Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 23. März 2016
  • Autobau

    Daimler eröffnet Werk in Brasilien

    Nach einem guten Jahrzehnt Unterbrechung baut Daimler wieder Autos in Brasilien. Der Dax-Konzern eröffnete dazu am Standort Iracemápolis bei São Paulo ein etwa 150 Millionen Euro teures Werk. Zunächst werde dort die Mercedes-Benz C-Klasse gebaut, teilte Daimler mit. Ab Sommer soll dort auch der Geländewagen GLA vom Band rollen. "Mit der lokalen Fertigung stärken wir unsere globale Wettbewerbsfähigkeit und sind näher an unseren brasilianischen Kunden", sagte Mercedes-Produktionschef Markus Schäfer. Das Werk mit 600 Stellen sei zunächst für den Bau von 20.000 Fahrzeugen pro Jahr ausgelegt. Brasilien durchlebt derzeit eine schwere Wirtschaftskrise. (dpa)

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  • Samstag, 18. November 2017
  • Wellness
    Douglas plant "Beauty-Waggons" in Zügen

    Maniküre oder Make-up während der Bahnreise: Die Parfümeriekette Douglas will in Zügen der Deutschen Bahn "Beauty-Waggons" einrichten. Eine entsprechende Anfrage sei bei der Bahn gestellt worden, sagte die neue Chefin des Düsseldorfer Unternehmens, Tina Müller, der "Rheinischen Post". "Wir haben viele Kundinnen, die häufig unterwegs sind." Um Wartezeiten bei Flügen zu überbrücken, könne sie sich Ähnliches in den Lounges der Lufthansa vorstellen. Douglas brauche wie alle Marken von Zeit zu Zeit eine Modernisierung, sagte Müller. Bei männlichen Kunden sieht die Managerin, die seit Anfang November im Amt ist und zuvor als Marketing-Vorstand bei Opel gearbeitet hatte, deutliches Wachstumspotenzial: "Aus meiner Sicht gehören Schönheit und mentale Stärke eng zusammen. Das ist der Hebel, an dem wir in der Kommunikation ansetzen." 8afp9

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  • Notenbankgouverneur Nowotny
    Regulierung von Krypto-Währungen im Gespräch

    Nach dem Handelsverbot für Krypto-Börsen in China wird laut Östereichs Notenbank-Gouverneur Ewald Nowotny auch in der Euro-Zone über eine härtere Gangart im Umgang mit Bitcoin & Co. nachgedacht. Gesetzgeber und Zentralbanken diskutierten derzeit über eine Regulierung von Krypto-Währungen, sagte das EZB-Ratsmitglied. China habe Cybergeld-Börsen einen Riegel vorgeschoben, weil die Pekinger Führung sie für betrügerisch halte, führte der österreichische Notenbankchef auf einer Konferenz in Florenz aus. Chinesische Behörden hatten den in Peking ansässigen Krypto-Börsen im September den Handel verboten. Damit wollten sie die finanziellen Risiken eindämmen, die der hochspekulative und zuletzt rasant gewachsene Markt mit sich bringt. (rts)

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