Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 17. Februar 2015
  • Unternehmen

    Daimler-Vorstand verdient mehr

    Daimler-Chef Dieter Zetsche bekommt erneut mehr Gehalt. Nach mehr als 8,2 Millionen Euro im Vorjahr kassiert der Konzernlenker für 2014 knapp 8,4 Millionen Euro. Die Vergütung bemisst sich unter anderem am operativen Gewinn des Dax-Konzerns und am Erreichen festgelegter Ziele. Insgesamt bekam Daimlers Vorstandsteam für 2014 rund 28,5 Millionen Euro. Dass die Gesamtsumme etwas geringer ausfällt als im Vorjahr (30,2 Millionen Euro), liegt daran, dass Andreas Renschler, zuletzt Produktionsvorstand bei Daimler, Anfang 2014 ausschied. Er ist mittlerweile Nutzfahrzeug-Chef bei VW. Alle anderen Vorstände kassierten für sich genommen mehr Geld. Im vergangenen Jahr zählte Zetsche zu den bestverdienenden Managern in der Branche. Nur VW-Chef Martin Winterkorn kassierte mehr: Er bekam zuletzt gut 15 Millionen Euro. Auch die Daimler-Mitarbeiter profitieren von den jüngsten Erfolgen der Schwaben: Sie erhalten mit 4350 Euro eine so hohe Prämie für das vergangene Geschäftsjahr wie nie zuvor. (rts)

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  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

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  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwnung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

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