Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 09. Oktober 2014
  • Bad Bank

    Citigroup schnürt Kreditbündel

    Die US-Großbank Citigroup will offenbar auf einen Schlag einen umfangreichen Bestand an riskanten Wertpapieren loswerden. Die in der Finanzkrise in die sogenannte Bad Bank "OneMain" ausgelagerten Titel könnten bald an die Börse gehen, heißt es aus Finanzkreisen. Die Vorbereitungen dazu hat das Institut bereits getroffen, wie aus am Abend veröffentlichten Unterlagen hervorgeht. Die mit Konsumentenkrediten besicherten Wertpapiere, die in der Krise massiv an Wert eingebüßt hatten, könnten nach Einschätzung von Analysten mehr als 4 Milliarden Dollar einspielen. Allerdings fährt die Bank zweigleisig und hält sich auch die Option offen, das Wertpapierpaket direkt an einen Investor zu verkaufen. (dpa)

    +
  • Mittwoch, 22. März 2017
  • Unternehmen
    Jenoptik erzielt Rekordergebnis

    Der Vorstandsvorsitzende des Elektronik- und Militärtechnikkonzerns Jenoptik, Michael Mertin, verabschiedet sich mit einem Rekordergebnis. Das Unternehmen erwirtschaftete vergangenes Jahr einen Gewinn von 57,5 Millionen Euro und damit 15 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Dividende pro Aktie soll von 0,22 Euro auf 0,25 Euro steigen, kündigte Mertin bei der Vorlage der Bilanz für 2016 an. Weniger stark wuchs der Umsatz mit einem Plus von 2,4 Prozent auf 684,8 Millionen Euro. Mertin, der fast zehn Jahre an der Spitze eines der wenigen ostdeutschen Unternehmen im Börsenindex TecDax stand, rechnet auch 2017 mit Zuwächsen. Der Vorstandsvorsitzende übergibt das ကAmt zum 1. Mai an den 49 Jahre alten Physiker Stefan Traeger. (dpa)

    +
  • Jahresbilanz
    Petrobras schwimmt im Minus

    Südamerikas größter Ölkonzern Petrobras verbucht das dritte Jahr in Folge einen Milliardenverlust. Wie das halbstaatliche brasilianische Unternehmen mitteilte, betrug das Minus im zurückliegenden Jahr 14,8 Milliarden Reais (4,3 Mrd. Euro). 2015 waren es 34,8 Milliarden Reais (10,5 Mrd. Euro) und 2014 rund 21,6 Milliarden Reais (6,5 Mrd. Euro). Das Unternehmen nannte den niedrigen Ölpreis und eine geringere Nachfrage im Inland als Hauptgründe für das Ergebnis. 2013 konnte der Konzern noch 7,1 Milliarden Euro Gewinn verbuchen. Petrobras ist in 16 Ländern aktiv und hat rund 78.000 Mitarbeiter. Der hochverschuldete Konzern betreibt 122 Ölplattformen, 16 Raffinerien und 8500 Tankstellen. (dpa)

    +
Themenseiten Wirtschaft
Empfehlungen