Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Sonntag, 17. August 2014
  • Konjunktur

    Deutschland profitiert von US-Erholung

    Deutsche Firmen sind einer Studie zufolge die größten Profiteure eines Comebacks der US-Industrie. Keiner der 34 zum Industrieländer-Club OECD gehörenden Staaten dürfte seine Exporte an Ausrüstungsgütern in die weltgrößte Volkswirtschaft in den nächsten Jahren stärker steigern als die Deutschen, heißt es in einer Untersuchung der Unternehmensberatung Bain & Company für die "Wirtschaftswoche". Demnach werden die deutschen Maschinenbauer, Fabrikausstatter und Fertigungstechniker zwischen 2013 und 2017 Industrieausrüstungen im Wert von 29 Milliarden Dollar (21,6 Milliarden Euro) mehr in die USA exportieren als 2008 bis 2012. Das wäre ein Plus von 28 Prozent und würde der Studie zufolge 25.000 neue Arbeitsplätze bringen. "Amerika wird zu einer Lokomotive der deutschen Wirtschaft", sagte Armin Schmiedeberg von Bain & Company der "Wirtschaftswoche". (dpa)

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  • Mittwoch, 29. März 2017
  • Unternehmen
    Pötsch verlängert als Chef von Porsche SE

    Die Familienholding Porsche SE hält an dem Vorstandsvorsitzenden Hans Dieter Pötsch fest. Der Manager, der auch Aufsichtratschef von Volkswagen ist, soll die Holding bis November 2022 leiten. Sein Vertrag wurde um fünf Jahre verlängert, wie das Unternehmen mitteilte. Die Bestellung von Philipp von Hagen, Vorstand Beteiligungsmanagement, sei um drei Jahre bis Februar 2021 verlängert worden. Neben Pötsch und von Hagen gehören dem Vorstand der Porsche SE auch VW-Chef Matthias Müller (Strategie und Unternehmensentwicklung) sowie Manfred Döss (Recht und Compliance) an. Die Porsche Holding verfügt über die Mehrheit der Stimmrechte am Volkswagen-Konzern und gilt daher als eigentliches Machtzentrum des weltweit größten Autoherstellers. (DJ)

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  • Unternehmen
    Massenrückruf von Mercedes und VW in China

    Die Autobauer Mercedes und Volkswagen rufen in China fast eine Million Fahrzeuge zurück. Wie die chinesische Regulierungsbehörde Aqsiq am späten Dienstagabend mitteilte, sind 398.500 Autos verschiedener Modelle von Mercedes Benz betroffen, die zwischen Mai 2015 und Februar 2017 produziert wurden. Volkswagen ruft demnach 572.400 Wagen seiner Tochter Audi zurück, hierbei sind Modelle von Juni 2010 bis August 2016 betroffen. Bei den Mercedes-Wagen kann es beim Start des Motors zu Überhitzungen kommen, vor allem bei mehrmaligen Startversuchen, wie die chinesische Behörde mitteilte. Bei den Audi-Fahrzeugen warnte der Hersteller vor Problemen mit dem Schiebedach. Diese könnten zu Beeinträchtigungen der Sicherheitsvorkehrungen führen, vor allem bei den Airbags. (AFP)

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  • Unternehmen
    Toshiba schickt Atomtochter in Insolvenz

    Die US-Atomsparte des kriselnden japanischen Technologiekonzerns Toshiba beantragt Insolvenz. Westinghouse Electric Company (WEC) sowie Firmen der Unternehmensgruppe hätten sich zu diesem Schritt entschlossen, teilte Toshiba mit. Demnach hat Westinghouse Electric Gläubigerschutz beantragt. Massive Probleme bei der US-Atomsparte hatten ein gewaltiges Loch in die Bilanz von Toshiba gerissen. Mit der Insolvenz von Westinghouse will Toshiba die Sparte aus den Büchern bekommen. Fürs laufende Geschäftsjahr rechnet Toshiba jetzt mit einem Verlust von 1,01 Billionen Yen (rund 8,3 Milliarden Euro) statt minus 390 Milliarden Yen wie noch im Februar mitgeteilt. (dpa)

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