Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 09. Oktober 2014
  • Bad Bank

    Citigroup schnürt Kreditbündel

    Die US-Großbank Citigroup will offenbar auf einen Schlag einen umfangreichen Bestand an riskanten Wertpapieren loswerden. Die in der Finanzkrise in die sogenannte Bad Bank "OneMain" ausgelagerten Titel könnten bald an die Börse gehen, heißt es aus Finanzkreisen. Die Vorbereitungen dazu hat das Institut bereits getroffen, wie aus am Abend veröffentlichten Unterlagen hervorgeht. Die mit Konsumentenkrediten besicherten Wertpapiere, die in der Krise massiv an Wert eingebüßt hatten, könnten nach Einschätzung von Analysten mehr als 4 Milliarden Dollar einspielen. Allerdings fährt die Bank zweigleisig und hält sich auch die Option offen, das Wertpapierpaket direkt an einen Investor zu verkaufen. (dpa)

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  • Mittwoch, 28. September 2016
  • Konjunktur
    US-Industrie hält Auftragsniveau

    Die US-Industrie hat im August ihr Auftragsniveau stabil gehalten. Die Bestellungen für langlebige Güter - vom Toaster bis zum Flugzeug - verharrten auf dem Vormonatswert, wie das Handelsministerium in Washington mitteilte. Ökonomen hatten mit einem Rückgang von 1,4 Prozent gerechnet, nachdem es im Juli einen kräftigen Anstieg von 3,6 Prozent gegeben hatte. Die Aufträge für Investitionsgüter wie Maschinen legten um 0,6 Prozent und damit den dritten Monat in Folge zu. Das gilt als Hinweis darauf, dass die Unternehmen wieder mehr investieren könnten. (rts)

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  • Unternehmen
    Steinhoff sammelt Milliarden ein

    Der deutsch-südafrikanische Möbelriese Steinhoff sammelt für seine jüngsten Zukäufe bis zu 2,4 Milliarden Euro Kapital ein. Den Löwenanteil davon stemmen die beiden größten Aktionäre von Steinhoff, der südafrikanische Milliardär Christo Wiese, und eine Investmentgesellschaft, hinter der der südafrikanische Staat steht, wie der Betreiber der Möbelhäuser "Poco" in Deutschland, "Kika" und "Leiner" in Österreich sowie "Conforama" in Frankreich mitteilte. Mit dem Geld refinanziert Steinhoff einen Großteil des Kaufpreises für Mattress Firm und die britische Billigkette Poundland. Den größten US-Matratzenhändler Mattress Firm - den ersten Zukauf in den USA überhaupt - lässt sich Steinhoff umgerechnet 3,4 Milliarden Euro kosten, davon waren 1,2 Milliarden Euro Schulden. Für Poundland legte der Konzern umgerechnet 730 Millionen Euro hin. Steinhoff hatte die Zukäufe mit Krediten zwischenfinanziert. (rts)

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  • Unternehmen
    Deutsche Bank verkauft Abbey Life

    Die Deutsche Bank hat einen Käufer für ihre britische Lebensversicherungstochter Abbey Life gefunden. Für 935 Millionen Pfund (1,1 Mrd Euro) will der britische Versicherer Phoenix Life das Geschäft übernehmen, wie die Deutsche Bank mitteilte. Der Preis liegt deutlich unter dem bisherigen Buchwert der Tochter und führt deshalb zu einem Vorsteuerverlust von 800 Millionen Euro. Zugleich verbessert das Institut durch den Verkauf seine Eigenkapitalquote um 0,1 Prozentpunkte. Dem Geschäft müssen noch mehrere Aufsichtsbehörden zustimmen. (dpa)

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  • Unternehmen
    Siemens sichert sich Windpark-Auftrag

    Der Münchener Technologiekonzern Siemens hat einen Wartungs- und Instandhaltungsauftrag für den Offshore-Windpark Veja Mate in der deutschen Nordsee an Land gezogen. Zu diesem Zweck wird der Dax-Konzern unter anderem 67 Turbinen der 6-MW-Klasse installieren. Der Wartungsvertrag hat eine Laufzeit von fünf Jahren und beginnt mit der Inbetriebnahme, die für Ende 2017 geplant ist. Das Offshore-Kraftwerk entsteht nordwestlich der Insel Borkum. Zum Auftragswert machte der Konzern keine Angaben. (DJ)

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