Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 26. Februar 2016
  • Preistreiberei

    Dow Chemical wird zur Kasse gebeten

    Dow Chemical legt einen Rechtsstreit in den USA wegen überhöhter Preise mit der Zahlung von 835 Millionen Dollar bei. Den Vorwurf, der Konzern habe Absprachen getroffen, um die Preise für den weit verbreiteten Kunststoff Polyurethan hochzutreiben, wies Dow Chemical jedoch zurück. Der Fall ist etwa ein Jahrzehnt alt. Kunden hatten mehreren Firmen, darunter Dow Chemical, überhöhte Preise für das Material vorgeworfen. Dow hatte sich als einziges Unternehmen nicht mit den Klägern geeinigt und war deswegen 2013 von einem Gericht zu Schadenersatz verurteilt worden. Der Fall lag zuletzt vor dem Obersten Gerichtshof. Polyurethan wird unter anderem bei der Wärmedämmung von Häusern, für Schuhsohlen, in Möbeln und als Lack eingesetzt. (rts)

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  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

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  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

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