Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 07. Juli 2014
  • Kapitalpuffer

    DZ Bank sammelt Geld ein

    Die DZ Bank ist mit den Maßnahmen zur Stärkung ihres Kapitalpuffer überaus zufrieden. Das genossenschaftliche Spitzeninstitut sammelte bei seinen Eigentümern - im Wesentlichen etwa 900 Volks- und Raiffeisenbanken - fast 1,5 Milliarden Euro ein, wie die Bank mitteilte. Es seien alle 186,9 Millionen neuen Aktien im Gesamtvolumen von 1,477 Milliarden Euro zum Preis von 7,90 Euro je Papier gezeichnet worden. Die Nachfrage habe das Angebot überstiegen. "Mit dieser Kapitalerhöhung aus dem Kreis unserer Eigentümer flankieren wir unsere Substanzstärkung aus eigener Kraft und erhöhen unseren Puffer für weitere regulatorische Anforderungen auf ein angemessenes Niveau", erklärte der Vorstandsvorsitzende der DZ Bank AG, Wolfgang Kirsch, in der Mitteilung. Die harte Kernkapitalquote des Instituts verbessere sich von 8,9 Prozent (Stand 31. Dezember 2013) auf über 10 Prozent. Kernkapital bildet den wichtigsten Puffer für Krisenzeiten. Die Anhebung der Kernkapitalquoten zählt zu den wichtigsten Zielen der verschärften Regulierungsvorgaben im Bankensektor. (dpa)

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  • Sonntag, 22. Januar 2017
  • Elektromobilität
    Auto-Importeure glauben an Siegeszug von Elektroautos

    Die Auto-Importeure Renault und Nissan glauben an einen schnellen Siegeszug der Elektromobilität in Deutschland. Renault-Deutschlandchef Uwe Hochgeschurtz sagte der "Bild am Sonntag": "Ich bin fest davon überzeugt, dass wir den Durchbruch der Elektromobilität in Deutschland schon erlebt haben." Nissan-Europachef Thomas Hausch zog einen Vergleich zur Popcorn-Herstellung in der Pfanne: "Das Knacken hat in Deutschland angefangen." Die Affäre um manipulierte Diesel-Abgase habe dazu beigetragen. Für 2017 rechnen die Firmen erneut mit einem guten Jahr, obwohl der Importeursverband eine Stagnation der Verkaufszahlen erwartet. Der Nissan-Manager erklärte: "Wenn der Markt wirklich stagniert, dann wird das auf sehr hohem Niveau sein und deshalb nicht schlimm." Sein Renault-Kollege sagte: "Wir rechnen mit leichtem Wachstum. Aber selbst wenn nicht, reden wir immer noch über eines der besten Automobiljahre überhaupt." (dpa)

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  • Brexit
    Deutsche-Bank-Vorstand: London bleibt Top-Finanzplatz

    London wird sich nach Einschätzung von Deutsche-Bank-Finanzchef Marcus Schenck auch nach dem Brexit als europäisches Finanzzentrum behaupten können. "Es ist etwas naiv zu glauben, dass irgendeine europäische Stadt London als Finanzplatz ablösen könnte", sagte Schenck der "Welt am Sonntag". "Die City ist ein über 30 Jahre gewachsener Mikrokosmos, den man nicht einfach nachbilden kann." Die Entscheidung der Briten, der Europäischen Union den Rücken zu kehren, hat in der Bankenbranche für Unruhe gesorgt. So bereiten sich die ersten Banken nach der Festlegung von Premierministerin Theresa May auf einen "harten Brexit" konkret auf einen Umzug auf das europäische Festland vor, weil die Institute bei einem Ausscheiden Großbritanniens aus dem EU-Binnenmarkt keine Produkte mehr von London aus in den übrigen 27 EU-Staaten verkaufen können. (rts)

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