Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 23. März 2016
  • Autobau

    Daimler eröffnet Werk in Brasilien

    Nach einem guten Jahrzehnt Unterbrechung baut Daimler wieder Autos in Brasilien. Der Dax-Konzern eröffnete dazu am Standort Iracemápolis bei São Paulo ein etwa 150 Millionen Euro teures Werk. Zunächst werde dort die Mercedes-Benz C-Klasse gebaut, teilte Daimler mit. Ab Sommer soll dort auch der Geländewagen GLA vom Band rollen. "Mit der lokalen Fertigung stärken wir unsere globale Wettbewerbsfähigkeit und sind näher an unseren brasilianischen Kunden", sagte Mercedes-Produktionschef Markus Schäfer. Das Werk mit 600 Stellen sei zunächst für den Bau von 20.000 Fahrzeugen pro Jahr ausgelegt. Brasilien durchlebt derzeit eine schwere Wirtschaftskrise. (dpa)

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  • Donnerstag, 25. August 2016
  • Unternehmen
    Fielmann-Gewinn klettert zweistellig

    Die Optikerkette Fielmann hat ihren Gewinn im zweiten Quartal kräftig gesteigert. Im Vergleich zum Vorjahr kletterte der Überschuss um 17 Prozent auf 44,6 Millionen Euro, wie Fielmann mitteilte. Grund dafür waren unter anderem niedrigere Kosten für Werbung. Der Brillenabsatz verbesserte sich um gut 6 Prozent auf 2,05 Millionen Brillen. Der Umsatz legte um gut 5 Prozent auf 344 Millionen Euro zu. In den Sommermonaten verkauft Fielmann besonders viele Sonnenbrillen, die aber nicht unbedingt alle Korrekturgläser besitzen. (dpa)

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  • Rüstungsindustrie
    Baupläne für U-Boote im Netz

    Um den Kauf der zwölf Unterseeboote der Australier für rund 50 Milliarden australische Dollar (33,7 Milliarden Euro) zeichnet sich ein Skandal ab: Mehr als 22.000 Seiten sensibler Bauunterlagen und Daten der französischen Staatswerft DCNS seien im Internet aufgetaucht, berichtet die FAZ. Sie würden vor allem den Bau von sechs indischen U-Booten der Scorpene-Klasse für rund 3 Milliarden Dollar betreffen, die gerade nach vier Jahren Verzögerung fertiggestellt werden. (rts)

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  • Banken
    Cryan: EZB-Politik schadet

    Die ultralockere Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) verursacht nach Ansicht von Deutsche-Bank-Chef John Cryan mittlerweile mehr Schaden als Nutzen. Die EZB habe in der Finanz- und Staatsschuldenkrise viel dafür getan, Europa zu stabilisieren. "Inzwischen aber wirkt die Geldpolitik den Zielen entgegen, die Wirtschaft zu stärken und das europäische Bankensystem sicherer zu machen", sagte Cryan dem "Handelsblatt". (rts)

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  • Fusionen
    Linde könnte nach London ziehen

    Bei der Fusion des Gaseherstellers Linde mit dem US-Rivalen Praxair, über die gerade verhandelt wird, könnte der Hauptsitz verlagert werden. Im Gespräch ist London. Die Regierung des Freistaats ist alarmiert: "Linde ist mit Bayern gut gefahren, auch ein möglicher neuer Konzern wird von unseren Standortvorteilen profitieren können", sagte Wirtschaftsministerin Aigner. Die Rahmenbedingungen seien gut, es gebe eine "glänzende Infrastruktur und hochqualifizierte Fachkräfte". Noch ist nichts beschlossen. (rts)

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