Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 14. Januar 2016
  • Konjunktur

    DIHK: BIP 2015 war "gedopt"

    Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) sieht im Wirtschaftswachstum des vergangenen Jahres "mehr Schein als Sein". Das Wachstum falle mit 1,7 Prozent zwar gut aus, sei aber "gedopt", erklärte DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben. "Ölpreiseinbruch, Euro-Schwäche und Niedrigzinsen kaschieren die anhaltende Investitionsschwäche nur vorübergehend." Wansleben forderte den Staat zu einer Investitionsoffensive für die öffentliche Infrastruktur in diesem Jahr auf. Sie sei überfällig. Damit sie tatsächlich Aufträge nach sich ziehe, brauche es baureife, kurzfristig umsetzbare Projekte. Doch dafür fehlten derzeit die Planungskapazitäten, die in den meisten Bundesländern in den vergangenen Jahren heruntergefahren worden seien. (AFP)

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  • Montag, 27. Februar 2017
  • Konjunktur
    KfW hebt Konjunkturprognose leicht an

    Die staatliche Förderbank KfW hebt wegen des guten Jahresauftakts ihre Konjunkturprognose für die deutsche Wirtschaft leicht an. Das Bruttoinlandsprodukt werde voraussichtlich um 1,4 Prozent zulegen, heißt es in der Vorhersage. Bislang war von 1,3 Prozent die Rede. "Der deutsche Aufschwung zeigt Ausdauer", sagte KfW-Chefvolkswirt Jörg Zeuner. "Die heimische Wirtschaft bleibt auf Wachstumskurs." Der Tempoverlust - 2016 hatte es noch zu 1,9 Prozent gereicht - gehe zu drei Vierteln auf die geringere Zahl von Arbeitstagen zurück. Auch für das kommende Jahr erwartet die KfW eine Zunahme um 1,4 Prozent. "Allerdings sorgt das politische Umfeld für erhebliche Prognoserisiken", warnte Zeuner. (rts)

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