Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 06. Oktober 2014
  • Haushalt

    EU-Kommission blockiert französische Budgetpläne

    Die EU-Kommission wird nach Angaben mehrerer EU-Vertreter die Haushaltspläne der französischen Regierung voraussichtlich ablehnen. Die Kommission werde von der Regierung in Paris Ende Oktober die Vorlage eines neuen Etatplans für 2015 verlangen, sagten mehrere Insider am Montag. Damit würde die EU-Kommission erstmals von ihrem neuen Recht Gebrauch machen, Änderungen an einem nationalen Haushaltsentwurf zu verlangen. Außerdem werde die Kommission das Defizitverfahren gegen Frankreich verschärfen, sagten die mit den Vorgängen vertrauten Personen. Nach den Plänen der französischen Regierung soll die Neuverschuldung in diesem Jahr 4,4 Prozent und 2015 4,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts betragen. Auch 2016 soll das Minus mit 3,8 Prozent noch deutlich über der EU-Obergrenze von drei Prozent liegen. Diese soll erst 2017 mit 2,8 Prozent wieder unterschritten werden - zwei Jahre später als geplant. (rts)

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  • Donnerstag, 23. März 2017
  • Unternehmen
    Beschwerde gegen Daimler in China

    Der chinesische Autobauer Chery sieht seine Markenschutzrechte durch die Daimler-Elektromarke EQ verletzt. Chery nutze bereits seit zwei Jahren die Marke "eQ" für bestimmte Elektroautos, sagte eine Chery-Sprecherin. Deshalb habe man bei der zuständigen chinesischen Behörde eine Beschwerde wegen Verletzung der Markenschutzrechte eingereicht. Eine Daimler-Sprecherin lehnte eine Stellungnahme ab. Der deutsche Premiumhersteller hat angekündigt, bis Ende des Jahrzehnts Elektroautos unter der Marke "EQ" in Deutschland zu fertigen. Die Fahrzeuge sollen auch in China auf den Markt gebracht werden; einen Zeitpunkt dafür nannte Daimler im vergangenen Jahr nicht. Sollte Chery mit seiner Beschwerde Erfolg haben, wäre das ein Rückschlag für Daimler im wichtigen chinesischen Elektroautomarkt. In dem fernöstlichen Land werden mehr Elektrofahrzeuge verkauft als im Rest der Welt zusammen.  (rts)

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  • Unternehmen
    Investor nimmt GFK von der Börse

    Das Nürnberger Marktforschungsunternehmen GfK soll nach mehr als 17 Jahren bald von der Börse verschwinden. Der GfK-Verein als Mehrheitsaktionär und die Finanzholding Acceleratio wollen kurzfristig ein Verfahren zur Zwangsabfindung (Squeeze-Out) der restlichen Kleinaktionäre einleiten, wie GfK mitteilte. Der Finanzinvestor KKR hatte die Finanzholding Acceleratio für den Einstieg bei der GfK gegründet. Acceleratio hatte nach dem Einstieg bei dem Marktforscher Verträge mit mehreren Großaktionären über den Erwerb von weiteren 20,9 Prozent der GfK-Anteile geschlossen. Nach Vollzug der Verträge, der noch in diesem Monat erwartet wird, kommen der GfK-Verein und Acceleratio zusammen auf 96,7 Prozent des Grundkapitals, wie der Konzern weiter erklärte. Mit mehr als 95 Prozent - im Zuge einer Übernahme reichen auch 90 Prozent - kann ein Großaktionär die übrigen Anteile gegen eine Abfindung übernehmen. (rts)

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