Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 08. Februar 2016
  • Autobranche

    Conti-Rückruf betrifft auch Audi

    Auch Audi muss voraussichtlich Autos mit gestörten Airbag-Auslösern des Zulieferers Continental zurückrufen. "Nach momentanem Stand sind 42.000 Fahrzeuge in den USA betroffen", sagte ein Audi-Sprecher. Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA hatte in der vergangenen Woche einen Rückruf von bis zu fünf Millionen Airbag-Steuergeräten aus Continental-Produktion von 2006 bis 2010 öffentlich gemacht. Es könne passieren, dass Airbags sich bei einem Unfall nicht aufpumpen oder beim normalen Fahren versehentlich auslösen. Bei Audi sehe es derzeit es so aus, als beschränke sich das Problem auf die USA, sagte der Sprecher. Von dem Rückruf sind zahlreiche Hersteller betroffen, unter anderem Daimler. In den USA gehe es um 128.000 Wagen der Marke Mercedes-Benz, sagte ein Sprecher der Stuttgarter. Einem Conti-Sprecher zufolge ist es bei einem Zulieferer des Autoteileherstellers zu einem Prozessfehler in der Herstellung gekommen. (dpa)

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  • Mittwoch, 26. April 2017
  • Quartalszahlen
    Santander mit Gewinnsprung

    Die spanische Großbank Santander hat im ersten Quartal überraschend viel verdient. Der Nettogewinn kletterte um 14 Prozent auf 1,87 Milliarden Euro, wie das größte Geldhaus der Euro-Zone mitteilte. Damit wurden die Analystenerwartungen übertroffen. Santander profitierte von einem deutlichen Anstieg im Kreditgeschäft - ein Ausdruck der verbesserten konjunkturellen Lage. Außerdem gab es im wichtigen Brasilien-Geschäft starkes Wachstum, der Überschuss stieg hier bereits das fünfte Quartal in Folge. Probleme hat das Institut dagegen in Großbritannien. Santander-Chefin Ana Botin sagte, die Bank erwarte dieses Jahr in allen wichtigen Märkten Wachstum. "Das Umfeld hält weiter Herausforderungen für den Finanzsektor bereit, aber die Perspektiven für Santander sind positiv." (rts)

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  • Autobranche
    Hyundai schwächelt

    Der südkoreanische Autohersteller Hyundai hat im ersten Quartal einen Rückgang des Nettogewinns um 21 Prozent verbucht. Gründe waren neben kostspieligen Rückrufen die schwache Auslastung der Werke im Heimatland, wie aus einer Präsentation des zusammen mit Kia fünftgrößten Automobilherstellers hervorgeht. Auch aktuelle politische Spannungen mit China belasteten das Geschäft. Dort ging der Absatz um 14 Prozent zurück, nachdem sich die Regierung in Seoul für den Aufbau einer Raketenabwehr durch die USA entschieden hatte. Es ist das 13. Mal in Folge, dass Hyundai schwächere Gewinnzahlen in einem Quartal vorlegt. (DJ)

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  • Quartalszahlen
    Comdirect trotzt schwierigem Zinsumfeld

    Die Comdirect hat im ersten Quartal in einem weiter schwierigen Zinsumfeld etwas höhere Erträge erzielt und den Gewinn gesteigert. Wie die Commerzbank-Tochter mitteilte, wuchs das betreute Kundenvermögen um 4,3 Milliarden Euro auf den Rekordwert von 80,03 Milliarden Euro. Die Nettomittelzuflüsse summierten sich auf 1,8 Milliarden Euro, davon allein 1,3 Milliarden Euro in Wertpapier-Depots. "Immer mehr Kunden machen bei uns immer mehr Wertpapiergeschäfte", sagte Vorstandsvorsitzender Arno Walter. Die Erträge nahmen leicht um 1,6 Prozent auf 90,1 Millionen Euro zu. Einem Einbruch beim Zinsüberschuss nach Risikovorsorge um 23,5 Prozent auf 24,5 Millionen Euro stand ein Anstieg der Provisionseinnahmen gegenüber. Sie wuchsen um 7,8 Prozent auf 59,1 Millionen Euro. Der Vorsteuergewinn belief sich auf 27,43 Millionen Euro nach 23,73 Millionen im Vorjahreszeitraum. Die Eigenkapitalrendite vor Steuern stieg auf 18,6 (Vorjahr 17,1 Prozent). Unter dem Strich verdiente die Direktbank mit 20,37 Millionen Euro 18 Prozent mehr. (DJ)

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  • Quartalszahlen
    Klöckner & Co wieder optimistischer

    Der Stahlhändler Klöckner & Co blickt nach einer Gewinnsteigerung im ersten Quartal zuversichtlicher als zuletzt auf das Gesamtjahr. Dank gestiegener Stahlpreise und Kostensenkungen sei der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von Januar bis Ende März auf 77 Millionen Euro gestiegen nach 16 Millionen im Vorjahreszeitraum, teilte das Unternehmen mit. Analysten hatten im Schnitt mit 73,6 Millionen Euro gerechnet. Das Konzernergebnis kletterte auf 36 Millionen Euro nach einem Verlust von 14 Millionen. Im Gesamtjahr soll das Ebitda und das Ergebnis nun merklich steigen. Für das zweite Quartal stellte Vorstandschef Gisbert Rühl einen operativen Gewinn von 60 bis 70 Millionen Euro in Aussicht. (rts)

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  • Quartalszahlen
    Texas Instruments überrascht positiv

    Die zunehmende Vernetzung von Autos und in der Industrie treibt die Geschäfte des US-Chipkonzerns Texas Instruments an. Der Gewinn schnellte im ersten Quartal um 40 Prozent auf 997 Millionen Dollar in die Höhe, wie das Unternehmen mitteilte. Der Umsatz stieg um 13 Prozent auf 3,4 Milliarden Dollar. Vor allem die wachsende Nachfrage von Kunden aus der Industrie und der Autobranche trug dazu bei. Texas Instruments gilt als Branchenbarometer, weil der Konzern Chips für eine Vielzahl von Produkten herstellt, etwa für Haushaltsgeräte, Fahrzeugsteuerungen, Unterhaltungselektronik und Industrieerzeugnisse. (rts)

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