Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Samstag, 04. April 2015
  • Unternehmen

    Disney investiert in DraftKings

    Walt Disney erweitert offenbar sein Engagement bei digitalen Medien. Der Unterhaltungskonzern investiert 250 Millionen US-Dollar in das Online-Fantasysport-Geschäft DraftKings, wie informierte Personen sagten. Das Investment bewerte das Startup aus Boston mit rund 900 Millionen Dollar, hieß es. Als Gegenleistung für Disneys Investition habe sich DraftKings dazu verpflichtet, hohe Summen an Werbegeldern - knapp über 500 Millionen Dollar - auf den Plattformen von Disneys Sportkanal ESPN auszugeben, sagten die Personen weiter. Das mache den Deal für Disney besonders attraktiv. Bei DraftKings können die Fans verschiedene Sportarten spielen und dabei echtes Geld einsetzen. Sie können das für einzelne Spiele tun und müssen sich nicht für eine komplette Saison dazu verpflichten, ein Team zu managen. (DJ)

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  • Sonntag, 22. Oktober 2017
  • Konjunktur
    Arbeitslosigkeit in China fällt auf 16-Jahres-Tief

    Die Arbeitslosenquote in China ist offiziellen Angaben zufolge auf den tiefsten Stand seit rund 16 Jahren gesunken. Sie fiel Ende September auf 3,95 Prozent und damit erstmals seit 2001 unter die Marke von vier Prozent, wie das Arbeitsministerium in Peking mitteilt. In den ersten neun Monate seien 10,97 Millionen neue Stellen geschaffen worden. Das seien 300.000 mehr als im vorigen Jahr. Damit seien die Ziele der Regierung für dieses Jahr bereits erfüllt. Sie hatte rund elf Millionen neue Jobs und eine Arbeitslosenquote unter der Marke von 4,5 Prozent vorgegeben. Um soziale Unruhen in dem bevölkerungsreichen Land der Welt zu vermeiden, ist Stabilität am Arbeitsmarkt einer der Prioritäten der Regierung. Trotz des kräftig abgekühlten Wirtschaftswachstums liegt die offizielle Arbeitslosenquote in China seit Jahren bei knapp über vier Prozent - 2016 lag sie bei 4,02 Prozent. Experten geben allerdings zu bedenken, dass die offizielle Quote das Ausmaß der Beschäftigung nicht genau widerspiegelt, da darin die Millionen Wanderarbeiter in der Volksrepublik nicht berücksichtigt werden. (rts)

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