Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 17. November 2014
  • Kapitalmaßnahme

    Deutsche Bank bietet Anleihen an

    Die Deutsche Bank hat die Ausgabe weiterer Wertpapieren zur Stärkung des Eigenkapitals angekündigt. Die geplante Transaktion sei der zweite Schritt, um ein Volumen von rund fünf Milliarden Euro an zusätzlichem Kernkapital zu erreichen, teilte das Institut am Abend nach US-Börsenschluss mit. Im ersten Schritt seien im Mai bereits 3,5 Milliarden Euro eingesammelt worden. Die damals begebenen "CoCo-Bonds" gelten als eine Art Zwangswandelanleihe für den Krisenfall. (rts)

    +
  • Donnerstag, 25. August 2016
  • Rüstungsindustrie
    Baupläne für U-Boote im Netz

    Um den Kauf der zwölf Unterseeboote der Australier für rund 50 Milliarden australische Dollar (33,7 Milliarden Euro) zeichnet sich ein Skandal ab: Mehr als 22.000 Seiten sensibler Bauunterlagen und Daten der französischen Staatswerft DCNS seien im Internet aufgetaucht, berichtet die FAZ. Sie würden vor allem den Bau von sechs indischen U-Booten der Scorpene-Klasse für rund 3 Milliarden Dollar betreffen, die gerade nach vier Jahren Verzögerung fertiggestellt werden. (rts)

    +
  • Banken
    Cryan: EZB-Politik schadet

    Die ultralockere Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) verursacht nach Ansicht von Deutsche-Bank-Chef John Cryan mittlerweile mehr Schaden als Nutzen. Die EZB habe in der Finanz- und Staatsschuldenkrise viel dafür getan, Europa zu stabilisieren. "Inzwischen aber wirkt die Geldpolitik den Zielen entgegen, die Wirtschaft zu stärken und das europäische Bankensystem sicherer zu machen", sagte Cryan dem "Handelsblatt". (rts)

    +
  • Fusionen
    Linde könnte nach London ziehen

    Bei der Fusion des Gaseherstellers Linde mit dem US-Rivalen Praxair, über die gerade verhandelt wird, könnte der Hauptsitz verlagert werden. Im Gespräch ist London. Die Regierung des Freistaats ist alarmiert: "Linde ist mit Bayern gut gefahren, auch ein möglicher neuer Konzern wird von unseren Standortvorteilen profitieren können", sagte Wirtschaftsministerin Aigner. Die Rahmenbedingungen seien gut, es gebe eine "glänzende Infrastruktur und hochqualifizierte Fachkräfte". Noch ist nichts beschlossen. (rts)

    +
Themenseiten Wirtschaft
Empfehlungen