Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 19. Juni 2017
  • Konjunktur

    Chinas Quote für E-Autos schon 2018

    China will einem Medienbericht zufolge nun doch bereits im kommenden Jahr strenge Quoten für Elektroautos einführen. Das "Handelsblatt" berichtete, der überarbeitete Entwurf der Verordnung sehe wie bislang vor, dass 2018 mindestens acht Prozent der im Land verkauften Wagen eines Herstellers Elektro- oder Hybridfahrzeuge sein müssen. In den beiden Folgejahren seien dann zehn und zwölf Prozent vorgesehen. Allerdings gewähre die Regierung nach einem komplexen Verfahren mehr Punkte je Auto, wenn es eine höhere Reichweite und eine bessere Energieeffizienz habe, berichtete die Zeitung weiter. Deutsche Autobauer können diese Vorgaben bislang nicht erfüllen. (AFP)

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  • Mittwoch, 23. August 2017
  • Unternehmen
    Gericht bestätigt Kartellamt zu Kaiser's

    Die Untersagung der Fusion von Kaiser's Tengelmann und Edeka durch das Bundeskartellamt im Frühjahr 2015 war rechtmäßig. Das entschied am Mittwoch das Oberlandesgericht Düsseldorf. Der erste Kartellsenat wies damit die Beschwerden von Edeka und Tengelmann gegen die Entscheidung zurück. Das Kartellamt hatte Edeka die Übernahme des Konkurrenten Kaiser's Tengelmann Ende März 2015 untersagt und dies mit einer befürchteten Verschlechterung der Wettbewerbsbedingungen begründet. Die Unternehmen beantragten daraufhin beim Wirtschaftsministerium erfolgreich eine Sondererlaubnis. Diese wiederum stufte das OLG Düsseldorf als rechtswidrig ein. Nach langem Ringen in einem Schlichtungsverfahren einigten sich Edeka und der Konkurrent Rewe schließlich darauf, Kaiser's Tengelmann aufzuteilen. (AFP)

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  • Unternehmen
    Insider: Chevron bekommt neuen Chef

    Beim US-Energiekonzern Chevron steht einem Insider zufolge überraschend ein Wechsel an der Firmenspitze an. Konzernchef John Watson werde bis Ende September von seinem Posten zurücktreten, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person. Nachfolger wird demnach voraussichtlich der stellvertretende Verwaltungsratschef Mike Wirth. Watson verlasse seinen Posten nicht im Streit und werde wohl noch einige Zeit im Verwaltungsrat sitzen, sagte der Insider. Chevron ist einer der größten Öl- und Gaskonzerne der Welt und steht wie seine Rivalen unter Sparzwang. Wirth hat Erfahrungen im Raffineriegeschäft gesammelt, in dem auf die Kosten besonders stark geachtet wird. Der Konzern lehnte eine Stellungnahme ab. (rts)

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