Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 02. Juli 2015
  • Unternehmen

    "Deepwater Horizon": BP zahlt 18,7 Milliarden Dollar

    Der britische Ölkonzern BP hat sich nach eigenen Angaben mit der US-Justiz auf die Zahlung von 18,7 Milliarden Dollar wegen der Ölpest im Golf von Mexiko geeinigt. Das Unternehmen zahlt nach eigenen Angaben 5,5 Milliarden Dollar zivilrechtliche Strafen, 7,1 Milliarden Dollar Schadenersatz für Umweltschäden an den Bund und fünf Bundesstaaten sowie 4,9 Milliarden Dollar zum Ausgleich für wirtschaftliche Schäden. Eine weitere Milliarde Dollar ist für örtliche Behörden vorgesehen. Die Plattform "Deepwater Horizon" des Konzerns BP war am 20. April 2010 explodiert. Elf Arbeiter kamen ums Leben, hunderte Millionen Liter Erdöl strömten ins Meer. 87 Tage dauerte es, bis BP das Leck schließen konnte. (AFP)

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  • Montag, 27. Februar 2017
  • Konjunktur
    KfW hebt Konjunkturprognose leicht an

    Die staatliche Förderbank KfW hebt wegen des guten Jahresauftakts ihre Konjunkturprognose für die deutsche Wirtschaft leicht an. Das Bruttoinlandsprodukt werde voraussichtlich um 1,4 Prozent zulegen, heißt es in der Vorhersage. Bislang war von 1,3 Prozent die Rede. "Der deutsche Aufschwung zeigt Ausdauer", sagte KfW-Chefvolkswirt Jörg Zeuner. "Die heimische Wirtschaft bleibt auf Wachstumskurs." Der Tempoverlust - 2016 hatte es noch zu 1,9 Prozent gereicht - gehe zu drei Vierteln auf die geringere Zahl von Arbeitstagen zurück. Auch für das kommende Jahr erwartet die KfW eine Zunahme um 1,4 Prozent. "Allerdings sorgt das politische Umfeld für erhebliche Prognoserisiken", warnte Zeuner. (rts)

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