Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Samstag, 06. September 2014
  • Unternehmen

    Drillisch plant Ladenkette

    Der Mobilfunk-Discounter Drillisch will eine eigene Filialkette aufbauen. "Wir werden zu Beginn des nächsten Jahres die ersten Handy-Shops eröffnen", sagte Vorstandssprecher Paschalis Choulidis der "Wirtschaftswoche". Ob die Shops den Firmennamen Drillisch tragen oder unter einer der zwölf Discount-Marken von Drillisch firmieren werden, werde derzeit noch geprüft. Bei den Läden werde es sich um ehemalige Filialen der Konkurrenten O2 und E-Plus handeln. Die EU hatte die Übernahme von E-Plus durch Telefónica Deutschland (O2) genehmigt, dies aber an Auflagen geknüpft. So dürfe Drillisch bis zu 30 Prozent der Netzkapazitäten des neuen Mobilfunkriesen nutzen und bis zu 600 Shops übernehmen. Zudem kündigte der Drillisch-Chef in der «Wirtschaftswoche» an, künftig mit einer eigenen Premium-Marke in den Kampf um die Smartphones und Tablet-Computer von Geschäftskunden einzutreten. Bislang verkauft das Unternehmen aus dem hessischen Maintal vor allem günstige Flatrate-Tarife über das Internet. Zu den Discount-Marken des Unternehmens zählen Smartmobil oder Simplytel. (dpa)

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  • Samstag, 30. Juli 2016
  • Autoindustrie
    Bislang knapp über 1500 Anträge auf Elektroauto-Kaufprämie

    Rund einen Monat nach dem Start der Kaufprämie für Elektroautos sind bei der zuständigen Behörde knapp über 1500 Anträge eingegangen. Wie der "Tagesspiegel" vorab berichtet, erreichten das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) bis zum 29. Juli 1523 Anträge für 84 förderfähige Modelle. Rund zwei Drittel davon hätten sich auf reine Elektrofahrzeuge bezogen, ein Drittel auf Hybride. Verbraucher können seit dem 2. Juli die Kaufprämien beantragen. Die Förderung gilt rückwirkend für E-Autos, die seit dem 18. Mai gekauft wurden. Für reine Elektrofahrzeuge mit Batterie gibt es 4000 Euro "Umweltbonus", wie die Prämien heißen - davon je 2000 Euro vom Bund und 2000 Euro vom Hersteller. Bei Hybridautos, die per Stecker geladen werden und einen ergänzenden Verbrennungsmotor haben, sind es 3000 Euro (1500 Euro Staat/1500 Euro Hersteller). (dpa)

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  • Unternehmen
    Tesla-Chef will Batteriefabriken auch in Europa und China bauen

    Der Chef des Elektroauto-Herstellers Tesla, Elon Musk, will in der Zukunft riesige Batteriefabriken in Europa, China und anderen Teilen Asiens bauen. Auch Autos sollten unter einem Dach mit den Batterien produziert werden, sagte Musk in der Nacht zum Samstag bei der "Einweihungsfeier" für die erste "Gigafactory" in der Wüste in Nevada. "Auf der einen Seite kommt Rohmaterial rein, auf der anderen Seite kommen fertige Autos raus." Die Tesla-Fabriken seien gedacht wie eine "Maschine, die Maschinen baut". Tesla baut die große Batteriefabrik seit rund zwei Jahren und sie sei "zu 14 Prozent fertig", sagte Musk. Kommendes Jahr sollen die ersten Batterien das Werk verlassen. (dpa)

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