Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 18. Februar 2016
  • Übernahme

    Chinesen bieten für Ingram Micro

    Die Einkaufstour chinesischer Unternehmen im Ausland reißt nicht ab. Der chinesische Großkonzern HNA will den US-Elektronik-Großhändler Ingram Micro für sechs Milliarden Dollar übernehmen. Das Angebot der HNA-Tochter Tianjin Tianhai Investment liege bei 38,90 Dollar je Aktie. Das entspricht einem Aufschlag von rund 31 Prozent auf den Ingram-Schlusskurs von Mittwoch. Ingram Micro vertreibt unter anderem Geräte von Apple und Netzwerkteile von Cisco. Die HNA Gruppe, zu der auch die chinesische Fluglinie Hanan Airlines gehört, will mit dem Zukauf ihren Logistikarm stärken. Im vergangenen Jahr hatten chinesische Firmen für mehr als eine Billion Dollar im Ausland zugekauft. (rts)

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  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

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  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

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