Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 13. März 2015
  • Rechtsstreit

    Commerzbank legt Beschwerde ein

    Die Commerzbank gibt im Rechtsstreit um den Rauswurf von Personalvorstand Ulrich Sieber auch nach der Niederlage vor dem Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt nicht auf. "Der Aufsichtsrat der Commerzbank hat zur Fristwahrung die Nichtzulassungsbeschwerde gegen das OLG-Urteil eingelegt", sagte ein Banksprecher. Damit zieht sich das Verfahren weiter in die Länge. Das OLG hatte Mitte Februar in zweiter Instanz geurteilt, der Anfang November 2013 verkündete Beschluss des Commerzbank-Aufsichtsrates zu Siebers Abberufung sei unwirksam. Eine Bank dürfe Manager nicht allein deshalb vor die Tür setzen, weil es für sie vorteilhaft sei. Der vom Aktiengesetz für solche Fälle verlangte "wichtige Grund" liege hier nicht vor. Die Commerzbank hatte Ende 2013 nach monatelangem Gezerre ihren Vorstand von neun auf sieben Mitglieder verkleinert. Außer Sieber verlor Jochen Klösges seinen Posten, der gemeinsam mit Sieber für die konzerneigene Abbausparte verantwortlich war. Klösges ging damaligen Angaben zufolge freiwillig. (dpa)

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  • Samstag, 27. Mai 2017
  • Unternehmen
    Airbus baut Hubschrauber-Endmontage in China auf

    Airbus baut sich in China ein Standbein im Hubschrauber-Geschäft auf. Die Tochter Airbus Helicopters gab den ersten Spatenstich für ein Werk in der ostchinesischen Stadt Qingdao bekannt. Dort soll das Modell H135 zusammengebaut werden, das etwa in Luftrettung, Brandbekämpfung und Tourismus eingesetzt wird. In den kommenden zehn Jahren würden 100 H135 montiert, der erste davon Mitte 2019. Ziel sei eine engere Zusammenarbeit mit Chinas rasant wachsender Luftfahrtbranche. Das neue Werk soll von einer Gemeinschaftsfirma betrieben werden, an der Airbus Helicopters 51 Prozent hält. (rts)

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