Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 07. Januar 2016
  • Nutzfahrzeuge

    Daimler spürt die Brasilienschwäche

    Der Stuttgarter Automobilkonzern Daimler hat 2015 aufgrund nachlassender Nachfrage in wichtigen Schwellenlandmärkten nur wenig mehr Lastwagen verkauft als im Jahr davor. Der Absatz lag mit gut 500.000 Fahrzeugen weltweit knapp 1 Prozent über Vorjahresniveau, teilte Daimler mit. Auch in diesem Jahr bleibe der Markt herausfordernd, erklärte Spartenchef Wolfgang Bernhard. "Dennoch behalten wir unser nächstes Absatzziel von 700.000 Lkw im Jahr 2020 fest im Blick." In Brasilien halbierten sich die Verkäufe des weltweit größten Herstellers von schweren Lastern auf rund 15.000 Fahrzeuge. Auch in Indonesien, wo jeder zweite neue Lastwagen von Daimler gebaut wird, brach der Markt ein. (rts)

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  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

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  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

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