Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 07. Januar 2016
  • Nutzfahrzeuge

    Daimler spürt die Brasilienschwäche

    Der Stuttgarter Automobilkonzern Daimler hat 2015 aufgrund nachlassender Nachfrage in wichtigen Schwellenlandmärkten nur wenig mehr Lastwagen verkauft als im Jahr davor. Der Absatz lag mit gut 500.000 Fahrzeugen weltweit knapp 1 Prozent über Vorjahresniveau, teilte Daimler mit. Auch in diesem Jahr bleibe der Markt herausfordernd, erklärte Spartenchef Wolfgang Bernhard. "Dennoch behalten wir unser nächstes Absatzziel von 700.000 Lkw im Jahr 2020 fest im Blick." In Brasilien halbierten sich die Verkäufe des weltweit größten Herstellers von schweren Lastern auf rund 15.000 Fahrzeuge. Auch in Indonesien, wo jeder zweite neue Lastwagen von Daimler gebaut wird, brach der Markt ein. (rts)

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  • Montag, 20. November 2017
  • Energieunternehmen
    Rosneft liefert 60 Millionen Tonnen Öl nach China

    Der russische Energiekonzern Rosneft will in den kommenden fünf Jahren mehr als 60 Millionen Tonnen Öl an das chinesische Unternehmen CEFC liefern. Ein entsprechender Vertrag sei am Freitag unterzeichnet worden, meldete die Agentur Tass unter Berufung auf Rosneft in Moskau.

    Die beiden Konzerne hatten im Juli eine strategische Zusammenarbeit vereinbart. Im September war bekannt geworden, dass CEFC mit einem Anteil von rund 14,2 Prozent bei Rosneft einsteigt. Der russische Staat hält 50 Prozent plus eine Aktie an Rosneft.

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  • Technikkonzern
    Toshiba plant Kapitalerhöhung über 4,5 Milliarden Euro

    Der in Nöten steckende Toshiba-Konzern will mit einer Kapitalerhöhung 600 Milliarden Yen - umgerechnet 4,5 Milliarden Euro - einsammeln. Damit will der japanische Technologiekonzern ein drohendes Delisting von der Tokioter Börse verhindern, wenn der geplante Verkauf seines Chipgeschäfts sich verzögert. Die neuen Aktien sollen bei ausländischen Fonds platziert werden, wie Toshiba mitteilte.

    Die Emission entspricht 54 Prozent der ausstehenden Aktien. Der Plan sieht vor, dass der aktivistische Fonds Effissimo Capital Management Pte Ltd aus Singapur mit einer Beteiligung von 11,34 Prozent zum größten Aktionär von Toshiba wird. Das Eigenkapital des Unternehmens lag zum 30. September bei Minus 620 Milliarden Yen. Sollte dort am 31. März 2018, dem Ende des Geschäftsjahres von Toshiba, weiterhin ein Minus stehen, wäre das das zweite Jahr in Folge. Dann müsste Toshiba den Vorschriften zufolge die Börse in Tokio verlassen.

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  • Unternehmen
    Insider: Milliardendeal in US-Chipindustrie

    Der US-Chiphersteller Marvell Techology kauft Insidern zufolge den kleineren Rivalen Cavium für etwa sechs Milliarden Dollar. Das Geschäft solle im Laufe des Montags bekanntgegeben werden, sagten mit dem Vorgang vertraute Personen. Eine Stellungnahme der beiden Unternehmen lag zunächst nicht vor. Durch einen Zusammenschluss entstünde ein Konzern mit einem Marktwert von etwa 14 Milliarden Dollar. Das "Wall Street Journal" hatte Anfang des Monats von den Fusionsplänen berichtet. (rts)

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  • Konjunktur
    Japanische Exporte steigen

    Der japanische Außenhandel hat im Oktober weniger zugelegt als von Experten erwartet. Die Unternehmen verkauften zwar 14,0 Prozent mehr ins Ausland als vor einem Jahr, wie aus Daten des Finanzministeriums hervorging. Das war jedoch weniger als die 15,8 Prozent, die von Reuters befragte Analysten vorhergesagt hatten. Im Vormonat hatte der Anstieg 14,1 Prozent betragen. Die Importe legten im Oktober um 18,9 Prozent zum Vorjahr zu. Hier waren 20,2 Prozent erwartet worden. (rts)

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