Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 07. Januar 2016
  • Nutzfahrzeuge

    Daimler spürt die Brasilienschwäche

    Der Stuttgarter Automobilkonzern Daimler hat 2015 aufgrund nachlassender Nachfrage in wichtigen Schwellenlandmärkten nur wenig mehr Lastwagen verkauft als im Jahr davor. Der Absatz lag mit gut 500.000 Fahrzeugen weltweit knapp 1 Prozent über Vorjahresniveau, teilte Daimler mit. Auch in diesem Jahr bleibe der Markt herausfordernd, erklärte Spartenchef Wolfgang Bernhard. "Dennoch behalten wir unser nächstes Absatzziel von 700.000 Lkw im Jahr 2020 fest im Blick." In Brasilien halbierten sich die Verkäufe des weltweit größten Herstellers von schweren Lastern auf rund 15.000 Fahrzeuge. Auch in Indonesien, wo jeder zweite neue Lastwagen von Daimler gebaut wird, brach der Markt ein. (rts)

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  • Montag, 29. Mai 2017
  • Unternehmen
    Hornbach profitiert von Bauboom

    In Deutschland wird fleißig gebaut und renoviert - das treibt auch die Geschäfte beim Baumarkt-Konzern Hornbach an. So stieg das Konzern-Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) im Vorjahresvergleich kräftig um 14 Prozent auf 156,8 Millionen Euro. Dazu trugen auch ein lebhaftes Geschäft im Ausland sowie ein kräftig wachsender Online-Handel bei. Allerdings bescherte eine höhere Steuerbelastung der Gruppe im Geschäftsjahr 2016/17 einen Rückgang beim Überschuss um 8,0 Prozent auf 89,9 Millionen Euro. (dpa)

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  • Konjunktur
    Steigende Kreditvergabe an Firmen

    Die Kreditvergabe an Unternehmen zieht im Zuge der EZB-Geldschwemme immer mehr an. Banken vergaben im April 2,4 Prozent mehr Darlehen an Firmen außerhalb des Finanzsektors als noch vor Jahresfrist, wie die Notenbank in Frankfurt mitteilte. Das ist der stärkste Anstieg seit Mitte 2009. Im März hatte der Zuwachs bei 2,3 Prozent gelegen. An Privathaushalte im Währungsraum reichten die Geldhäuser im April ebenfalls 2,4 Prozent mehr aus. Aktuell werden Wertpapiere im monatlichen Volumen von 60 Milliarden Euro erworben. Die in Deutschland umstrittenen Transaktionen will die EZB noch bis mindestens Ende Dezember fortsetzen. Dann soll das Gesamtprogramm einen Umfang von 2,28 Billionen Euro erreichen. Die für den Währungsraum wichtige Geldmenge M3 stieg im April um 4,9 Prozent. Volkswirte hatten mit 5,2 Prozent gerechnet. Zur Geldmenge M3 zählen unter anderem Bargeld, Einlagen auf Girokonten, kurzfristige Geldmarktpapiere sowie Schuldverschreibungen mit bis zu zwei Jahren Laufzeit. Eine stark wachsende Geldmenge signalisiert eine potenzielle Inflationsgefahr. (rts)

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  • Notenbanken
    Fed-Mitglied für weitere Zinsanhebungen

    Die US-Wirtschaft hat nach Einschätzung eines einflussreichen Mitglieds der Notenbank die Zielmarken für Preisstabilität und Vollbeschäftigung nahezu erreicht und muss die Zinsen weiter anheben, um eine Überhitzung der Wirtschaft zu verhindern. Mit bestehender Vollbeschäftigung und einem Erreichen des Zwei-Prozent-Inflationsziels der Notenbank Fed bis zum kommenden Jahr müsse die Fed die Zinsen weiter schrittweise erhöhen, sagte der Präsident des Fed-Ablegers von San Francisco, John Williams. Eine graduelle Anhebung der Zinsen werde eine Überhitzung der Wirtschaft verhindern, sagte Williams. Die Fed hatte die Zinsen im März angehoben und zwei weitere Erhöhungen für dieses Jahr in Aussicht gestellt. Die US-Wirtschaft wachse weiterhin um nahezu zwei Prozent, die Arbeitslosigkeit sei anhaltend gering und die Schaffung neuer Stellen verlaufe positiv, bilanzierte Williams. Diese Umstände unterstützten einen Anstieg der Inflation auf das angestrebte Niveau von zwei Prozent. (rts)

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  • Luftfahrt
    British Airways noch mit vereinzelnen Problemen

    Auch zu Wochenbeginn müssen Flugreisende in Großbritannien noch mit vereinzelten Behinderungen wegen des Computerproblems bei British Airways (BA) rechnen. Der Londoner Flughafen Heathrow, das wichtigste Luftverkehrs-Drehkreuz Europas, teilte mit, es gebe immer noch einige Störungen bei BA. Die Fluggesellschaft selbst kündigte über Twitter an, sie wolle ab Montag alle geplanten Flüge vom Flughafen London-Gatwick wieder aufnehmen. Die Langstreckenflüge von Heathrow sollten ebenfalls wie geplant starten, Kurzstreckenflüge ab Heathrow zum großen Teil. Am Sonntag hatte die Airline einen Teil ihrer geplanten Flüge nach zuvor massiven Ausfällen wieder aufgenommen, Hunderte Passagiere mussten aber immer noch stundenlange Verzögerungen in Kauf nehmen. Wegen eines Zusammenbruchs seiner Computersysteme hatte BA am Samstag alle Flüge am Londoner Flughafen Heathrow gestrichen. (rts)

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