Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 29. April 2014
  • Edelmetallhandel

    Deutsche Bank gibt Goldfixing auf

    Die Deutsche Bank wird sich eigenen Angaben zufolge aus dem umstrittenen Londoner Goldfixing zurückziehen. "Die Deutsche Bank gibt ihre Position bei der Feststellung der offiziellen Referenzpreise für Gold und Silber auf", teilte das Institut mit. Das traditionelle Verfahren, bei dem eine eng begrenzte Auswahl international tätiger Großbanken in London die weltweiten Richtwerte für Edelmetallpreise festsetzt, wird von Finanzaufsehern kritisch beobachtet. Bislang sind am Goldfixing neben der Deutschen Bank auch die britische Barclays, Bank of Nova Scotia, HSBC und Société Générale beteiligt. Die zweimal täglich festgelegten Preise sind in dem Multi-Millarden-Markt Richtschnur für zahlreiche Marktteilnehmer wie Edelmetallhändler, Rohstoffunternehmen, Finanzinstitute und Zentralbanken. Wegen seines exklusiven Hinterzimmer-Charakters steht diese Goldpreisbildung schon länger in der Kritik. Die deutsche Finanzaufsicht Bafin bestätigte bereits im vergangenen Herbst Untersuchungen bei einzelnen Banken. Auch die US-Behörde Commodity Futures Trading Commission (CFTC) und die britische Financial Conduct Authority (FCA) sollen ermitteln, ob die Preise in einem transparenten Prozess entstehen. (dpa)

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  • Freitag, 01. Juli 2016
  • Unternehmen
    ZF schließt Spartenverkauf ab

    Der Autozulieferer ZF TRW  hat den Verkauf des Geschäftsfeldes Befestigungssysteme und Komponenten für rund 450 Millionen Dollar an das US-Unternehmen Illinois Tool Works  abgeschlossen. "Wir sind ... zuversichtlich, dass ITW mit seiner beachtlichen Erfahrung auf diesem Gebiet den Geschäftsbereich hervorragend leiten wird", erklärte Franz Kleiner, Vorstandschef von ZF TRW und ZF-Vorstandsmitglied. ZF wolle sich in Zukunft auf seine Kernkompetenzen Sicherheit, Effizienz, Elektrifizierung und auf die Weiterentwicklung des automatisierten Fahrens konzentrieren. Die Sparte hatte ihren Hauptsitz im rheinland-pfälzischen Enkenbach und beschäftigt weltweit 3500 Mitarbeiter. (rts)    

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