Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 11. August 2014
  • Unternehmen

    Dürr veräußert Flugzeug-Sparte

    Der Autozulieferer Dürr verkauft seine Sparte Flugzeug-Montagetechnik an die norddeutsche Broetje Automation-Gruppe. Neben einer Barzahlung erhalte Dürr im Gegenzug einen Anteil von elf Prozent an Broetje, teilte das Unternehmen mit. Der für Dürr kleine Geschäftszweig mit einem Jahresumsatz von 35 Millionen Euro und 120 Mitarbeitern werde für einen niedrigen zweistelligen Millionenbetrag an die Tochter der Deutschen Beteiligungs-AG (DBAG) abgegeben, erläuterte ein Sprecher. Bei Zustimmung der Kartellbehörde werde die Transaktion zum Ende des dritten Quartals abgeschlossen. (rts)

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  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

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  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

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