Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 18. März 2016
  • Immobilien

    Deutsche Wohnen will Dividende kräftig erhöhen

    Der Immobilienkonzern Deutsche Wohnen will nach einem Rekordgewinn im vergangenen Jahr deutlich mehr an seine Aktionäre ausschütten. Die Dividende soll um 23 Prozent auf 0,54 Euro je Aktie steigen, teilte die im MDax notierte Gesellschaft mit. Der Konzerngewinn lag mit 1,2 Milliarden Euro gut ein Drittel über dem Vorjahr.
    Deutsche Wohnen mit Sitz in Frankfurt vermietet bundesweit mehr als 148.000 Wohnungen und Gewerbeeinheiten. Die meisten der Immobilien stehen im Großraum Berlin, aber auch im Rhein-Main-Gebiet und in der Region Hannover ist das Unternehmen stark vertreten. (dpa)

    +
  • Dienstag, 30. Mai 2017
  • Konjunktur
    Deutsche Importpreise sinken leicht

    Die Importpreise in Deutschland sind im April leicht zurückgegangen. Wie das Statistische Bundesamt berichtete, sank der Index der Einfuhrpreise im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozent. Ökonomen hatten dagegen einen Anstieg von 0,1 Prozent prognostiziert. Im Vergleich zum Vorjahr wurde ein Importpreisanstieg von 6,1 Prozent registriert. Hier war im Vorfeld ein Anstieg von 6,3 Prozent erwartet worden. Im Vormonat waren die Importpreise gegenüber dem Vormonat um 0,5 Prozent gesunken und gegenüber dem Vorjahr um 6,1 Prozent gestiegen.  Die Entwicklung der Importpreise ist ein Indiz für die deutsche Inflation, die Exportpreise lassen Rückschlüsse auf die globale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft zu. (DJ)

    +
  • Banken
    NordLB erwägt Verkauf der Deutschen Hypo

    Die NordLB prüft einem Medienbericht zufolge den Verkauf ihrer Immobilientochter Deutsche Hypothekenbank. Dadurch könnte die Landesbank dem Vernehmen nach ihre vergleichsweise dünne Kapitaldecke stärken, berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Wegen der anhaltenden Schiffskrise hatte das Institut im Vorjahr einen Rekordverlust von knapp zwei Milliarden Euro ausweisen müssen. Die Deutsche Hypo ist eine der wichtigsten Töchter der Landesbank: Mit rund 400 Mitarbeitern am Konzernsitz in Hannover und einer Bilanzsumme von 25 Milliarden Euro ist sie zudem eine der größten Immobilienbanken Deutschlands. Das Geldhaus finanziert vor allem große Bürohäuser. Verluste im Schiffsgeschäft konnte die NordLB in früheren Jahren oft durch Gewinne der Immobilientochter ausgleichen. (rts)

    +
  • Unternehmen
    British Airways fliegt wieder nach Plan

    Vier Tage nach dem Komplettausfall ihrer Computersysteme will British Airways nun wieder auf allen Strecken nach Plan fliegen. "Unsere IT-Systeme laufen wieder reibungslos und wir werden am Dienstag an den Flughäfen Heathrow und Gatwick vollständig nach unserem Flugplan operieren", teilte das Unternehmen am Montag mit. Am Samstag waren an beiden Standorten alle Flüge gestrichen worden. Auch in den Folgetagen kam es noch zu zahlreichen Flugausfällen. Das Unternehmen führte die weltweiten Störungen ihres Computersystems auf Probleme mit der Stromversorgung zurück. (rts)

    +
Themenseiten Wirtschaft
Empfehlungen