Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 11. Januar 2016
  • Unternehmen

    Conti steigert Rendite auf über elf Prozent

    Der Autozulieferer Continental hat dank hoher Nachfrage in Europa und den USA Umsatz und Gewinn im vergangenen Jahr kräftig gesteigert. Der Umsatz stieg um 14 Prozent auf 39,2 Milliarden Euro, wie das Unternehmen mitteilte. Das bereinigte Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) stieg um gut zwölf Prozent auf 4,4 Milliarden Euro. Der Dax-Konzern erwirtschaftete damit 11,7 Prozent Gewinn vom Umsatz. Im laufenden Jahr will Continental den Umsatz um etwa fünf Prozent auf 41 Milliarden Euro steigern und die Rendite über 10,5 Prozent halten, wie Conti-Vorstandschef Elmar Degenhart am Rande der Automesse in Detroit erklärte. (rts)

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  • Freitag, 30. September 2016
  • Unternehmen
    Airbus fusioniert Konzern und Flugzeugsparte

    Der Flugzeugkonzern Airbus legt sein Zivilflugzeuggeschäft mit der Holding zusammen. "Wir sind entschlossen, ein neues Leistungsniveau zu erreichen. Dies gelingt uns unter anderem durch die weitere Verschlankung der Unternehmensstrukturen und die Einführung einer einfacheren, agileren Gesamtorganisation, die sich auszeichnet durch weniger Bürokratie, engere Zusammenarbeit und schnellere Prozesse", erklärte Vorstandschef Tom Enders, der Konzernchef bleibt. Möglicherweise geht der neuerliche Umbau des Konzerns, der den meisten Umsatz mit Passagierjets macht, erneut mit einem Stellenabbau einher. "Die Details der Zusammenlegung und damit verbundene Auswirkungen werden nun auf Konzern-, Divisions- und nationaler Ebene mit den Sozialpartnern diskutiert", hieß es. Bis Anfang 2017 soll die Verschmelzung über die Bühne gehen. Am Geschäft mit Rüstungsgütern und Hubschraubern hält Enders fest. "Die beiden anderen Divisionen, Defence and Space unter Führung von Dirk Hoke und Helicopters, geleitet von Guillaume Faury, bleiben integraler Bestandteil des Konzerns und werden durch die Fusion erheblich von gezielterer Unterstützung im operativen Geschäft sowie reduzierten Kosten profitieren." (rts)

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  • Konjunktur
    Japans Industrie erholt sich

    Die Industrieproduktion in Japan hat sich im August stärker erholt als erwartet, nachdem sie im Juli leicht gesunken war. Beflügelt wurde das Wachstum von der Nachfrage nach Elektronik, die vor der Vorstellung des iPhone insgesamt gestiegen war. Die Industrieproduktion ist im August auf Monatssicht um 1,5 Prozent gewachsen, wie das Wirtschafts-, Handel- und Industrieministerium mitteilte. Volkswirte hatten mit einem Anstieg um 0,5 Prozent gerechnet.

    Im ersten Halbjahr hatte die schwache Weltwirtschaft das Geschäftsvertrauen belastet und den Zuwachs bei Unternehmensausgaben und Gehältern gedrosselt. Um die Wirtschaft anzukurbeln kündigte Ministerpräsident Shinzo Abe ein großes Konjunkturprogramm an. Die Bank of Japan erneuerte im September ihre Verpflichtung zu geldpolitischen Anreizen, bis ihr Inflationsziel erreicht ist. (DJ)

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  • Konjunktur
    Chinas Verarbeitendem Gewerbe zieht leicht an

    Eine private Messlatte für die Stärke von Chinas verarbeitendem Gewerbe hat sich im September leicht nach oben geschoben. Dabei stützten die Konjunkturprogramme der Pekinger Zentralregierung die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt. Der Caixin-Einkaufsmanagerindex für Chinas verarbeitendes Gewerbe verbesserte sich leicht auf auf 50,1 Zähler, wie Caixin Media und die Marktforscher von Markit mitteilten. Damit bleibt der Index schon den dritten Monat in Folge bei oder über dem kritischen Wert von 50,0 Punkten, der die Trennscheide zwischen Expansion und Kontraktion markiert. (DJ)

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