Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 24. März 2015
  • Griechenland

    EZB blockiert Athener Finanzoperation

    Die Europäische Zentralbank (EZB) hat griechische Banken einem Insider zufolge angewiesen, keine weiteren Staatsanleihen der Regierung in Athen zu kaufen. Das gelte auch für kurzfristige Papiere, die sogenannten T-Bills, wie aus dem Umfeld griechischer Banken verlautete. Griechenlands Gläubiger, darunter die EZB, haben eine Obergrenze von 15 Milliarden Euro für T-Bills gesetzt. Diese Summe ist bereits ausgeschöpft. Die griechische Regierung hat um eine Anhebung des Limits gebeten, um durch den Verkauf von Schuldscheinen an die heimischen Banken akute Liquiditätsprobleme zu überbrücken. Die EZB hat diesen Weg der Staatsfinanzierung ausdrücklich abgelehnt. Die Maßnahme gilt als riskant: Sollte die Regierung in Athen gegenüber ihren Banken in Zahlungsrückstand geraten, könnte der griechische Finanzsektor in Schieflage geraten. Griechenland droht nach Angaben eines weiteren Insiders ohne weitere Finanzhilfen innerhalb von knapp vier Wochen die Staatspleite. (rts)

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  • Dienstag, 24. Januar 2017
  • Jahreszahlen
    SAP liegt im Plan

    Die Umstellung auf Cloudsoftware zur Miete aus dem Internet hat dem Softwarehersteller SAP im vergangenen Jahr zu einem deutlichen Plus verholfen. Der Umsatz stieg 2016 um sechs Prozent auf 22,1 Milliarden Euro. Nach Steuern verdiente SAP mit 3,6 Milliarden Euro 18 Prozent mehr als im Vorjahr, als noch ein teures Abfindungsprogramm zu Buche schlug. Damit liegt SAP im Rahmen seiner Planungen. Lediglich die Umsätze mit Mietsoftware fielen mit 2,99 Milliarden Euro minimal schwächer aus als gedacht. Für das laufende Jahr passt der Softwarekonzern seine Wachstumspläne leicht nach oben an. So liegt die Latte für den angepeilten Umsatz mit 23,2 bis 23,6 Milliarden Euro nun etwa 100 Millionen Euro höher. Beim operativen Gewinn bleibt SAP bei bis zu sieben Milliarden Euro, wenn auch das untere Ende der Gewinnspanne etwas höher angesetzt ist. Für die selbst gesetzten Ziele klammert SAP Sondereffekte und Währungsschwankungen aus. (dpa)

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  • Unternehmen
    Verizon lässt Yahoo noch warten

    Die Übernahme des Kerngeschäfts des US-Internetkonzerns Yahoo durch den Telekommunikationsriesen Verizon verzögert sich um mehrere Monate. Der ursprünglich in den ersten drei Monaten dieses Jahres angestrebte Abschluss des Geschäfts verschiebe sich ins zweite Quartal. Zunächst müssten noch "abschließende Bedingungen" geklärt werden, hieß es von Yahoo. Daran werde zügig gearbeitet, um die "Übernahme so schnell wie machbar" zu vollziehen. Verizon will die zur Übernahme anstehenden Teile - Suchmaschine, Internetdienste wie Yahoo News und Yahoo Mail und das Geschäft mit Internetwerbung - mit seiner Tochter AOL verschmelzen. Geboten hatte Verizon 4,8 Milliarden Dollar. Nach der Übernahme des Kerngeschäfts wird Yahoo dann nur noch eine Investmentfirma namens Altaba sein. (AFP)

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  • Quartalsbericht
    LG Display verbucht Rekordergebnis

    Der Bildschirmhersteller LG Display hat im abgelaufenen Quartal einen Rekordgewinn erzielt. Das Betriebsergebnis sei auf umgerechnet 723 Millionen Euro gestiegen, teilte der südkoreanische Konzern mit. Grund für den Anstieg sei eine Erholung der Bildschirm-Preise und günstige Wechselkurseffekte. Der Umsatz legte um 18 Prozent auf 6,3 Milliarden Euro zu. LG Display ist der weltweit größte Produzent von Flüssigkristall-Bildschirmen und beliefert unter anderem auch Apple. (rts)

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