Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 01. März 2016
  • Aktien

    Deutsche-Office-Aktie verschwindet

    Das Immobilienunternehmen Deutsche Office (DO) will sich von der Börse verabschieden. Nach der erfolgreichen Übernahme durch die Konkurrentin Alstria soll die Firma in eine GmbH & Co. KG umgewandelt werden und dann als hundertprozentige Tochter der Hamburger auftreten. Die Hauptversammlung muss die Pläne noch genehmigen, wie DO mitteilte. Spätestens in der zweiten Jahreshälfte dürfte das Unternehmen dann nicht mehr auf dem Kurszettel stehen. Der Schritt war weithin erwartet worden, denn damit werden Doppelstrukturen beseitigt und Kosten gesenkt. Alstria hatte DO mit Sitz in Köln im vergangenen Juni überraschend über einen Aktientausch übernommen, um ein schlagkräftigeres Unternehmen auf dem kleinteiligen deutschen Büroimmobilienmarkt zu schmieden. Die Übernahme war knapp 800 Millionen Euro schwer. (rts)

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  • Montag, 26. Juni 2017
  • Unternehmen
    Investor setzt Nestle unter Druck

    Der weltgrößte Lebensmittelproduzent Nestle wird vom Finanzinvestor Daniel Loeb ins Visier genommen. Loebs Hedgefonds Third Point hat nach eigenen Angaben eine Beteiligung an dem Schweizer Konzern gekauft und eine Änderung von dessen Strategie gefordert. Der Anteil von mehr als einem Prozent an Nestle sei knapp 3,3 Milliarden Schweizer Franken (umgerechnet rund 3 Milliarden Euro) wert. Der Fonds ist damit achtgrößter Aktionär von Nestle. Third Point verlangt von Nestle eine Verbesserung der Gewinnmarge, einen Aktienrückkauf und den Verkauf von nicht zum Kerngeschäft zählenden Geschäftsbereichen. Nestle soll nach dem Willen des Investors seine 23-prozentige Beteiligung an dem französischen Kosmetikkonzern L'Oreal veräußern. (rts)

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