Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Samstag, 09. Januar 2016
  • Umfrage

    Deutsche fürchten nicht um ihre Jobs

    Angesichts anhaltenden Wirtschaftswachstums und hoher Beschäftigung sind sich die Deutschen ihrer Arbeitsplätze einer Umfrage zufolge sehr sicher. Rund zwei Drittel der Befragten gehen fest davon aus, dass sie in den nächsten zwölf Monaten nicht entlassen werden, weitere 28 Prozent halten eine Entlassung für nicht sehr wahrscheinlich, wie das Beratungsunternehmen Gallup ermittelte. Nach den Zahlen, die dpa vorliegen, hält es nur jeder Zwanzigste für ziemlich oder sehr wahrscheinlich, seine Arbeitsstelle zu verlieren. Gallup hat diese Frage seit 2001 zwölfmal gestellt; nur 2013 war die Zuversicht ebenso groß. "Der Arbeitsmarkt verändert sich zunehmend zugunsten der Bewerber", sagte Gallup-Studienleiter Marco Nink. Unternehmen bräuchten heute länger, um freie Stellen zu besetzen. Das spiegele sich in der gefühlten Arbeitsplatzsicherheit der Beschäftigten wider. Für die repräsentative Umfrage rief Gallup im November und Dezember 1000 erwachsene Arbeitnehmer an. Mit insgesamt 58 Prozent halten die meisten Befragten die Wirtschaftslage für gut oder sogar hervorragend. Nur sechs Prozent halten sie für schlecht. Jedoch erwartet nur gut jeder dritte, dass sich die Lage noch bessert. Knapp die Hälfte der Befragten rechnet damit, dass es schlechter wird. (dpa)

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  • Montag, 27. Februar 2017
  • Arbeitsmarkt
    Arbeitsagenturen rechnen weiter mit Jobaufschwung

    Jobvermittler sehen vorerst keinen Hinweis auf ein Ende des Jobaufschwungs. Mindestens bis zum Frühsommer rechnen sie saisonbereinigt mit einem weiteren Rückgang der Arbeitslosigkeit, wie das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in seinem Arbeitsmarktbarometer für Februar berichtete. Zugleich werde die Zahl der Jobs in den kommenden drei Monaten erneut zunehmen. Das IAB ist das Forschungsinstitut der Bundesagentur für Arbeit, das Barometer fußt auf einer Umfrage unter den 156 Arbeitsagenturen. (dpa)

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  • Unternehmen
    Evonik bekommt neuen Vorstandschef

    Beim Essener Chemiekonzern Evonik kommt es zum Führungswechsel. Vorstandschef Klaus Engel soll mit Ablauf der Hauptversammlung am 23. Mai 2017 aus dem Amt scheiden, teilte Evonik mit. Nachfolger soll der stellvertretende Vorstandschef Christian Kullmann werden. Der vom Präsidialausschuss des Aufsichtsrats vorgeschlagene Vorstandsumbau muss noch vom gesamten Kontrollgremium abgesegnet werden, voraussichtlich wird der Aufsichtsrat am 1. März darüber entscheiden. Der frühere Kommunikationschef Kullmann war 2014 in den Vorstand des Essener Spezialchemiekonzerns aufgerückt, seit Mai 2016 ist er stellvertretender Vorstandschef. (rts)

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  • Konjunktur
    Stimmung in Eurozone hellt sich auf

    Die Stimmung in der Wirtschaft der Eurozone hat sich im Februar etwas aufgehellt. Das Barometer legte leicht um 0,1 auf 108,0 Punkte zu, wie die EU-Kommission mitteilte. Ökonomen hatten damit gerechnet. In der Industrie, bei den Dienstleistern und am Bau besserte sich die Stimmung. Bei den Verbrauchern und auch im Einzelhandel verschlechterte sie sich hingegen. Das ebenfalls ermittelte Barometer für das Geschäftsklima stieg um 0,06 auf plus 0,82 Zähler zum Vormonat. Die EU-Kommission sieht alle EU-Staaten auf Wachstumskurs - trotz wirtschaftlicher Abschottungstendenzen in den USA und den anstehenden Brexit-Verhandlungen mit Großbritannien. (rts)

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  • Konjunktur
    KfW hebt Konjunkturprognose leicht an

    Die staatliche Förderbank KfW hebt wegen des guten Jahresauftakts ihre Konjunkturprognose für die deutsche Wirtschaft leicht an. Das Bruttoinlandsprodukt werde voraussichtlich um 1,4 Prozent zulegen, heißt es in der Vorhersage. Bislang war von 1,3 Prozent die Rede. "Der deutsche Aufschwung zeigt Ausdauer", sagte KfW-Chefvolkswirt Jörg Zeuner. "Die heimische Wirtschaft bleibt auf Wachstumskurs." Der Tempoverlust - 2016 hatte es noch zu 1,9 Prozent gereicht - gehe zu drei Vierteln auf die geringere Zahl von Arbeitstagen zurück. Auch für das kommende Jahr erwartet die KfW eine Zunahme um 1,4 Prozent. "Allerdings sorgt das politische Umfeld für erhebliche Prognoserisiken", warnte Zeuner. (rts)

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