Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 23. März 2016
  • Autobau

    Daimler eröffnet Werk in Brasilien

    Nach einem guten Jahrzehnt Unterbrechung baut Daimler wieder Autos in Brasilien. Der Dax-Konzern eröffnete dazu am Standort Iracemápolis bei São Paulo ein etwa 150 Millionen Euro teures Werk. Zunächst werde dort die Mercedes-Benz C-Klasse gebaut, teilte Daimler mit. Ab Sommer soll dort auch der Geländewagen GLA vom Band rollen. "Mit der lokalen Fertigung stärken wir unsere globale Wettbewerbsfähigkeit und sind näher an unseren brasilianischen Kunden", sagte Mercedes-Produktionschef Markus Schäfer. Das Werk mit 600 Stellen sei zunächst für den Bau von 20.000 Fahrzeugen pro Jahr ausgelegt. Brasilien durchlebt derzeit eine schwere Wirtschaftskrise. (dpa)

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  • Freitag, 22. September 2017
  • Unternehmen
    Varta startet wohl neuen IPO-Versuch

    Der Mikrobatterie-Hersteller Varta will Finanzkreisen zufolge in der nächsten Woche den zweiten Versuch innerhalb eines Jahres starten, an die Frankfurter Börse zu gehen. Das Unternehmen aus dem schwäbischen Ellwangen peile einen Erlös von rund 200 Millionen Euro an, wie zwei Insider sagten. Im Spätherbst 2016 hatte Varta die Emission abgebrochen, weil sich nicht ausreichend Käufer für die Aktien fanden. Den neuen Anlauf begleitet Finanzkreisen zufolge federführend die Investmentbank Berenberg. Der Produzent von Knopfzellen für Hörgeräte und Kopfhörer strebe angesichts verbesserter Ergebniskennzahlen eine höhere Bewertung an als vor knapp einem Jahr. Damals sollte Varta auf einen Börsenwert von 400 bis 500 Millionen Euro kommen. (rts)

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  • Unternehmen
    Turkish Airlines will bei Boeing 40 "Dreamliner" kaufen

    Die Fluggesellschaft Turkish Airlines will beim Flugzeugbauer Boeing im großen Stil Langstreckenjets kaufen. Der Deal soll 40 Exemplare des jüngsten Typs Boeing 787-9 "Dreamliner" umfassen, wie Boeing mitteilte. Die türkische Fluglinie begründete die Pläne mit dem Bedarf an dem künftigen dritten Istanbuler Flughafen und einem Ausbau ihrer Flotte. Die 40 Maschinen in der mittellangen Ausführung des "Dreamliners" haben laut Preisliste Gesamtwert von 10,8 Milliarden US-Dollar (9,1 Milliarden Euro). (dpa)

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