Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Sonntag, 07. Februar 2016
  • Devisen

    Chinas Währungsreserven im freien Fall

    Der gewaltige Devisenberg Chinas ist weiter abgeschmolzen. Wie die chinesische Notenbank mitteilte, betrugen die Währungsreserven der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt im Januar 3,23 Billionen US-Dollar. Das ist der niedrigste Stand seit 2012. Verglichen mit einem Monat zuvor verringerten sich die Reserven um 99,5 Milliarden Dollar.

    Im gesamten vergangenen Jahr schmolzen die Devisenreserven, die vor allem aus den hohen Exportüberschüssen des Landes stammen, um mehr als eine halbe Billion Dollar. Es war der erste Rückgang überhaupt. Allerdings hat sich der Abfluss im Januar etwas gegenüber Dezember verringert und lag auch unter den Erwartungen von Experten. Experten erklären den Rückgang zum einen mit Kapitalabflüssen wegen der gegenwärtigen schwächelnden Wirtschaft Chinas. Zum anderen werden Markteingriffe der Notenbank als Grund genannt, mit denen die Abwertung der Landeswährung Yuan (Renminbi) abgefedert werden soll. (dpa)

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  • Samstag, 27. August 2016
  • Konjunktur
    Kräftiges Gewinnplus in Chinas Industrie

    Chinas Industriefirmen haben ihre Gewinne im Juli deutlich gesteigert. Das Plus von elf Prozent auf umgerechnet insgesamt 70 Milliarden Euro war das stärkste seit März, wie die nationale Statistikbehörde mitteilte. Ihren Angaben zufolge profitierten die Firmen zwar von anziehenden Umsätzen und sinkenden Kosten. Eine deutliche Erholung der Nachfrage sei bislang aber nicht zu erkennen. Im Zeitraum von Januar bis Juli lagen die Gewinne 6,9 Prozent über dem Wert vor Jahresfrist. Besonders stark war der Anstieg im verarbeitenden Gewerbe, während es bei Bergbaufirmen einen Einbruch gab. (rts)

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