Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 11. Januar 2017
  • Unternehmen

    Conti kooperiert mit Nexteer

    Continental baut das Zukunftsgeschäft um das autonome Fahren mit einer Kooperation aus. Der Dax-Konzern hat mit dem US-Automobilzulieferer Nexteer ein Gemeinschaftsunternehmen angekündigt, das sich auf elektronische Lenk- und Bremssysteme für Anwendungen des automatisierten Fahrens konzentrieren soll. Beide Firmen sollen mit je 50 Prozent an dem Gemeinschaftsunternehmen beteiligt sein. Neexter zählt unter anderem BMW, Ford, General Motors, Toyota oder Volkswagen zu seinen Kunden und beschäftigt mehr als 13.000 Mitarbeiter. In den ersten sechs Monaten 2016 hatte die Nexteer Automotive den Umsatz auf gut 1,9 Milliarden US-Dollar gesteigert. Im Vordergrund der Kooperation stehen laut Conti Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten, insbesondere die Konstruktion und Prototypenfertigung. (DJ)

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  • Dienstag, 25. Juli 2017
  • Unternehmen
    McDonald's verkauft weniger und verdient mehr

    Der US-Fastfood-Konzern McDonald's hat im zweiten Quartal zwar weniger umgesetzt als im Vorjahr, dabei aber deutlich mehr verdient. So stieg der Nettogewinn um 28 Prozent auf fast 1,4 Milliarden US-Dollar, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Das Ergebnis je Aktie legte sogar um 36 Prozent auf 1,70 Dollar zu, was deutlich über den Analystenerwartungen lag. Dagegen sank der Umsatz um 3 Prozent auf 6,05 Milliarden Dollar, wie es weiter hieß. Auch dies lag über den Marktschätzungen. Hier machte sich wie bereits im ersten Quartal die Übertragung von Geschäften an Franchisepartner bemerkbar. Auf vergleichbarer Basis erhöhten sich die Umsätze um 6,6 Prozent. (dpa)

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  • Unternehmen
    Opel-Verkauf sorgt für Gewinneinbruch bei GM

    Hohe Sonderkosten haben den Gewinn des US-Autoriesen General Motors (GM) im zweiten Quartal einbrechen lassen. Verglichen mit dem Vorjahreswert fiel der Überschuss von 2,9 auf 1,7 Milliarden Dollar (1,5 Mrd Euro), wie GM mitteilte. Die Bilanz litt unter Abschreibungen von insgesamt rund 1,3 Milliarden Dollar im Zusammenhang mit dem Verkauf des Europageschäfts um die deutsche Tochter Opel an den französischen Konzern PSA Peugeot Citroën und dem Rückzug aus einigen anderen internationalen Märkten. Der Gewinn aus dem fortgeführten Geschäft schrumpfte um elf Prozent auf 2,4 Milliarden Dollar. Beim Umsatz aus dem fortgeführten Geschäft verzeichnete GM einen Rückgang um 1,1 Prozent auf 37 Milliarden Dollar. Im US-Heimatmarkt hatte sich die Autokonjunktur zuletzt spürbar abgekühlt. (dpa)

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  • Unternehmen
    Rheinmetall erhält Aufträge für Flugabwehr

    Der Technologiekonzern Rheinmetall hat millionenschwere internationale Rüstungsaufträge erhalten. Zwei Staaten hätten für ihre Luftstreitkräfte Flugabwehr-Produkte und dazugehörige Dienstleistungen bestellt, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Den Gesamtwert bezifferte Rheinmetall auf 220 Millionen Euro. Die Auftragseingänge seien im Juni gebucht worden, die Auslieferungen sollen sich bis 2021 erstrecken. Ein Land habe als Neukunde zwei Flugabwehrsysteme Oerlikon Skyguard 3 bestellt - diese seien speziell für den Schutz wichtiger Liegenschaften und Anlagen entwickelt worden und auf "aktuelle und künftige Bedrohungssituationen" ausgelegt. Das andere Land, ein langjähriger Kunde, bestellte demnach Feuereinheiten des Systems 35mm Skyguard 1 inklusive Munition für die Zwillingsgeschütze sowie Simulatoren und Test-Equipment. Rheinmetall rechne bei beiden Ländern mit Folgeaufträgen.
    Rheinmetall zählt nach eigenen Angaben zu den weltweit führenden Herstellern von Flugabwehrsystemen für den Nahbereich. (dpa)

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