Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Samstag, 06. September 2014
  • Unternehmen

    Drillisch plant Ladenkette

    Der Mobilfunk-Discounter Drillisch will eine eigene Filialkette aufbauen. "Wir werden zu Beginn des nächsten Jahres die ersten Handy-Shops eröffnen", sagte Vorstandssprecher Paschalis Choulidis der "Wirtschaftswoche". Ob die Shops den Firmennamen Drillisch tragen oder unter einer der zwölf Discount-Marken von Drillisch firmieren werden, werde derzeit noch geprüft. Bei den Läden werde es sich um ehemalige Filialen der Konkurrenten O2 und E-Plus handeln. Die EU hatte die Übernahme von E-Plus durch Telefónica Deutschland (O2) genehmigt, dies aber an Auflagen geknüpft. So dürfe Drillisch bis zu 30 Prozent der Netzkapazitäten des neuen Mobilfunkriesen nutzen und bis zu 600 Shops übernehmen. Zudem kündigte der Drillisch-Chef in der «Wirtschaftswoche» an, künftig mit einer eigenen Premium-Marke in den Kampf um die Smartphones und Tablet-Computer von Geschäftskunden einzutreten. Bislang verkauft das Unternehmen aus dem hessischen Maintal vor allem günstige Flatrate-Tarife über das Internet. Zu den Discount-Marken des Unternehmens zählen Smartmobil oder Simplytel. (dpa)

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  • Donnerstag, 08. Dezember 2016
  • Konjunktur
    Chinesischer Export legt überraschend zu

    Die chinesischen Exporte sind im November nach einem Rückgang im Vormonat wieder moderat gewachsen. Die Ausfuhren legten leicht um 0,1 Prozent zu, wie die Allgemeine Zollverwaltung mitteilte. Im Oktober waren sie um 7,3 Prozent gefallen.  Die Importe stiegen um 6,7 Prozent. Gemessen in Yuan stiegen die Ausfuhren im November um 5,9 Prozent nach einem Rückgang von 3,2 Prozent im Vormonat. Die Einfuhren kletterten um 13 Prozent. Sie waren im Oktober um 3,2 Prozent gewachsen. Die Handelsbilanzüberschuss belief sich damit im November auf 298,11 Milliarden Yuan nach 325,25 Milliarden Yuan im Vormonat. In Dollar schrumpfte der Überschuss auf 44,61 Milliarden von 49,06 Dollar im Vormonat. Ökonomen hatten 46,25 Milliarden Dollar prognostiziert.  (DJ)

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  • Konjunktur
    Japan verlangsamt Wachstum

    Die japanische Wirtschaft ist im Quartal von Juli bis September mit einem schwächeren Tempo gewachsen als erwartet. Das Bruttoinlandsprodukt legte im dritten Quartal annualisiert um 1,3 Prozent zu. In der ersten Veröffenlichung betrug die Wachstumsrate noch 2,2 Prozent, wie die Regierung mitteilte. Im ersten Quartal hatte das Wachstum 2,8 und im zweiten Quartal 1,8 Prozent betragen, was jeweils höher war als erwartet. (DJ)

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