Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Samstag, 04. April 2015
  • Unternehmen

    Disney investiert in DraftKings

    Walt Disney erweitert offenbar sein Engagement bei digitalen Medien. Der Unterhaltungskonzern investiert 250 Millionen US-Dollar in das Online-Fantasysport-Geschäft DraftKings, wie informierte Personen sagten. Das Investment bewerte das Startup aus Boston mit rund 900 Millionen Dollar, hieß es. Als Gegenleistung für Disneys Investition habe sich DraftKings dazu verpflichtet, hohe Summen an Werbegeldern - knapp über 500 Millionen Dollar - auf den Plattformen von Disneys Sportkanal ESPN auszugeben, sagten die Personen weiter. Das mache den Deal für Disney besonders attraktiv. Bei DraftKings können die Fans verschiedene Sportarten spielen und dabei echtes Geld einsetzen. Sie können das für einzelne Spiele tun und müssen sich nicht für eine komplette Saison dazu verpflichten, ein Team zu managen. (DJ)

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  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

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  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

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