Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 13. März 2015
  • Rechtsstreit

    Commerzbank legt Beschwerde ein

    Die Commerzbank gibt im Rechtsstreit um den Rauswurf von Personalvorstand Ulrich Sieber auch nach der Niederlage vor dem Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt nicht auf. "Der Aufsichtsrat der Commerzbank hat zur Fristwahrung die Nichtzulassungsbeschwerde gegen das OLG-Urteil eingelegt", sagte ein Banksprecher. Damit zieht sich das Verfahren weiter in die Länge. Das OLG hatte Mitte Februar in zweiter Instanz geurteilt, der Anfang November 2013 verkündete Beschluss des Commerzbank-Aufsichtsrates zu Siebers Abberufung sei unwirksam. Eine Bank dürfe Manager nicht allein deshalb vor die Tür setzen, weil es für sie vorteilhaft sei. Der vom Aktiengesetz für solche Fälle verlangte "wichtige Grund" liege hier nicht vor. Die Commerzbank hatte Ende 2013 nach monatelangem Gezerre ihren Vorstand von neun auf sieben Mitglieder verkleinert. Außer Sieber verlor Jochen Klösges seinen Posten, der gemeinsam mit Sieber für die konzerneigene Abbausparte verantwortlich war. Klösges ging damaligen Angaben zufolge freiwillig. (dpa)

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