Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 03. März 2016
  • Medien

    Digitalgeschäft beflügelt Axel Springer

    Der Axel-Springer-Verlag hat im vergangenen Jahr Umsatz und Gewinn dank des boomenden Internetgeschäfts gesteigert. Das Betriebsergebnis (bereinigtes Ebitda) kletterte binnen Jahresfrist um 10,2 Prozent auf 559 Millionen Euro, wie der Medienkonzern mitteilte. Der Konzernumsatz des Herausgebers von "Bild" und "Welt" erhöhte sich um 8,5 Prozent auf rund 3,3 Milliarden Euro. Dies entsprach weitgehend den Erwartungen von Analysten. Für 2016 rechnet das Management mit einem Anstieg der Gesamterlöse und des operativen Gewinns im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich. Der Vorstand um Konzernchef Mathias Döpfner gehe davon aus, "dass der geplante Anstieg der Werbeerlöse den Rückgang der Vertriebserlöse und der übrigen Erlöse überkompensieren wird". (rts)

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  • Samstag, 19. August 2017
  • Unternehmen
    Staatsanwalt fordert Haft VW-Ingenieur

    Im VW-Dieselskandal fordert die US-Staatsanwaltschaft drei Jahre Gefängnis für einen Konzerningenieur. Die Strafverfolger erklärten vor einem Bezirksgericht in Detroit, die Angaben des Beschuldigten zeigten ein "Unternehmen, das seine ethische Verankerung verloren hat im Streben nach mehr Marktanteilen und Gewinnen". Der Angeklagte ist ein Dieselmotor-Experte mit mehr als 30 Jahren Berufserfahrung bei VW. Er hat gestanden, die Aufsichtsbehörden getäuscht zu haben, und kooperiert mit den Ermittlern. Das Urteil soll am Freitag gesprochen werden. Im Zusammenhang mit dem Skandal sind in den USA acht aktuelle oder frühere VW-Führungskräfte angeklagt. Zuletzt hatte ein Ex-Manager des Konzerns vor Gericht ein Schuldeingeständnis abgelegt. Ihm drohen bis zu sieben Jahre Haft und eine Geldstrafe von maximal 400.000 Dollar. Das Urteil wird für den 6. Dezember erwartet.

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