Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 07. Januar 2016
  • Nutzfahrzeuge

    Daimler spürt die Brasilienschwäche

    Der Stuttgarter Automobilkonzern Daimler hat 2015 aufgrund nachlassender Nachfrage in wichtigen Schwellenlandmärkten nur wenig mehr Lastwagen verkauft als im Jahr davor. Der Absatz lag mit gut 500.000 Fahrzeugen weltweit knapp 1 Prozent über Vorjahresniveau, teilte Daimler mit. Auch in diesem Jahr bleibe der Markt herausfordernd, erklärte Spartenchef Wolfgang Bernhard. "Dennoch behalten wir unser nächstes Absatzziel von 700.000 Lkw im Jahr 2020 fest im Blick." In Brasilien halbierten sich die Verkäufe des weltweit größten Herstellers von schweren Lastern auf rund 15.000 Fahrzeuge. Auch in Indonesien, wo jeder zweite neue Lastwagen von Daimler gebaut wird, brach der Markt ein. (rts)

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  • Montag, 25. September 2017
  • Unternehmen
    Stahlgruber ist heiß begehrt

    Der zum Verkauf stehende deutsche Autoteile-Händler Stahlgruber zieht das Interesse von Wettbewerbern und Finanzinvestoren auf sich. Die Gebote könnten bei mehr als 1,2 Milliarden Euro liegen, sagten mehrere Insider. Der US-Wettbewerber LKQ sowie die Finanzinvestoren Bain, Apax, EQT und Advent hätten es in die zweite Runde geschafft. Endgültige Offerten seien Anfang November fällig. Stahlgruber hatte Ende August erklärt, verschiedene Optionen einschließlich eines Verkaufs zu prüfen. Das 1923 gegründete Familienunternehmen liefert neben Ersatz- und Zubehörteile auch Werkstattausrüstung an Auto-Reparaturbetriebe. Stahlgruber beschäftigt 6500 Mitarbeiter, davon gut 5000 in Deutschland und kam zuletzt auf einen Umsatz von 1,5 Milliarden Euro. (rts)

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  • Personalie
    Kley führt Lufthansa-Aufsichtsrat

    Bei der Lufthansa hat der Aufsichtsratschef gewechselt. Der frühere Lufthansa-Finanzvorstand und Ex-Merck-Chef Karl-Ludwig Kley folgt auf Wolfgang Mayrhuber, der sein Amt mit sofortiger Wirkung niedergelegt hat. Mit dem Wechsel ein halbes Jahr vor Ende seiner Amtszeit wolle er eine kontinuierliche Entwicklung stützen, sagte Mayrhuber einer Mitteilung zufolge. "Ich habe meine Aufgaben zudem mit dem guten Gefühl abgegeben, dass das Unternehmen einen positiven Ergebnistrend und eine insgesamt erfreuliche Entwicklung zeigt." (dpa)

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