Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 03. März 2016
  • Medien

    Digitalgeschäft beflügelt Axel Springer

    Der Axel-Springer-Verlag hat im vergangenen Jahr Umsatz und Gewinn dank des boomenden Internetgeschäfts gesteigert. Das Betriebsergebnis (bereinigtes Ebitda) kletterte binnen Jahresfrist um 10,2 Prozent auf 559 Millionen Euro, wie der Medienkonzern mitteilte. Der Konzernumsatz des Herausgebers von "Bild" und "Welt" erhöhte sich um 8,5 Prozent auf rund 3,3 Milliarden Euro. Dies entsprach weitgehend den Erwartungen von Analysten. Für 2016 rechnet das Management mit einem Anstieg der Gesamterlöse und des operativen Gewinns im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich. Der Vorstand um Konzernchef Mathias Döpfner gehe davon aus, "dass der geplante Anstieg der Werbeerlöse den Rückgang der Vertriebserlöse und der übrigen Erlöse überkompensieren wird". (rts)

    +
  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

    +
  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

    +
Themenseiten Wirtschaft
Empfehlungen