Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 15. Januar 2016
  • Unternehmen

    Chinesen übernehmen GE-Hausgeräte

    General Electric hat einen Käufer für sein Haushaltsgerätegeschäft gefunden. Für 5,4 Milliarden US-Dollar wird es an die chinesische Haier verkauft, wie das US-Unternehmen mitteilte. Das Vorhaben sei von den Boards beider Unternehmen genehmigt worden. Vorbehaltlich der weiteren erforderlichen Genehmigungen soll der Verkauf Mitte 2016 abgeschlossen werden. Die Zentrale von GE Appliances bleibe in Louisville. Die Transaktion bewerte GE Appliances mit dem Zehnfachen des EBITDA in den vergangenen 12 Monaten. GE erwarte einen Nachsteuergewinn von etwa 0,20 Dollar je Aktie. Weitere Details will der Konzern bei der Telefonkonferenz zu den Viertquartalszahlen am 22. Januar nennen. (DJ)

    +
  • Montag, 25. Juli 2016
  • Autobauer
    Airbag-Rückruf kostet Milliarden

    Der Skandal um defekte Airbags des japanischen Zulieferers Takata trifft deutsche Autobauer hart. Bei BMW, Daimler, Audi und Volkswagen seien mehr als sechs Millionen Autos betroffen, berichtete die "Automobilwoche" mit Verweis auf Angaben der Hersteller. Bei BMW seien es seit 2013 rund vier Millionen Fahrzeuge, bei VW 900.000 Pkw und Transporter. Daimler gab die Zahl der betroffenen Fahrzeuge demnach mit rund einer Million an; Audi mit rund 450.000. "Der Schaden insgesamt dürfte schon jetzt bei über zwei Milliarden Euro liegen", sagte Jan Dannenberg von der Management- und Strategieberatung Berylls der "Automobilwoche". Auf ähnliche Summen kam Autoexperte Stefan Bratzel. Er rechnete pro Auto mit Kosten von bis zu 300 Euro. (AFP)

    +
  • Unternehmen
    Ericsson sucht neuen Vorstandschef

    Der Netzwerkausrüster Ericsson tauscht seinen Chef aus. Vorstandschef Hans Vestberg trete mit sofortiger Wirkung zurück, teilte der Konzern mit. Der bisherige Finanzchef Jan Frykhammar übernehme übergangsweise seinen Posten. Es werde intern und extern nach geeigneten Kandidaten gesucht. Vestberg war insgesamt 28 Jahre für Ericsson tätig, die letzten sieben als Vorstandschef. Der Konzern steckt in Schwierigkeiten. Bei Vorlage der Quartalszahlen vergangene Woche hatten die Schweden weitere Kostensenkungen angekündigt. Der Umsatz ging verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 11 Prozent auf 54,1 Milliarden schwedische Kronen (5,7 Mrd Euro) zurück. Der Gewinn sank um gut ein Viertel auf 1,6 Milliarden Kronen. (dpa)

    +
Themenseiten Wirtschaft
Empfehlungen