Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Sonntag, 31. Januar 2016
  • Unternehmen

    Dialog Semiconductor setzt Suche nach Zukäufen fort

    Der Chipentwickler Dialog Semiconductor ist nach der gescheiterten Übernahme des US-Konkurrenten Atmel weiter auf der Suche nach Zukäufen. "Es gibt mögliche Kandidaten, zur Eile besteht aber kein Anlass", sagte Dialog-Chef Jalal Bagherli der "Euro am Sonntag". Mit einer Übernahme könne die deutsch-britische Halbleiterfirma ihr Wachstum "definitiv beschleunigen". Daher habe man sehr klare Kriterien für mögliche Zukäufe, diese müssten Wert schaffen. "Atmel hätte diese Voraussetzungen erfüllt, hat sich aber anders entschieden." Dialog hatte 4,6 Milliarden US-Dollar für das US-Unternehmen geboten, davon gut zwei Milliarden Euro in bar und der Rest in Aktien. Durch einen starken Kursverlust der Dialog-Titel infolge des Übernahmeversuchs und aufgrund schwächerer Geschäfte war die Offerte dann aber nur noch etwa 3,5 Milliarden Dollar schwer. (rts)

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  • Montag, 25. September 2017
  • Unternehmen
    Stahlgruber ist heiß begehrt

    Der zum Verkauf stehende deutsche Autoteile-Händler Stahlgruber zieht das Interesse von Wettbewerbern und Finanzinvestoren auf sich. Die Gebote könnten bei mehr als 1,2 Milliarden Euro liegen, sagten mehrere Insider. Der US-Wettbewerber LKQ sowie die Finanzinvestoren Bain, Apax, EQT und Advent hätten es in die zweite Runde geschafft. Endgültige Offerten seien Anfang November fällig. Stahlgruber hatte Ende August erklärt, verschiedene Optionen einschließlich eines Verkaufs zu prüfen. Das 1923 gegründete Familienunternehmen liefert neben Ersatz- und Zubehörteile auch Werkstattausrüstung an Auto-Reparaturbetriebe. Stahlgruber beschäftigt 6500 Mitarbeiter, davon gut 5000 in Deutschland und kam zuletzt auf einen Umsatz von 1,5 Milliarden Euro. (rts)

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  • Personalie
    Kley führt Lufthansa-Aufsichtsrat

    Bei der Lufthansa hat der Aufsichtsratschef gewechselt. Der frühere Lufthansa-Finanzvorstand und Ex-Merck-Chef Karl-Ludwig Kley folgt auf Wolfgang Mayrhuber, der sein Amt mit sofortiger Wirkung niedergelegt hat. Mit dem Wechsel ein halbes Jahr vor Ende seiner Amtszeit wolle er eine kontinuierliche Entwicklung stützen, sagte Mayrhuber einer Mitteilung zufolge. "Ich habe meine Aufgaben zudem mit dem guten Gefühl abgegeben, dass das Unternehmen einen positiven Ergebnistrend und eine insgesamt erfreuliche Entwicklung zeigt." (dpa)

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