Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 06. November 2014
  • Unternehmen

    Deutz schrammt knapp am Verlust vorbei

    Der Motorenbauer Deutz kommt nicht in die Spur. Das 150 Jahre alte Unternehmen verbuchte im dritten Quartal seines Jubiläumsjahrs einen Gewinn von gerade 700.000 Euro nach 15,5 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Der Konzern hatte vor zwei Wochen seine Jahresprognose kassiert und gab nun als neues Ziel eine operative Umsatzrendite (Ebit-Marge vor Einmaleffekten) von rund zwei Prozent aus. Ursprünglich hatte Deutz mehr als das Doppelte angepeilt. Das Unternehmen muss jedoch Rückstellungen in Höhe von gut 20 Millionen Euro bilden, die für Garantien auf 2011 produzierte Motoren anfallen könnten. Ein Teil der Motoren hat sich nach Angaben des Unternehmens in außergewöhnlichem Maße abgenutzt.

    Auch der Auftragseingang ging im dritten Quartal um 30 Millionen Euro auf 300 Millionen Euro zurück. Die erhoffte Belebung nach den Sommermonaten sei bisher ausgeblieben, erklärte Vorstandschef Helmut Leube. Für das Gesamtjahr erwartet das Management nur noch ein Umsatzplus von drei Prozent auf 1,5 Milliarden Euro. Ursprünglich sollten die Erlöse im niedrigen zweistelligen Prozentbereich steigen. Deutz hatte 2013 bei einem Umsatz von 1,45 Milliarden Euro einen Gewinn von 36 Millionen Euro erzielt. (rts)

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  • Sonntag, 28. August 2016
  • Unternehmen
    China stampft Triebwerkbauer aus dem Boden

    China schmiedet einem Medienbericht zufolge einen neuen Konkurrenten im Geschäft mit Flugzeugmotoren. Wie das staatliche Fernsehen am Sonntag berichtete, wird die China Aero-Engine Group mit einem Stammkapital von umgerechnet sieben Milliarden Dollar ausgestattet. Der Konzern mit 96.000 Beschäftigten soll auf den internationalen Märkten wettbewerbsfähig sein und dort etwa der Triebwerktochter Pratt & Whitney des US-Mischkonzerns United Technologies die Stirn bieten. Die neue Gesellschaft entsteht durch die Fusion einer Reihe kleinerer Firmen. Investoren sind die chinesische Regierung, die Hauptstadt Peking sowie Luftfahrtunternehmen. Der Triebwerksbau zählt zu den Technologiebranchen, in denen die Volksrepublik in die Weltspitze vorstoßen will. Weitere Bereiche sind Hochgeschwindigkeitszüge und Kernenergie. (rts)

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