Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 11. März 2015
  • Nicaraguakanal

    Deutsche Investoren wittern Chance

    Deutsche Investoren sind am umstrittenen Kanalbauprojekt zwischen Atlantik und Pazifik in Nicaragua interessiert. Die Unternehmer würden das Megaprojekt als "große Chance" für Investitionen sehen, teilte die Regierung des mittelamerikanischen Landes mit. Ein Vertreter des Projekts war zu Gesprächen mit deutschen Unternehmern und Wissenschaftlern nach Berlin gereist. Investoren aus Deutschland, Dänemark und Frankreich würden sich in Kürze am Ort über das rund 50 Milliarden US-Dollar teure Projekt des chinesischen Unternehmens HKND zu informieren, hieß es weiter. Nicaragua verspricht sich von dem Bau der Wasserstraße einen wirtschaftlichen Aufschwung. Naturschützer warnen allerdings vor Umweltschäden. Die Arbeiten haben im Dezember vergangenen Jahres begonnen und sollen Ende 2019 abgeschlossen werden. (dpa)

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  • Montag, 05. Dezember 2016
  • Unternehmen
    Vossloh kauft US-Unternehmen

    Der Bahntechnikkonzern Vossloh kauft in den USA zu. Der SDax-Konzern übernimmt das US-Bahninfrastrukturunternehmen Rocla Concrete Tie mit Sitz in Denver, wie Vossloh mitteilte. Der Kaufpreis wird sich voraussichtlich auf 117,2 Millionen US-Dollar belaufen. Rocla Concrete Tie ist mit einem Umsatz von 88,2 Millionen US-Dollar im abgelaufenen Geschäftsjahr 2015/16 laut Vossloh Nordamerikas führender Hersteller von Beton-Streckenschwellen. Das Unternehmen produziert sowohl in den USA als auch in Mexiko. (DJ)

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  • Konjunktur
    Bauwirtschaft erwartet anhaltenden Boom

    Die Bauwirtschaft erwartet einen anhaltenden Boom. "Für 2016 rechnen wir mit fünf Prozent Wachstum in der Bauwirtschaft", sagte der neue Präsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Peter Hübner, der "Welt". "Wir gehen davon aus, dass das nächste Jahr ähnlich gut wird." Darauf lasse der fast historisch hohe Auftragsbestand schließen. Haupttreiber der guten Entwicklung seien sowohl der Straßen- als auch der Wohnungsbau. "Im kommenden Jahr bleibt der Wohnungsbau auf hohem Niveau. Ein Plus von bis zu zehn Prozent ist realistisch", sagte Hübner. "Das heißt, dass 2017 voraussichtlich deutlich mehr als 300 000 Wohnungen gebaut werden." Dies reiche jedoch nicht, um den Bedarf zu decken. (dpa)

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  • Unternehmen
    Panasonic kauft österreichischen Zulieferer

    Der japanische Elektronikkonzern Panasonic will seine Autosparte offenbar mit einem Zukauf in Österreich verstärken. Panasonic plane die Übernahme des Autoteileherstellers ZKW für 100 Milliarden Yen, umgerechnet etwa 834 Millionen Euro, sagte eine mit den Vorgängen vertraute Person. Die Gespräche mit ZKW, einem Hersteller von Autoscheinwerfern mit einem geschätzten Umsatz von mehr als 900 Millionen Euro im laufenden Jahr, seien weit fortgeschritten, so der Informant. Die beiden Unternehmen könnten im Dezember eine Einigung verkünden. Panasonic hat aggressiv in den Autosektor expandiert. Die Verantwortlichen versprechen sich in dem Bereich beträchtliches Wachstum durch die Entwicklung des autonomen Fahrens und neue Technologien zur Senkung der Benzinverbrauchs. Zudem ist Panasonic der exklusive Batterielieferant für den Elektroautobauer Tesla. (DJ)

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  • Konkjunktur
    Chinas Dienstleister beschleunigen ihr Wachstum

    Das Geschäft der chinesischen Dienstleister ist im November schneller gewachsen als im Vormonat. Der Einkaufsmanagerindex stieg auf 53,1 Punkte von 52,4 im Oktober und markierte damit den höchsten Wert seit 16 Monaten, wie Caixin Media Co und der Datendienstleister Markit mitteilten. Damit bleibt der Index komfortabel über der Marke von 50, die auf eine anhaltende Expansion hindeutet. Der verbesserte Auftragseingang und die höhere Preise sorgten unter den chinesischen Dienstleistern für eine höhere Zuversicht, so Caixin. "Die Preisinflation scheint eher als eine strukturelle Verbesserung der Hauptgrund für die Erholung der Wirtschaft insgesamt in letzter Zeit zu sein", sagte Ökonom Zhengsheng Zhong von der CEBM Group. "Es könnte sein, dass die Wirtschaft im vierten Quartal stabil bleibt, aber im kommenden Jahr wird es zu einem beträchtlichen Abwärtsdruck kommen." Der Caixin-Index basiert auf Fragebogen, die monatlich an Einkaufsmanager bei mehr als 400 Dienstleistungsunternehmen verschickt werden. (DJ)

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