Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 13. Januar 2016
  • Konjunktur

    Chinas Exporte gehen langsamer zurück

    Die schwache Nachfrage aus dem Ausland lastet weiterhin auf der chinesischen Wirtschaft. Die Ausfuhren der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt gingen im abgelaufenen Jahr spürbar zurück. Im Dezember allerdings fiel der Rückgang nicht so stark aus wie befürchtet. Ökonomen gehen trotz eines schwächeren Yuan aber nicht davon aus, dass das Ergebnis im Dezember auf eine deutliche Erholung hindeutet. Auf Dollar-Basis sanken die Ausfuhren im Dezember um 1,4 Prozent. Im November hatte der Rückgang 6,8 Prozent betragen. In Yuan stiegen die Exporte. Die Importe sanken wiederum auf Dollar-Basis um 7,6 Prozent nach 8,7 Prozent in November. Der Handelsbilanzüberschuss stieg im Dezember auf 60,1 Milliarden US-Dollar nach 54,1 Milliarden im November. Aufgrund der schwachen Exporte und der noch schwächeren Importe im vergangenen Jahr kam der Handelsbilanzüberschuss im vergangenen Jahr auf den Rekordwert von 594,5 Milliarden Dollar nach 382,5 Milliarden 2014. Im Gesamtjahr fielen die Exporte um 2,8 Prozent und die Importe um 14,1 Prozent. (DJ)

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  • Samstag, 23. September 2017
  • Konjunktur
    Italien hebt Wachstumsprognosen an

    Italien hat seine Prognosen für die Wirtschaftsleistung in diesem und im kommenden Jahr angehoben. "Wir haben höhere und solidere Wachstumszahlen als zunächst vorhergesehen", sagte Regierungschef Paolo Gentiloni in Rom. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) soll 2017 um 1,5 Prozent steigen, zuvor war mit 1,1 Prozent gerechnet worden. 2018 und 2019 soll es so weitergehen. Beim Abbau der Neuverschuldung kommt Italien aber nicht so schnell voran wie gedacht. Wie Finanzminister Pier Carlo Padoan sagte, soll das Defizit von 2,1 Prozent in diesem Jahr auf 1,6 Prozent des BIP im kommenden Jahr sinken. Ursprünglich war die Regierung von 1,2 Prozent an neuen Schulden ausgegangen. (dpa)

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