Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 13. Januar 2016
  • Konjunktur

    Chinas Exporte gehen langsamer zurück

    Die schwache Nachfrage aus dem Ausland lastet weiterhin auf der chinesischen Wirtschaft. Die Ausfuhren der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt gingen im abgelaufenen Jahr spürbar zurück. Im Dezember allerdings fiel der Rückgang nicht so stark aus wie befürchtet. Ökonomen gehen trotz eines schwächeren Yuan aber nicht davon aus, dass das Ergebnis im Dezember auf eine deutliche Erholung hindeutet. Auf Dollar-Basis sanken die Ausfuhren im Dezember um 1,4 Prozent. Im November hatte der Rückgang 6,8 Prozent betragen. In Yuan stiegen die Exporte. Die Importe sanken wiederum auf Dollar-Basis um 7,6 Prozent nach 8,7 Prozent in November. Der Handelsbilanzüberschuss stieg im Dezember auf 60,1 Milliarden US-Dollar nach 54,1 Milliarden im November. Aufgrund der schwachen Exporte und der noch schwächeren Importe im vergangenen Jahr kam der Handelsbilanzüberschuss im vergangenen Jahr auf den Rekordwert von 594,5 Milliarden Dollar nach 382,5 Milliarden 2014. Im Gesamtjahr fielen die Exporte um 2,8 Prozent und die Importe um 14,1 Prozent. (DJ)

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  • Dienstag, 06. Dezember 2016
  • Konjunktur
    Größtes Auftragsplus für Industrie seit 2014

    Die deutsche Industrie hat im Oktober wieder spürbar mehr Aufträge an Land gezogen. Die Betriebe erhielten 4,9 Prozent mehr Bestellungen als im Vormonat und verbuchten damit das größte Plus seit Juli 2014, wie das Bundeswirtschaftsministerium mitteilte. "Die auch in der Tendenz etwas anziehende Nachfrage und das verbesserte Geschäftsklima sprechen insgesamt für eine Belebung der Industriekonjunktur im Jahresschlussquartal", erklärte das Ministerium dazu. Schwung kam von der Nachfrage aus dem Inland: Sie legte um 6,3 Prozent zu. Die Aufträge dem Ausland stiegen um 3,9 Prozent. (rts)

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  • Unternehmen
    Bahnvorstand Weber verlängert um zwei Jahre

    Personalvorstand Ulrich Weber wird voraussichtlich noch gut zwei Jahre bei der Deutschen Bahn bleiben. Der Dienstvertrag des 66-Jährigen solle in der nächsten Aufsichtsratssitzung am 14. Dezember bis Ende 2018 verlängert werden, hieß es im Umfeld des Kontrollgremiums. Der Jurist ist seit Juli 2009 bei der Bahn, sein bisheriger Vertrag läuft am 31. März 2017 aus. Das bundeseigene Unternehmen lehnte einen Kommentar zu der Personalie ab. Weber ist derzeit vor allem als Verhandlungsführer der Arbeitgeber in der Tarifrunde mit den Bahngewerkschaften EVG und GDL engagiert. In seiner Amtszeit vollzog die Bahn eine Trendwende und schuf nach jahrelangem Stellenabbau unterm Strich wieder neue Arbeitsplätze. (dpa)

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