Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 26. Februar 2016
  • Preistreiberei

    Dow Chemical wird zur Kasse gebeten

    Dow Chemical legt einen Rechtsstreit in den USA wegen überhöhter Preise mit der Zahlung von 835 Millionen Dollar bei. Den Vorwurf, der Konzern habe Absprachen getroffen, um die Preise für den weit verbreiteten Kunststoff Polyurethan hochzutreiben, wies Dow Chemical jedoch zurück. Der Fall ist etwa ein Jahrzehnt alt. Kunden hatten mehreren Firmen, darunter Dow Chemical, überhöhte Preise für das Material vorgeworfen. Dow hatte sich als einziges Unternehmen nicht mit den Klägern geeinigt und war deswegen 2013 von einem Gericht zu Schadenersatz verurteilt worden. Der Fall lag zuletzt vor dem Obersten Gerichtshof. Polyurethan wird unter anderem bei der Wärmedämmung von Häusern, für Schuhsohlen, in Möbeln und als Lack eingesetzt. (rts)

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  • Dienstag, 30. Mai 2017
  • Banken
    NordLB erwägt Verkauf der Deutschen Hypo

    Die NordLB prüft einem Medienbericht zufolge den Verkauf ihrer Immobilientochter Deutsche Hypothekenbank. Dadurch könnte die Landesbank dem Vernehmen nach ihre vergleichsweise dünne Kapitaldecke stärken, berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Wegen der anhaltenden Schiffskrise hatte das Institut im Vorjahr einen Rekordverlust von knapp zwei Milliarden Euro ausweisen müssen. Die Deutsche Hypo ist eine der wichtigsten Töchter der Landesbank: Mit rund 400 Mitarbeitern am Konzernsitz in Hannover und einer Bilanzsumme von 25 Milliarden Euro ist sie zudem eine der größten Immobilienbanken Deutschlands. Das Geldhaus finanziert vor allem große Bürohäuser. Verluste im Schiffsgeschäft konnte die NordLB in früheren Jahren oft durch Gewinne der Immobilientochter ausgleichen. (rts)

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  • Unternehmen
    British Airways fliegt wieder nach Plan

    Vier Tage nach dem Komplettausfall ihrer Computersysteme will British Airways nun wieder auf allen Strecken nach Plan fliegen. "Unsere IT-Systeme laufen wieder reibungslos und wir werden am Dienstag an den Flughäfen Heathrow und Gatwick vollständig nach unserem Flugplan operieren", teilte das Unternehmen am Montag mit. Am Samstag waren an beiden Standorten alle Flüge gestrichen worden. Auch in den Folgetagen kam es noch zu zahlreichen Flugausfällen. Das Unternehmen führte die weltweiten Störungen ihres Computersystems auf Probleme mit der Stromversorgung zurück. (rts)

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  • Montag, 29. Mai 2017
  • Unternehmen
    Linde winkt Großauftrag aus Russland

    Der Gase- und Anlagenbaukonzern Linde steht vor einem Großauftrag aus Russland. Die Order für die Anlagenbausparte komme von einem Unternehmen aus der russischen Teilrepublik Tatarstan und solle am Freitag beim Wirtschaftsforum St. Petersburg unterzeichnet werden, sagten zwei mit der Sache vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Die "Süddeutsche Zeitung" berichtete, das Geschäft habe ein Volumen von rund einer Milliarde Euro. Der Name des russischen Partners wurde zunächst nicht bekannt. Ein Linde-Sprecher lehnte eine Stellungnahme ab. (rts)

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