Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 24. März 2015
  • Griechenland

    EZB blockiert Athener Finanzoperation

    Die Europäische Zentralbank (EZB) hat griechische Banken einem Insider zufolge angewiesen, keine weiteren Staatsanleihen der Regierung in Athen zu kaufen. Das gelte auch für kurzfristige Papiere, die sogenannten T-Bills, wie aus dem Umfeld griechischer Banken verlautete. Griechenlands Gläubiger, darunter die EZB, haben eine Obergrenze von 15 Milliarden Euro für T-Bills gesetzt. Diese Summe ist bereits ausgeschöpft. Die griechische Regierung hat um eine Anhebung des Limits gebeten, um durch den Verkauf von Schuldscheinen an die heimischen Banken akute Liquiditätsprobleme zu überbrücken. Die EZB hat diesen Weg der Staatsfinanzierung ausdrücklich abgelehnt. Die Maßnahme gilt als riskant: Sollte die Regierung in Athen gegenüber ihren Banken in Zahlungsrückstand geraten, könnte der griechische Finanzsektor in Schieflage geraten. Griechenland droht nach Angaben eines weiteren Insiders ohne weitere Finanzhilfen innerhalb von knapp vier Wochen die Staatspleite. (rts)

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