Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Sonntag, 17. August 2014
  • Konjunktur

    Deutschland profitiert von US-Erholung

    Deutsche Firmen sind einer Studie zufolge die größten Profiteure eines Comebacks der US-Industrie. Keiner der 34 zum Industrieländer-Club OECD gehörenden Staaten dürfte seine Exporte an Ausrüstungsgütern in die weltgrößte Volkswirtschaft in den nächsten Jahren stärker steigern als die Deutschen, heißt es in einer Untersuchung der Unternehmensberatung Bain & Company für die "Wirtschaftswoche". Demnach werden die deutschen Maschinenbauer, Fabrikausstatter und Fertigungstechniker zwischen 2013 und 2017 Industrieausrüstungen im Wert von 29 Milliarden Dollar (21,6 Milliarden Euro) mehr in die USA exportieren als 2008 bis 2012. Das wäre ein Plus von 28 Prozent und würde der Studie zufolge 25.000 neue Arbeitsplätze bringen. "Amerika wird zu einer Lokomotive der deutschen Wirtschaft", sagte Armin Schmiedeberg von Bain & Company der "Wirtschaftswoche". (dpa)

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  • Samstag, 18. November 2017
  • Notenbankgouverneur Nowotny
    Regulierung von Krypto-Währungen im Gespräch

    Nach dem Handelsverbot für Krypto-Börsen in China wird laut Östereichs Notenbank-Gouverneur Ewald Nowotny auch in der Euro-Zone über eine härtere Gangart im Umgang mit Bitcoin & Co. nachgedacht. Gesetzgeber und Zentralbanken diskutierten derzeit über eine Regulierung von Krypto-Währungen, sagte das EZB-Ratsmitglied. China habe Cybergeld-Börsen einen Riegel vorgeschoben, weil die Pekinger Führung sie für betrügerisch halte, führte der österreichische Notenbankchef auf einer Konferenz in Florenz aus. Chinesische Behörden hatten den in Peking ansässigen Krypto-Börsen im September den Handel verboten. Damit wollten sie die finanziellen Risiken eindämmen, die der hochspekulative und zuletzt rasant gewachsene Markt mit sich bringt. (rts)

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