Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 24. Februar 2016
  • Getränke-Industrie

    Coca-Cola darf Flaschen nicht schützen lassen

    Der US-Getränkekonzern Coca-Cola kann die Konturen seiner Flaschen in Europa nicht als eingetragene Marke schützen lassen. Das Gericht der Europäischen Union wies eine Klage des Unternehmens mit der Begründung ab, dass die Flasche keine Merkmale aufweise, die sie von anderen Produkten am Markt unterscheide. Damit bestätigten die Luxemburger Richter eine Entscheidung des europäischen Harmonisierungsamtes für den Binnenmarkt (HABM). Coca-Cola wollte lediglich die Konturen seiner neuen Flaschen schützen lassen, die im Gegensatz zu den früheren Limonade-Flaschen aber nicht mehr die typische Riffelung aufweisen. Das Unternehmen kann innerhalb von zwei Monaten noch beim Europäischen Gerichtshof (EuGH) in die Berufung gehen. (rts)

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  • Freitag, 24. März 2017
  • Unternehmen
    Sparpläne bei der Deutschen Börse

    Die Deutsche Börse tritt wegen des erwarteten Scheiterns ihrer Fusion mit der Londoner LSE und sinkender Umsätze auf die Kostenbremse. In Finanzkreisen wurden Informationen der "Süddeutschen Zeitung" bestätigt, wonach der Konzern kurzfristig Einsparungen "in mindestens zweistelliger Millionenhöhe" plant. Zudem gelte zunächst ein Einstellungsstopp für fast alle Bereiche. Der angestrebte Zusammenschluss mit der London Stock Exchange (LSE) gilt als gescheitert, seit London sich weigert, weitere Auflagen der Brüsseler Wettbewerbshüter zu erfüllen. In der nächsten Woche wird die Entscheidung der EU-Kommission erwartet. Ein Sprecher der Deutschen Börse wollte den Bericht nicht kommentieren.  (dpa)

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