Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 07. November 2014
  • Insolvenz

    Detroit bekommt Schuldenschnitt

    Die Autostadt Detroit im US-Bundesstaat Michigan nimmt eine wichtige Hürde bei der Neuordnung ihrer Finanzen: Nach dem größten kommunalen Finanzdebakel in der Geschichte der Vereinigten Staaten kann die einstige Autometropole ihren Haushalt neu ordnen und 7 Milliarden Dollar Schulden (rund 5,6 Milliarden Euro) aus ihren Büchern streichen. Richter Steven Rhodes genehmigte den mehrfach überarbeiteten Insolvenzplan, nachdem Vertreter der Stadt sich mit Pensionären und anderen wichtigen Gläubigern geeinigt hatten. Insolvenzverwalter Kevyn Orr sprach von einer "historischen Entscheidung" und sagte, Detroit bewege sich auf einem Weg hin zu finanzieller Stabilität. (dpa)

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  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

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  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwnung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

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