Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 10. September 2014
  • Welthandel

    China verspricht offenere Märkte

    Chinas Ministerpräsident Li Keqiang hat eine weitere Öffnung des chinesischen Marktes versprochen. Seine Regierung werde "alle institutionellen Hindernisse" für Unternehmen abbauen und "offene und transparente" Märkte mit gleichen Bedingungen für chinesische wie für ausländische Firmen schaffen, sagte Li zu Teilnehmern des 'Sommer Davos' genannten Treffens des Weltwirtschaftsforums in Tianjin. "Wir werden die Reformen des Verwaltungssystems kontinuierlich vertiefen (...), um das Potenzial der Märkte und die Motivation für Entwicklung freizusetzen", sagte Li in der ostchinesischen Hafenstadt. Die Wirtschaft seines Landes sei sehr robust und habe viel Raum, um zu wachsen.

    Ferner hätten die jüngsten Anti-Monopol-Ermittlungen Chinas nicht auf bestimmte Firmen oder Industrien abgezielt, sagte Li. Nur rund zehn Prozent der untersuchten Firmen seien aus dem Ausland gewesen.(dpa)

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  • Freitag, 22. September 2017
  • Unternehmen
    Varta startet wohl neuen IPO-Versuch

    Der Mikrobatterie-Hersteller Varta will Finanzkreisen zufolge in der nächsten Woche den zweiten Versuch innerhalb eines Jahres starten, an die Frankfurter Börse zu gehen. Das Unternehmen aus dem schwäbischen Ellwangen peile einen Erlös von rund 200 Millionen Euro an, wie zwei Insider sagten. Im Spätherbst 2016 hatte Varta die Emission abgebrochen, weil sich nicht ausreichend Käufer für die Aktien fanden. Den neuen Anlauf begleitet Finanzkreisen zufolge federführend die Investmentbank Berenberg. Der Produzent von Knopfzellen für Hörgeräte und Kopfhörer strebe angesichts verbesserter Ergebniskennzahlen eine höhere Bewertung an als vor knapp einem Jahr. Damals sollte Varta auf einen Börsenwert von 400 bis 500 Millionen Euro kommen. (rts)

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  • Unternehmen
    Turkish Airlines will bei Boeing 40 "Dreamliner" kaufen

    Die Fluggesellschaft Turkish Airlines will beim Flugzeugbauer Boeing im großen Stil Langstreckenjets kaufen. Der Deal soll 40 Exemplare des jüngsten Typs Boeing 787-9 "Dreamliner" umfassen, wie Boeing mitteilte. Die türkische Fluglinie begründete die Pläne mit dem Bedarf an dem künftigen dritten Istanbuler Flughafen und einem Ausbau ihrer Flotte. Die 40 Maschinen in der mittellangen Ausführung des "Dreamliners" haben laut Preisliste Gesamtwert von 10,8 Milliarden US-Dollar (9,1 Milliarden Euro). (dpa)

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