Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 19. Februar 2016
  • Europa

    Draghi warnt vor Brexit

    EZB-Chef Mario Draghi fordert von den europäischen Staats- und Regierungschefs einen Kompromiss im Streit um ein Reformpaket für Großbritannien. "Die wirtschaftliche Lage in der Welt ist so, dass eine befriedigende Abmachung dringend nötig ist", erklärte der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB) beim EU-Gipfel in Brüssel. Es sei im "gemeinsamen Interesse", Finanzstabilität zu bewahren, sagte der italienische Finanzfachmann. Draghi sprach sich damit indirekt gegen den sogenannten "Brexit", also den Austritt Großbritanniens aus der EU, aus. (dpa)

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  • Montag, 26. September 2016
  • Unternehmen
    Dräger kämpft mit Rohstoff-Preisen

    Der Verfall der Rohstoffpreise macht dem Medizintechnik- und Sicherheitstechnikkonzern Drägerwerk zu schaffen. "Krisen in den vergangenen 30 Jahren haben uns wenig ausgemacht", sagte Unternehmenschef Stefan Dräger der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX. Seit vergangenem Jahr werfe aber insbesondere der drastische Preisrückgang beim Öl das Unternehmen zurück. Vor allem Schwellenländer hätten aufgrund des niedrigen Ölpreises nur noch wenig Geld für Investitionen übrig.

    Hoffnung auf bessere Geschäfte macht sich Dräger in China. Dabei verwies er auf die Entwicklungen durch die Zwei-Kinder-Politik. Damit gab die chinesische Regierung die strikte Ein-Kind-Politik auf, die Ende der 1970er Jahre eingeführt und bei Nichteinhaltung mit Strafen belegt worden war. Drägerwerk stellt unter anderem Brutkästen und Beatmungsgeräte für Frühgeburten her. Das chinesische Gesundheitswesen wachse deutlich, sagte Dräger. (dpa)

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  • Rohstoffe
    Opec-Staaten diskutieren Öl-Fördermengen

    Am Rande einer Energiekonferenz in der algerischen Hauptstadt Algier treffen sich die Mitglieder des Opec-Kartells, um über den niedrigen Ölpreis zu diskutieren. Bei dem informellen Treffen stehen auch ein zeitweiser Förderstopp oder eine Förderbeschränkung im Raum, um den Preis anzuheben. "Wir müssen einsehen, dass wir mit einem Preis pro Barrel Öl unter 50 US-Dollar mittel- und langfristig die Versorgung des Markts nicht sicherstellen können", sagte Algeriens Energieminister Noureddine Boutarfa im Vorfeld der Konferenz im algerischen Radio. Die Weltmarktpreise für Öl waren vor zwei Jahren massiv eingebrochen und von mehr als 100 Dollar pro Barrel (je 159 Liter) zeitweise auf unter 30 Dollar gefallen. Derzeit liegt der Durchschnittspreis laut Opec bei rund 43 US-Dollar.(dpa)

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