Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 14. Januar 2016
  • Konjunktur

    DIHK: BIP 2015 war "gedopt"

    Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) sieht im Wirtschaftswachstum des vergangenen Jahres "mehr Schein als Sein". Das Wachstum falle mit 1,7 Prozent zwar gut aus, sei aber "gedopt", erklärte DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben. "Ölpreiseinbruch, Euro-Schwäche und Niedrigzinsen kaschieren die anhaltende Investitionsschwäche nur vorübergehend." Wansleben forderte den Staat zu einer Investitionsoffensive für die öffentliche Infrastruktur in diesem Jahr auf. Sie sei überfällig. Damit sie tatsächlich Aufträge nach sich ziehe, brauche es baureife, kurzfristig umsetzbare Projekte. Doch dafür fehlten derzeit die Planungskapazitäten, die in den meisten Bundesländern in den vergangenen Jahren heruntergefahren worden seien. (AFP)

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  • Sonntag, 23. April 2017
  • Unternehmen
    Kinderradhersteller Puky beklagt Imageprobleme

    Der bekannte Kinderfahrradhersteller Puky klagt über Imageprobleme unter Sechsjährigen. Schon bei Kindern im Alter von sechs bis sieben Jahren gelte die Marke als zu kindlich, sagte Puky-Geschäftsführer Mathias Heller der "Welt am Sonntag". Der Hersteller will daher seine Modelle für ältere Kinder und Jugendliche komplett überarbeiten. Bei einigen wurde bereits die rote Farbe aus dem Puky-Logo verbannt, um die Räder von denen für Kleinere stärker abzugrenzen.

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  • Devisen
    SNB für Frankreich-Wahlergebnis gewappnet

    Die Schweizerische Nationalbank (SNB) ist nach den Worten ihres Präsidenten Thomas Jordan darauf vorbereitet, einem Aufwertungsdruck des Franken nach der Präsidentenwahl in Frankreich etwas entgegenzusetzen. Die Bank sei bereit, dazu die vorhandenen Instrumente zu nutzen, sagte der SNB-Chef. "Wir hoffen, dass ein vernünftiger Kandidat gewinnt, jemand der für freie Märkte ist. Aber wir können nicht ausschließen, dass es mehr Druck auf den Schweizer Franken geben wird." Die SNB setzt bereits auf Negativzinsen und Devisenmarktinterventionen, um den Kurs des Franken zu deckeln. Wenn der Franken steigt, verteuert das Schweizer Waren im Ausland und bremst somit die Exporte und die Wirtschaft der Alpenrepublik. (rts)

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