Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Sonntag, 07. Februar 2016
  • Devisen

    Chinas Währungsreserven im freien Fall

    Der gewaltige Devisenberg Chinas ist weiter abgeschmolzen. Wie die chinesische Notenbank mitteilte, betrugen die Währungsreserven der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt im Januar 3,23 Billionen US-Dollar. Das ist der niedrigste Stand seit 2012. Verglichen mit einem Monat zuvor verringerten sich die Reserven um 99,5 Milliarden Dollar.

    Im gesamten vergangenen Jahr schmolzen die Devisenreserven, die vor allem aus den hohen Exportüberschüssen des Landes stammen, um mehr als eine halbe Billion Dollar. Es war der erste Rückgang überhaupt. Allerdings hat sich der Abfluss im Januar etwas gegenüber Dezember verringert und lag auch unter den Erwartungen von Experten. Experten erklären den Rückgang zum einen mit Kapitalabflüssen wegen der gegenwärtigen schwächelnden Wirtschaft Chinas. Zum anderen werden Markteingriffe der Notenbank als Grund genannt, mit denen die Abwertung der Landeswährung Yuan (Renminbi) abgefedert werden soll. (dpa)

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  • Mittwoch, 22. März 2017
  • Unternehmen
    Jenoptik erzielt Rekordergebnis

    Der Vorstandsvorsitzende des Elektronik- und Militärtechnikkonzerns Jenoptik, Michael Mertin, verabschiedet sich mit einem Rekordergebnis. Das Unternehmen erwirtschaftete vergangenes Jahr einen Gewinn von 57,5 Millionen Euro und damit 15 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Dividende pro Aktie soll von 0,22 Euro auf 0,25 Euro steigen, kündigte Mertin bei der Vorlage der Bilanz für 2016 an. Weniger stark wuchs der Umsatz mit einem Plus von 2,4 Prozent auf 684,8 Millionen Euro. Mertin, der fast zehn Jahre an der Spitze eines der wenigen ostdeutschen Unternehmen im Börsenindex TecDax stand, rechnet auch 2017 mit Zuwächsen. Der Vorstandsvorsitzende übergibt das ကAmt zum 1. Mai an den 49 Jahre alten Physiker Stefan Traeger. (dpa)

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  • Jahresbilanz
    Petrobras schwimmt im Minus

    Südamerikas größter Ölkonzern Petrobras verbucht das dritte Jahr in Folge einen Milliardenverlust. Wie das halbstaatliche brasilianische Unternehmen mitteilte, betrug das Minus im zurückliegenden Jahr 14,8 Milliarden Reais (4,3 Mrd. Euro). 2015 waren es 34,8 Milliarden Reais (10,5 Mrd. Euro) und 2014 rund 21,6 Milliarden Reais (6,5 Mrd. Euro). Das Unternehmen nannte den niedrigen Ölpreis und eine geringere Nachfrage im Inland als Hauptgründe für das Ergebnis. 2013 konnte der Konzern noch 7,1 Milliarden Euro Gewinn verbuchen. Petrobras ist in 16 Ländern aktiv und hat rund 78.000 Mitarbeiter. Der hochverschuldete Konzern betreibt 122 Ölplattformen, 16 Raffinerien und 8500 Tankstellen. (dpa)

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