Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 08. Februar 2016
  • Autobranche

    Conti-Rückruf betrifft auch Audi

    Auch Audi muss voraussichtlich Autos mit gestörten Airbag-Auslösern des Zulieferers Continental zurückrufen. "Nach momentanem Stand sind 42.000 Fahrzeuge in den USA betroffen", sagte ein Audi-Sprecher. Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA hatte in der vergangenen Woche einen Rückruf von bis zu fünf Millionen Airbag-Steuergeräten aus Continental-Produktion von 2006 bis 2010 öffentlich gemacht. Es könne passieren, dass Airbags sich bei einem Unfall nicht aufpumpen oder beim normalen Fahren versehentlich auslösen. Bei Audi sehe es derzeit es so aus, als beschränke sich das Problem auf die USA, sagte der Sprecher. Von dem Rückruf sind zahlreiche Hersteller betroffen, unter anderem Daimler. In den USA gehe es um 128.000 Wagen der Marke Mercedes-Benz, sagte ein Sprecher der Stuttgarter. Einem Conti-Sprecher zufolge ist es bei einem Zulieferer des Autoteileherstellers zu einem Prozessfehler in der Herstellung gekommen. (dpa)

    +
  • Montag, 24. Juli 2017
  • Unternehmen
    Uber-Konkurrent bekommt Milliarden

    Während der Fahrdienst-Vermittler Uber nach jahrelanger aggressiver Expansion mit der Neuordnung seiner Führungsetage beschäftigt ist, befeuert der asiatischer Rivale Grab sein Wachstum mit einer Milliarden-Finanzspritze. In einem ersten Schritt investieren der chinesische Fahrdienst-Vermittler Didi Chuxing und der japanische Technologie-Konzern SoftBank zusammen zwei Milliarden Dollar (1,71 Mrd Euro). Die Finanzierungsrunde solle noch um weitere 500 Millionen Dollar ausgeweitet werden, teilte mit. Grab, gegründet 2012, ist der mit Abstand führende Fahrdienst in Südostasien und damit auch der wichtigste Konkurrent für Uber in der Region. (dpa)

    +
  • Unternehmen
    Deutsche Bahn erwartet Umsatzrekord

    Die Deutsche Bahn profitiert von der weltweit robusten Konjunktur und erhöht ihre Umsatz- und Gewinnziele für 2017. Der Konzern erwarte nun einen Rekordumsatz von 42,7 Milliarden, wie die Nachrichtenagentur Reuters am Montag aus dem Umfeld des Aufsichtsrats erfuhr. Bisher war der Staatskonzern von 41,5 Milliarden Euro ausgegangen. Auch beim Betriebsgewinn ist man demnach etwas optimistischer: Jetzt werden den internen Planungen zufolge 2,2 Milliarden Euro als Gewinn vor Steuern und Zinsen (Ebit) erwartet. Zuvor waren in der Planung gut 2,1 Milliarden verankert. Die Zuversicht fußt auf den Zahlen für das erste Halbjahr: So hat das Unternehmen den Angaben zufolge bis Ende Juni etwas über 21 Milliarden Euro erlöst und einen Betriebsgewinn von 1,18 Milliarden Euro erzielt. (rts)

    +
Themenseiten Wirtschaft
Empfehlungen