Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 13. Januar 2016
  • Konjunktur

    Chinas Exporte gehen langsamer zurück

    Die schwache Nachfrage aus dem Ausland lastet weiterhin auf der chinesischen Wirtschaft. Die Ausfuhren der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt gingen im abgelaufenen Jahr spürbar zurück. Im Dezember allerdings fiel der Rückgang nicht so stark aus wie befürchtet. Ökonomen gehen trotz eines schwächeren Yuan aber nicht davon aus, dass das Ergebnis im Dezember auf eine deutliche Erholung hindeutet. Auf Dollar-Basis sanken die Ausfuhren im Dezember um 1,4 Prozent. Im November hatte der Rückgang 6,8 Prozent betragen. In Yuan stiegen die Exporte. Die Importe sanken wiederum auf Dollar-Basis um 7,6 Prozent nach 8,7 Prozent in November. Der Handelsbilanzüberschuss stieg im Dezember auf 60,1 Milliarden US-Dollar nach 54,1 Milliarden im November. Aufgrund der schwachen Exporte und der noch schwächeren Importe im vergangenen Jahr kam der Handelsbilanzüberschuss im vergangenen Jahr auf den Rekordwert von 594,5 Milliarden Dollar nach 382,5 Milliarden 2014. Im Gesamtjahr fielen die Exporte um 2,8 Prozent und die Importe um 14,1 Prozent. (DJ)

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  • Sonntag, 25. September 2016
  • Unternehmen
    Deutsche Airlines wollen Klimaabgabe

    Vor neuen Verhandlungen über mehr Klimaschutz im Luftverkehr wirbt die deutsche Branche für umfassende weltweite Instrumente. Nur ein verbindliches System mit hoher Abdeckung der CO2-Emissionen führe zu Planungssicherheit für die Fluggesellschaften und einem fairen Wettbewerb, sagte der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL), Stefan Schulte. Bei der Vollversammlung der internationalen Luftverkehrsorganisation ICAO im kanadischen Montreal soll von diesem Dienstag an über eine Emissionsabgabe für Airlines beraten werden. Daraus sollen Klimaschutzprojekte bezahlt werden. "Für den Erfolg des Abkommens ist entscheidend, dass möglichst viele Staaten von Beginn an dabei sind", sagte Schulte. Daher reiche es nicht aus, dass ein Entwurf der ICAO zunächst nur eine freiwillige Teilnahme vorsehe. (dpa)

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  • Samstag, 24. September 2016
  • Ratingagenturen
    Fitch bestätigt Flüchtlingseffekt

    Die Analysten der Ratingagentur Fitch behalten ihr Spitzenrating "AAA" für Deutschland bei. Die bestmögliche Einstufung spiegele Deutschlands starke Finanzinstitutionen und die breit aufgestellte, von hoher Wertschöpfung geprägte Wirtschaft wider, teilte die Agentur nach Börsenschluss zum Wochenende mit. Zudem hieß es, der Ausblick für Deutschland sei "stabil". Für das laufende Jahr sagte Fitch für Deutschland ein Wirtschaftswachstum von 1,7 Prozent voraus, für 2017 und 2018 von je 1,4 Prozent. Die vielen Flüchtlinge, die Deutschland aufgenommen habe, würden einen leicht positiven Einfluss auf das Wirtschaftswachstum haben, hieß es zudem. Es werde aber Zeit brauchen, um die Migranten in den Arbeitsmarkt zu integrieren. (rts)

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