Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 10. März 2016
  • Inflation

    China verzeichnet steigende Preise

    Die Verbraucherpreise in China sind im Februar so stark gestiegen wie seit Mitte 2014 nicht mehr. Die Inflationsrate lag im vergangenen Monat bei 2,3 Prozent, wie die Pekinger Statistikbehörde mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt mit lediglich 1,9 Prozent gerechnet, nachdem die Preise im Januar um 1,8 Prozent zugelegt hatten. Vor allem Lebensmittel kosteten zuletzt mehr und die jüngst wieder anziehenden Ölpreise machten sich ebenso bemerkbar wie die weiter steigenden Immobilienpreise in Großstädten. Die Regierung hat für 2016 ein Inflationsziel von rund 3,0 Prozent ausgerufen. (rts)

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  • Donnerstag, 26. Mai 2016
  • Haushalt
    Griechenland will OTE-Anteil verkaufen

    Das hochverschuldete Griechenland will sich von einer fünfprozentigen Beteiligung an seinem führenden Telekomkonzern OTE trennen. Aktualisierte Privatisierungspläne sähen diesen Schritt vor, teilte die Regierung in Athen mit. Der Staat hält zehn Prozent an OTE. Griechenland werde fünf Prozent an die Privatisierungsbehörde HRADF transferieren, die den Verkauf in die Wege leiten soll. Die Deutsche Telekom ist an OTE mit 40 Prozent beteiligt. Dafür hat sie insgesamt 4,2 Milliarden Euro ausgeben. EZB, EU-Kommission und IWF haben Griechenland in insgesamt drei Rettungspaketen im Gesamtvolumen vor mehreren hundert Milliarden Euro an Krediten vor dem Staatsbankrott bewahrt. (rts)

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  • Unternehmen
    KKR an Takata interessiert

    Der US-Finanzinvestor KKR will einem Zeitungsbericht zufolge dem angeschlagenen japanischen Autozulieferer Takata beispringen. Der Fonds wolle 60 Prozent der Anteile kaufen, berichtete die Zeitung "Nikkei". Dazu seien Gespräche mit den Kunden nötig. Eine Takata-Sprecherin lehnte eine Stellungnahme ab. An der Börse wurde der Bericht positiv aufgenommen: Die Aktien schnellten um mehr als ein Fünftel in die Höhe. Takata steckt wegen Problemen mit den von ihm hergestellten Airbags in Schwierigkeiten. Das Unternehmen hatte jüngst angekündigt, weitere bis zu 40 Millionen Airbags müssten zurückgerufen werden. (rts)

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