Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 31. Oktober 2014
  • Quartalsergebnis

    Citigroup muss nachbessern

    Die Citigroup muss wegen Rechtsstreitigkeiten ihr Quartalsergebnis korrigieren. Aufgrund von Rückstellungen in Höhe von 600 Millionen Dollar betrage der Nettogewinn im dritten Quartal jetzt nur noch 2,84 Milliarden Dollar, teilte die US-Bank mit. Vor zwei Wochen war noch von 3,44 Milliarden Dollar die Rede. Grund für die Korrektur seien behördliche Anfragen und Ermittlungen. Diese schritten immerhin schnell voran. Nach Bekanntgabe der Korrektur fielen die Citi-Aktien im nachbörslichen Handel zunächst um 2 Prozent. Später machten sie die Verluste wett. (rts)

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  • Mittwoch, 24. August 2016
  • Unternehmen
    Pfizer kauft Geschäftsteile von Astrazeneca

    Der Pharmakonzern Pfizer nimmt nur wenige Tage nach einer Milliardenübernahme erneut viel Geld für einen Zukauf in die Hand. Diesmal erwerben die Amerikaner die Entwicklungs- und Vermarktungsrechte an entzündungshemmenden Wirkstoffen und bereits zugelassenen Mitteln des britischen Wettbewerbers Astrazeneca, wie beide Unternehmen mitteilten. Pfizer kauft unter anderem das gerade in der EU neu zugelassene Mittel Zavicefta oder die in der Entwicklung befindlichen Wirkstoffe Aztreonam-Avibactam und CXL. Die Briten erhalten dafür zunächst 550 Millionen US-Dollar von Pfizer. Weitere 175 Millionen Dollar sollen im Januar 2019 fließen. Astrazeneca winken zudem Meilensteinzahlungen von bis zu 250 Millionen Dollar, Umsatzbeteiligungen von bis zu 600 Millionen Dollar sowie Lizenzzahlungen für den Verkauf von Medikamenten in bestimmten Märkten. (DJ)

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  • Banken
    Helaba bestätigt zurückhaltende Prognose

    Die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) musste im ersten Halbjahr einen deutlichen Gewinnrückgang hinnehmen. Tief ins Kontor schlugen ein negatives Handelsergebnis und ein niedrigerer Zinsüberschuss. Auf der anderen Seite stiegen die Provisionen und das Ergebnis aus Derivaten und Finanzinstrumenten. Für das laufende Jahr erwartet die Helaba nach wie vor einen "spürbaren Rückgang" beim Konzernergebnis. Der Vorsteuergewinn sank im Zeitraum von Januar bis Juli um 23 Prozent auf 279 Millionen Euro. Der Nettogewinn ging um 22,4 Prozent auf 184 Millionen Euro zurück. Die Unsicherheit rund um das Brexit-Votum Ende Juni trug dazu bei, dass das Handelsergebnis mit minus 13 Millionen Euro von plus 128 Millionen Euro im Vorjahr in den negativen Bereich rutschte. Die anhaltend niedrigen Zinsen machten sich im Zinsüberschuss bemerkbar. Er sank um 8,5 Prozent auf 611 Millionen Euro. Weitere Belastungsfaktoren für das Ergebnis waren eine höhere Risikovorsorge und ein gestiegener Verwaltungsaufwand. (DJ)

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