Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 15. Februar 2016
  • Unternehmen

    Deichmann treibt Expansion weiter voran

    Europas größter Schuhhändler Deichmann expandiert weiter und will auch sein Online-Geschäft ausbauen. Weltweit sollten im laufenden Jahr 168 Filialen neu eröffnet werden, im Inland 72 neue Häuser, teilte Deichmann mit. Zugleich würden deutschlandweit 25 weniger attraktive Standorte geschlossen. 210 Neueinstellungen sind in Deutschland geplant. Das Unternehmen hatte 2015 mehr als 172 Millionen Paar Schuhe verkauft und damit den Umsatz um gut 8 Prozent auf 5,3 Milliarden Euro gesteigert. 2015 war die Mitarbeiterzahl bereits um gut 1100 auf 37.300 gewachsen. Deichmann setzt auf die Verknüpfung von Filialgeschäft und Online-Angebot. Einige Unternehmensgesellschaften erreichten bereits ein Zehntel des Umsatzes über verknüpfte Verkaufskanäle. Der Schuhhändler plant Investitionen von gut 230 Millionen Euro vor allem in neue Filialen, Logistik und IT. (dpa)

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  • Freitag, 28. April 2017
  • Konjunktur
    S&P bestätigt Deutschlands Top-Bonität

    Die Ratingagentur S&P hat Deutschlands Spitzenbewertung bestätigt. Die Benotung der langfristigen Verbindlichkeiten des Euro-Landes werde mit "AAA" beibehalten, teilten die amerikanischen Bonitätswächter mit. Die Agentur begründete den Erhalt der Bestnote unter anderem mit der breit aufgestellten und wettbewerbsfähigen Volkswirtschaft. Der Ausblick sei stabil, erklärte S&P weiter. Deutschland erhält damit weiter von allen drei großen amerikanischen Ratingagenturen die Bestnote. (rts)

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  • Quartalszahlen
    Exxon verdoppelt Gewinn dank Ölpreis

    Der US-Ölkonzern Exxon Mobil hat seinen Gewinn dank der Erholung der Preise im ersten Quartal mehr als verdoppelt. Netto verdienten die Texaner vier Milliarden US-Dollar, nachdem es im Vorjahreszeitraum nur 1,8 Milliarden Dollar gewesen waren. Je Aktie entsprach das 95 Cent je Aktie. Damit übertraf Exxon die Prognosen der Analysten deutlich, die dem Ölkonzern lediglich 85 Cent zugetraut hatten. Der Umsatz machte einen Sprung um 30 Prozent auf 63,29 Milliarden Dollar, etwas weniger als Analysten erwartet hatten. Exxon hatte im Vorquartal erstmals seit über zwei Jahren wieder ein Umsatzplus geschafft. (DJ)

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  • Konjunktur
    Britische Wirtschaft schwächelt

    Angesichts der Unsicherheiten wegen des bevorstehenden EU-Austritts ist die britische Wirtschaft im ersten Quartal dieses Jahres weniger stark gewachsen. Das Bruttoinlandsprodukt legte in den ersten drei Monaten um 0,3 Prozent zu, wie die nationale Statistikbehörde mitteilte. Analysten hatten ein Wachstum von 0,4 Prozent vorausgesagt. Im letzten Quartal des Vorjahres hatte die britische Wirtschaft noch um 0,7 Prozent zugelegt und den Unsicherheiten wegen des Brexit damit noch deutlicher standgehalten. Die Schwäche im ersten Quartal 2017 sei "sehr wahrscheinlich auf den Brexit zurückzuführen", sagte Experte Alan Clarke von der Scotiabank. Wegen des sinkenden Pfundes habe die Inflation zugenommen, wodurch wiederum die Kauflaune der Briten abgenommen habe und das Wachstum insgesamt verlangsamt worden sei. (AFP)

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  • Quartalszahlen
    Continental überzeugt mit Gewinnzuwachs

    Der Autozulieferer Continental sieht sich trotz gestiegener Kosten und Investitionen in die Elektromobilität auf Kurs zu seinen Jahreszielen. Obwohl der Konzern mehr für Rohstoffe ausgeben müsse, deute alles darauf hin, dass die selbstgesteckten Ziele 2017 sicher erreicht werden könnten, sagte Konzernchef Elmar Degenhart anlässlich der Hauptversammlung. Das Dax-Unternehmen aus Hannover steigerte den Umsatz in den ersten drei Monaten um 11,7 Prozent auf elf Milliarden Euro. Der Betriebsgewinn kletterte den vorläufigen Zahlen zufolge auf 1,2 (Vorjahr 1,1) Milliarden Euro. (rts)

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  • Konjunktur
    Japans Industrie enttäuscht Erwartungen

    Schwache Konjunkturdaten lassen einen Ausstieg der japanischen Notenbank aus ihrer extrem lockeren Geldpolitik in weite Ferne rücken. Die Konsumausgaben sanken im März überraschend um 1,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie die Regierung in Tokio mitteilte. Der Rückgang fiel damit mehr als viermal so kräftig aus wie von Ökonomen erwartet. Auch die Industrie schwächelt: Sie drosselte ihre Produktion um 2,1 Prozent, während Experten nur ein Minus von 0,8 Prozent erwartet hatten. Die Verbraucherpreise (ohne verderbliche Lebensmittel) stiegen im März lediglich um 0,2 Prozent. Die Inflationsrate blieb damit weit unter dem Ziel der Notenbank von zwei Prozent. (rts)

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  • Konjunktur
    Frankreichs Aufschwung verliert Schwung

    Der französische Aufschwung hat vor der mit Spannung erwarteten Stichwahl um das Präsidentenamt überraschend an Kraft verloren. Das Bruttoinlandsprodukt wuchs von Januar bis März um 0,3 Prozent zum Vorquartal, wie das Statistikamt Insee in Paris mitteilte. Ende 2016 nahm die Wirtschaftsleistung noch um revidiert 0,5 (bisher 0,4) Prozent zu. Besonders die Investitionen der Unternehmen steuerten diesmal zum Wachstum bei, während die Konsumausgaben nur um 0,1 Prozent zulegten. Die nach Deutschland zweitgrößte Volkswirtschaft der Eurozone war nach jahrelanger Flaute besser in Fahrt gekommen. Allerdings ist die Arbeitslosenquote noch immer mehr als doppelt so hoch wie in Deutschland. (rts)

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  • Quartalszahlen
    Linde machen vor Fusion mehr Umsatz

    Der Industriegasekonzern Linde hat vor der geplanten Fusion mit dem US-Rivalen Praxair höhere Einnahmen eingefahren. Der Umsatz kletterte im ersten Quartal binnen Jahresfrist um gut vier Prozent auf fast 4,4 Milliarden Euro, wie die Münchner mitteilten. Das operative Ergebnis kletterte um drei Prozent auf 1,04 Milliarden Euro. Für das Gesamtjahr bestätigte der Industriegasekonzern seine Prognose, wonach der Umsatz mehr oder weniger stagnieren und das Betriebsergebnis um bis zu sieben Prozent wachsen werde. Neues zur geplanten Fusion, die zuletzt ins Stocken geraten war, nannte Linde zunächst nicht. (rts)

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