Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 10. September 2014
  • Welthandel

    China verspricht offenere Märkte

    Chinas Ministerpräsident Li Keqiang hat eine weitere Öffnung des chinesischen Marktes versprochen. Seine Regierung werde "alle institutionellen Hindernisse" für Unternehmen abbauen und "offene und transparente" Märkte mit gleichen Bedingungen für chinesische wie für ausländische Firmen schaffen, sagte Li zu Teilnehmern des 'Sommer Davos' genannten Treffens des Weltwirtschaftsforums in Tianjin. "Wir werden die Reformen des Verwaltungssystems kontinuierlich vertiefen (...), um das Potenzial der Märkte und die Motivation für Entwicklung freizusetzen", sagte Li in der ostchinesischen Hafenstadt. Die Wirtschaft seines Landes sei sehr robust und habe viel Raum, um zu wachsen.

    Ferner hätten die jüngsten Anti-Monopol-Ermittlungen Chinas nicht auf bestimmte Firmen oder Industrien abgezielt, sagte Li. Nur rund zehn Prozent der untersuchten Firmen seien aus dem Ausland gewesen.(dpa)

    +
  • Sonntag, 23. April 2017
  • Unternehmen
    Kinderradhersteller Puky beklagt Imageprobleme

    Der bekannte Kinderfahrradhersteller Puky klagt über Imageprobleme unter Sechsjährigen. Schon bei Kindern im Alter von sechs bis sieben Jahren gelte die Marke als zu kindlich, sagte Puky-Geschäftsführer Mathias Heller der "Welt am Sonntag". Der Hersteller will daher seine Modelle für ältere Kinder und Jugendliche komplett überarbeiten. Bei einigen wurde bereits die rote Farbe aus dem Puky-Logo verbannt, um die Räder von denen für Kleinere stärker abzugrenzen.

    +
  • Devisen
    SNB für Frankreich-Wahlergebnis gewappnet

    Die Schweizerische Nationalbank (SNB) ist nach den Worten ihres Präsidenten Thomas Jordan darauf vorbereitet, einem Aufwertungsdruck des Franken nach der Präsidentenwahl in Frankreich etwas entgegenzusetzen. Die Bank sei bereit, dazu die vorhandenen Instrumente zu nutzen, sagte der SNB-Chef. "Wir hoffen, dass ein vernünftiger Kandidat gewinnt, jemand der für freie Märkte ist. Aber wir können nicht ausschließen, dass es mehr Druck auf den Schweizer Franken geben wird." Die SNB setzt bereits auf Negativzinsen und Devisenmarktinterventionen, um den Kurs des Franken zu deckeln. Wenn der Franken steigt, verteuert das Schweizer Waren im Ausland und bremst somit die Exporte und die Wirtschaft der Alpenrepublik. (rts)

    +
Themenseiten Wirtschaft
Empfehlungen