurden jeweils vom Vorstand bestätigt. (DJ)

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  • Personalie
    BMW-Finanzchef Eichiner übergibt an Nachfolger

    BMW bekommt einen neuen Finanzchef. Vorstand Friedrich Eichiner, der das Ressort seit neun Jahren leitet, geht im Januar in den Ruhestand und übergibt sein Amt an Nicolas Peter. Der 54-jährige Jurist Peter hat in den vergangenen fünf Jahren den Vertrieb in Europa geführt, wo BMW die Hälfte seiner Autos verkauft. Davor war er Leiter des Konzerncontrollings. Aufsichtsratschef Norbert Reithofer sagte nach Berufung Peters: "Er ist seit 25 Jahren Teil der BMW Group und hat das Unternehmen in all seinen Facetten kennengelernt." Er dankte dem 61-jährigen Eichiner "für drei Jahrzehnte mit vollem und erfolgreichem Einsatz für die BMW Group. Sein Nachfolger Nicolas Peter fing 1991 bei BMW an. 1999 wurde er Geschäftsführer Finanzen und Verwaltung von BMW France, leitete ab 2002 den Vertrieb in Schweden und ab 2005 die Vertriebssteuerung, Prozessentwicklung und IT, bevor er 2007 die Leitung des Konzerncontrollings übernahm. Seit Oktober 2011 ist er Vetriebschef für Europa. (dpa)

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