Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 17. Februar 2015
  • Unternehmen

    Daimler-Vorstand verdient mehr

    Daimler-Chef Dieter Zetsche bekommt erneut mehr Gehalt. Nach mehr als 8,2 Millionen Euro im Vorjahr kassiert der Konzernlenker für 2014 knapp 8,4 Millionen Euro. Die Vergütung bemisst sich unter anderem am operativen Gewinn des Dax-Konzerns und am Erreichen festgelegter Ziele. Insgesamt bekam Daimlers Vorstandsteam für 2014 rund 28,5 Millionen Euro. Dass die Gesamtsumme etwas geringer ausfällt als im Vorjahr (30,2 Millionen Euro), liegt daran, dass Andreas Renschler, zuletzt Produktionsvorstand bei Daimler, Anfang 2014 ausschied. Er ist mittlerweile Nutzfahrzeug-Chef bei VW. Alle anderen Vorstände kassierten für sich genommen mehr Geld. Im vergangenen Jahr zählte Zetsche zu den bestverdienenden Managern in der Branche. Nur VW-Chef Martin Winterkorn kassierte mehr: Er bekam zuletzt gut 15 Millionen Euro. Auch die Daimler-Mitarbeiter profitieren von den jüngsten Erfolgen der Schwaben: Sie erhalten mit 4350 Euro eine so hohe Prämie für das vergangene Geschäftsjahr wie nie zuvor. (rts)

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  • Donnerstag, 20. Juli 2017
  • Halbjahreszahlen
    Sixt geht mit Prognose hoch

    Der Autovermieter Sixt hat dank starker Geschäfte im Ausland im ersten Halbjahr deutlich mehr verdient und die Prognose für das laufende Geschäftsjahr erhöht. Nach einem guten Ergebnis in den ersten sechs Monaten und dem bisherigen Verlauf des dritten Quartals rechnet Sixt jetzt beim Gewinn vor Steuern im laufenden Jahr mit einem deutlichen Anstieg. Bisher war der Konzern von einem stabilen bis leicht steigenden Gewinn vor Steuern und einem leicht höheren operativen Umsatz ausgegangen. Bis Ende Juni verdiente das Unternehmen etwas mehr als 100 Millionen Euro und damit rund 22 Prozent mehr als vor einem Jahr. Der deutliche Gewinnanstieg gehe vor allem auf starke Geschäfte in Frankreich und den USA zurück, hieß es. An der Börse kam die Mitteilung gut an. Die im SDax notierte Stammaktie baute nach Bekanntgabe der ersten Eckdaten für das Halbjahr und der erhöhten Prognose ihre Gewinne aus. (dpa)

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  • Konjunktur
    Weniger US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe

    In den USA sind in der Woche zum 15. Juli weniger Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gestellt worden. Im Vergleich zur Vorwoche fiel die Zahl auf saisonbereinigter Basis um 15.000 auf 233.000 Anträge, wie das US-Arbeitsministerium in Washington mitteilte. Volkswirte hatten einen Rückgang auf 243.000 vorhergesagt. Die Erstanträge liegen seit geraumer Zeit auf einem historisch außergewöhnlich niedrigen Niveau. Für die Vorwoche wurde der Wert leicht nach oben revidiert, auf 248.000 von ursprünglich 247.000. Der gleitende Vierwochendurchschnitt fiel gegenüber der Vorwoche um 2.250 auf 243.750. In der Woche zum 8. Juli erhielten 1,977 Millionen Personen Arbeitslosenunterstützung. Dies war eine Zunahme gegenüber der Vorwoche um 28.000. (DJ)

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  • Unternehmen
    Conti will bei Here einsteigen

    Der vor zwei Jahren von den Autokonzernen Daimler, BMW und Audi übernommene Kartendienst Here erweitert laut einem Medienbericht seinen Investorenkreis. Der Autozulieferer Continental werde voraussichtlich 8 bis 10 Prozent der Anteile übernehmen, berichtet das "Manager Magazin". Die Verhandlungen stünden kurz vor dem Abschluss, zitiert das Magazin Unternehmenskreise. Der Vertrag solle im September unterzeichnet werden. Ein Conti-Sprecher wollte den Bericht nicht kommentieren. Here gilt als Spezialist für sehr präzise Internetkarten. Daimler, BMW und Audi hatten für das Unternehmen insgesamt 2,8 Milliarden Euro bezahlt. Inzwischen haben sich auch der Chiphersteller Intel und ein chinesisches Investorentrio an Here beteiligt. (DJ)

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  • Unternehmen
    Easyjet gründet Tochter in Österreich

    Easyjet hat eine Tochtergesellschaft in Österreich gegründet, mit der sich der britische Billigflieger auch nach dem Brexit Zugang zum EU-Luftraum sichern will. Nach dem Abschluss des Zulassungsverfahrens sei die neue Airline Easyjet Europe mit Sitz in Wien "ab sofort im Einsatz", teilte das Unternehmen mit. Das erste Flugzeug von Easyjet Europe sei am Morgen von London nach Wien geflogen. (AFP)

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