Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 24. März 2015
  • Griechenland

    EZB blockiert Athener Finanzoperation

    Die Europäische Zentralbank (EZB) hat griechische Banken einem Insider zufolge angewiesen, keine weiteren Staatsanleihen der Regierung in Athen zu kaufen. Das gelte auch für kurzfristige Papiere, die sogenannten T-Bills, wie aus dem Umfeld griechischer Banken verlautete. Griechenlands Gläubiger, darunter die EZB, haben eine Obergrenze von 15 Milliarden Euro für T-Bills gesetzt. Diese Summe ist bereits ausgeschöpft. Die griechische Regierung hat um eine Anhebung des Limits gebeten, um durch den Verkauf von Schuldscheinen an die heimischen Banken akute Liquiditätsprobleme zu überbrücken. Die EZB hat diesen Weg der Staatsfinanzierung ausdrücklich abgelehnt. Die Maßnahme gilt als riskant: Sollte die Regierung in Athen gegenüber ihren Banken in Zahlungsrückstand geraten, könnte der griechische Finanzsektor in Schieflage geraten. Griechenland droht nach Angaben eines weiteren Insiders ohne weitere Finanzhilfen innerhalb von knapp vier Wochen die Staatspleite. (rts)

    +
  • Mittwoch, 22. Februar 2017
  • Unternehmen
    Unilever will wertvoller werden

    Nach dem abgewendeten Übernahmeversuch des US-Lebensmittelherstellers Kraft Heinz will der Konsumgüter-Konzern Unilever prüfen, wie sich für die Aktionäre der Wert des Unternehmens steigern lässt. Alle Optionen sollten bis Anfang April bewertet werden, teilte Unilever mit. Der Übernahmeversuch von Kraft Heinz habe gezeigt, wie nötig es sei, zugunsten der Aktionäre den Unternehmenswert schnell zu steigern. Kraft Heinz hatte am Sonntag sein Angebot für Unilever zurückgezogen, mit dem das niederländische Unternehmen mit 143 Milliarden Dollar bewertet wurde. Unilever hatte das Angebot als zu niedrig zurückgewiesen. (AFP)

    +
  • Quartalszahlen
    Sparkurs hilft Modekette Esprit wieder in die schwarzen Zahlen

    Die Modekette Esprit ist dank ihres Sparprogramms in die Gewinnzone zurückgekehrt. Im ersten Geschäftshalbjahr erzielte der Konzern einen Nettogewinn von umgerechnet 7,4 Millionen Euro, wie der Rivale von H&M und Zara mitteilte. Vor einem Jahr war noch ein Verlust von 29 Millionen Euro angefallen. Zum positiven Ergebnis habe vor allem die Schließung unrentabler Filialen beigetragen. Angesichts der Nachfrageschwäche in China seien insbesondere dort Geschäfte dichtgemacht worden. Zugleich wurden die Werbeaktivitäten im asiatischen Raum heruntergefahren. Die Kürzungen machten sich allerdings auch auf der Einnahmenseite bemerkbar: Der Umsatz sank um mehr als zehn Prozent auf umgerechnet rund eine Milliarde Euro. (rts)

    +
Themenseiten Wirtschaft
Empfehlungen