Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 08. Februar 2016
  • Autobranche

    Conti-Rückruf betrifft auch Audi

    Auch Audi muss voraussichtlich Autos mit gestörten Airbag-Auslösern des Zulieferers Continental zurückrufen. "Nach momentanem Stand sind 42.000 Fahrzeuge in den USA betroffen", sagte ein Audi-Sprecher. Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA hatte in der vergangenen Woche einen Rückruf von bis zu fünf Millionen Airbag-Steuergeräten aus Continental-Produktion von 2006 bis 2010 öffentlich gemacht. Es könne passieren, dass Airbags sich bei einem Unfall nicht aufpumpen oder beim normalen Fahren versehentlich auslösen. Bei Audi sehe es derzeit es so aus, als beschränke sich das Problem auf die USA, sagte der Sprecher. Von dem Rückruf sind zahlreiche Hersteller betroffen, unter anderem Daimler. In den USA gehe es um 128.000 Wagen der Marke Mercedes-Benz, sagte ein Sprecher der Stuttgarter. Einem Conti-Sprecher zufolge ist es bei einem Zulieferer des Autoteileherstellers zu einem Prozessfehler in der Herstellung gekommen. (dpa)

    +
  • Montag, 20. November 2017
  • Technikkonzern
    Toshiba plant Kapitalerhöhung über 4,5 Milliarden Euro

    Der in Nöten steckende Toshiba-Konzern will mit einer Kapitalerhöhung 600 Milliarden Yen - umgerechnet 4,5 Milliarden Euro - einsammeln. Damit will der japanische Technologiekonzern ein drohendes Delisting von der Tokioter Börse verhindern, wenn der geplante Verkauf seines Chipgeschäfts sich verzögert. Die neuen Aktien sollen bei ausländischen Fonds platziert werden, wie Toshiba mitteilte.

    Die Emission entspricht 54 Prozent der ausstehenden Aktien. Der Plan sieht vor, dass der aktivistische Fonds Effissimo Capital Management Pte Ltd aus Singapur mit einer Beteiligung von 11,34 Prozent zum größten Aktionär von Toshiba wird. Das Eigenkapital des Unternehmens lag zum 30. September bei Minus 620 Milliarden Yen. Sollte dort am 31. März 2018, dem Ende des Geschäftsjahres von Toshiba, weiterhin ein Minus stehen, wäre das das zweite Jahr in Folge. Dann müsste Toshiba den Vorschriften zufolge die Börse in Tokio verlassen.

    +
  • Unternehmen
    Insider: Milliardendeal in US-Chipindustrie

    Der US-Chiphersteller Marvell Techology kauft Insidern zufolge den kleineren Rivalen Cavium für etwa sechs Milliarden Dollar. Das Geschäft solle im Laufe des Montags bekanntgegeben werden, sagten mit dem Vorgang vertraute Personen. Eine Stellungnahme der beiden Unternehmen lag zunächst nicht vor. Durch einen Zusammenschluss entstünde ein Konzern mit einem Marktwert von etwa 14 Milliarden Dollar. Das "Wall Street Journal" hatte Anfang des Monats von den Fusionsplänen berichtet. (rts)

    +
  • Konjunktur
    Japanische Exporte steigen

    Der japanische Außenhandel hat im Oktober weniger zugelegt als von Experten erwartet. Die Unternehmen verkauften zwar 14,0 Prozent mehr ins Ausland als vor einem Jahr, wie aus Daten des Finanzministeriums hervorging. Das war jedoch weniger als die 15,8 Prozent, die von Reuters befragte Analysten vorhergesagt hatten. Im Vormonat hatte der Anstieg 14,1 Prozent betragen. Die Importe legten im Oktober um 18,9 Prozent zum Vorjahr zu. Hier waren 20,2 Prozent erwartet worden. (rts)

    +
Themenseiten Wirtschaft
Empfehlungen