Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 28. Dezember 2015
  • Unternehmen

    Deutsche Bank kauft Krisen-Kredite aus Italien

    Die krisengeschüttelte italienische Bank Monte dei Paschi verkauft ein Paket an notleidenden Krediten an die Deutsche Bank. Die Darlehen mit einem Buchwert von insgesamt rund einer Milliarde Euro seien größtenteils unbesichert, teilte das älteste Geldhaus der Welt mit. Die Auswirkungen des Verkaufs auf die Kapitalquoten sowie die Gewinnentwicklung des Instituts seien gering. Die drittgrößte italienische Bank will bis 2018 notleidende Kredite in einem Gesamtvolumen von 5,5 Milliarden Euro loswerden, davon hat sie mit dem jetzigen Verkauf bereits zwei Milliarden Euro veräußert. (rts)

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  • Mittwoch, 18. Oktober 2017
  • Unternehmen
    Abbott Labs schreibt wieder schwarze Zahlen

    Der US-Pharmakonzern Abbott Laboratories ist im dritten Quartal in die Gewinnzone zurückgekehrt. Das Unternehmen profitierte von der guten Nachfrage etwa nach Pharmazeutika und Diagnostikaprodukten. Zudem wurde das Wachstum durch die Übernahme des Herzschrittmacher-Spezialisten St. Jude Medical zu Jahresbeginn beschleunigt. Abbott erzielte im dritten Quartal einen Nettogewinn von 603 Millionen US-Dollar. Im Vorjahr hatte der Konzern noch einen Verlust von 329 Millionen Dollar eingefahren. Je Aktie verdiente Abbott bereinigt um Sondereffekte 66 Cent, das war ein Cent mehr als von Analysten erwartet. Der Umsatz legte um 28,8 Prozent auf 6,83 Milliarden Dollar zu. (DJ)

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  • Quartalszahlen
    ASML übertrifft Umsatzprognose

    Der Chip-Ausrüster ASML hat im dritten Quartal dank einer hohen Nachfrage nach seinen Produkten die eigene Umsatzprognose übertroffen. Wie die ASML Holding NV mitteilte, setzte sie im abgelaufenen Quartal 2,45 Milliarden Euro um, nach 2,1 Milliarden im zweiten Quartal. In Aussicht gestellt hatte das niederländische Unternehmen dagegen lediglich 2,2 Milliarden. Der Nettogewinn legte auf 557 Millionen von 466 Millionen Euro im Vorquartal zu. Im laufenden Quartal soll der Umsatz den Planungen zufolge rund 2,1 Milliarden Euro erreichen. "Die Zahlen sind stark, aber der Markt könnte beim Ausblick mehr erwartet haben", sagte ein Händler in einer ersten Reaktion. Die Ziele für das Gesamtjahr bestätigte ASML. Demnach soll der Umsatz in diesem Jahr um mindestens ein Viertel höher ausfallen als 2016. Der positive Geschäftsverlauf im Jahr 2017 dürfte sich auch 2018 fortsetzen, so CEO Peter Wennink. (DJ)

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