Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 15. Februar 2016
  • Unternehmen

    Deichmann treibt Expansion weiter voran

    Europas größter Schuhhändler Deichmann expandiert weiter und will auch sein Online-Geschäft ausbauen. Weltweit sollten im laufenden Jahr 168 Filialen neu eröffnet werden, im Inland 72 neue Häuser, teilte Deichmann mit. Zugleich würden deutschlandweit 25 weniger attraktive Standorte geschlossen. 210 Neueinstellungen sind in Deutschland geplant. Das Unternehmen hatte 2015 mehr als 172 Millionen Paar Schuhe verkauft und damit den Umsatz um gut 8 Prozent auf 5,3 Milliarden Euro gesteigert. 2015 war die Mitarbeiterzahl bereits um gut 1100 auf 37.300 gewachsen. Deichmann setzt auf die Verknüpfung von Filialgeschäft und Online-Angebot. Einige Unternehmensgesellschaften erreichten bereits ein Zehntel des Umsatzes über verknüpfte Verkaufskanäle. Der Schuhhändler plant Investitionen von gut 230 Millionen Euro vor allem in neue Filialen, Logistik und IT. (dpa)

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  • Mittwoch, 27. Juli 2016
  • Quartalszahlen
    Fußball-EM lässt Puma jubeln

    Dank der Fußball-EM in Frankreich hat der Sportartikelhersteller Puma im zweiten Quartal weiter zugelegt. Der SDax-Konzern steigerte seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal um sieben Prozent auf 827 Millionen Euro. Das Konzernergebnis belief sich auf 1,6 Millionen Euro. Im Vorjahr hatte Puma noch einen Verlust von 3,3 Millionen Euro verzeichnet. "Mit unseren Mannschaften und Einzelspielern haben wir bei der Fußball-EM in Frankreich eine hohe Markenpräsenz erzielt", sagte Konzernchef Björn Gulden in Herzogenaurach. Das Puma-Trikot trug etwa der EM-Torschützenkönig Antoine Griezmann aus Frankreich. (dpa)

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  • Unternehmen
    VW verkauft wieder mehr Autos

    Volkswagen hat den Absatz im Juni trotz des Abgasskandals gesteigert. Im vergangenen Monat legten die weltweiten Auslieferungen der Marke VW um 4,7 Prozent auf 492.800 Fahrzeuge zu, wie die Wolfsburger mitteilten. Dies war das erste Plus seit Januar. Grund für den Zuwachs im Juni war vor allem ein starkes Absatzplus von fast einem Viertel in China. In den USA, wo im vergangenen September die Abgasmanipulation aufgeflogen war, sackten die Verkaufszahlen dagegen um ein Fünftel ab. In Europa war der Absatz stabil. Seit Jahresbeginn schrumpften die Auslieferungen der Marke VW um 0,7 Prozent auf 2,93 Millionen Fahrzeuge. (rts)

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  • Unternehmen
    Richter verknackt Solarworld zu Millionenstrafe

    Der Bonner Solarkonzern Solarworld soll knapp 800 Millionen Dollar (etwa 727 Millionen Euro) an den US-Siliziumlieferanten Hemlock zahlen. Das habe in erster Instanz das zuständige Gericht in Michigan entschieden, teilte Solarworld mit. Solarworld werde Rechtsmittel einlegen. Konzernchef Frank Asbeck bekräftigte, er sehe für Hemlock in Deutschland keine Durchsetzungsmöglichkeit ihrer Forderung. Hintergrund ist eine Auseinandersetzung um nicht abgenommenes Silizium. Im Geschäftsbericht warnt Solarworld, dass eine Verurteilung auf Zahlung der geforderten Summe das Unternehmen in seinem Bestand gefährden würde. (rts)

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  • Quartalszahlen
    Bayer steigert Gewinn deutlich

    Gut laufende Geschäfte mit neuen Medikamenten haben dem Pharma- und Pflanzenschutzkonzern Bayer im zweiten Quartal einen kräftigen Gewinnschub beschert. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 1,38 Milliarden Euro - 18,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie der Konzern in Leverkusen mitteilte. Der Umsatz ging von April bis Juni wegen negativer Wechselkurseffekte um 1,4 Prozent auf 11,8 Milliarden Euro zurück. Bereinigt um Zu- und Verkäufe sowie um Wechselkursschwankungen wäre der Umsatz um 2,3 Prozent gestiegen. Zum milliardenschweren Übernahme-Poker um den US-Saatgutspezialisten Monsanto hielt sich Bayer bedeckt. Im Bericht zum zweiten Quartal wurde die Rekordofferte für Monsanto in Höhe von zuletzt rund 64 Milliarden US-Dollar mit keinem Wort erwähnt. (dpa)

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  • Unternehmen
    Boeing sichert sich Großauftrag aus Malaysia

    Der US-Flugzeughersteller Boeing hat einen Auftrag für bis zu 50 Maschinen des Typs 737 Max von Malaysia Airlines erhalten. Die Order, die sich auf 25 Festbestellungen und 25 Absichtserklärungen aufteilt, habe ein Volumen von 5,5 Milliarden US-Dollar zu Listenpreisen. Allerdings bekommen Käufer bei derart hohen Auftragsvolumina in der Regel einen Preisabschlag, der bis zu 30 Prozent vom Listenpreis betragen kann. Die Auslieferungen der Maschinen sollen in drei Jahren beginnen. Malaysia Airlines verfügt aktuell über eine Flotte von 56 Maschinen des Typs 737-800. (DJ)

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