Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 19. Februar 2016
  • Regulierung

    EZB kommt Banken entgegen

    Die Europäische Zentralbank (EZB) möchte Geldhäusern mehr Spielraum geben, um auch in schwierigen Zeiten Dividenden, Anleihezinsen und Boni zahlen zu können. Die EZB setze sich für die Änderung einer EU-Richtlinie ein, die solchen Zahlungen enge Grenzen setze, sagte EZB-Generaldirektor Korbinian Ibel in einer Telefonkonferenz mit Journalisten. Die bislang geltende Regel untersagt Banken de facto solche Zahlungen, wenn ein Institut einen Verlust schreibt und die Vorgaben der Aufsicht zum Jahresende dadurch auch nur knapp unterschreitet. Am Markt gab es zuletzt große Sorgen, dass kriselnde Banken wegen der Vorgaben der Regulierer neuartige Bonds (AT1) nicht bedienen können. (rts)

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  • Samstag, 22. April 2017
  • Konjunktur
    Minister: Polens Wirtschaft überraschend stark

    Polens Wirtschaft dürfte nach Worten von Finanzminister Mateusz Morawiecki stärker gewachsen sein als erwartet. Im ersten Quartal habe der Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) über 3,5 Prozent gelegen, vielleicht sogar knapp unter vier Prozent, sagte Morawiecki dem TV-Sender Polsat News. "Alle Wirtschaftsindikatoren sind derzeit besser als von uns erwartet." Im März hatte der Minister noch ein deutlich geringeres Wachstum von um die drei Prozent vorausgesagt. (rts)

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  • Konjunktur
    Chinas sieht Wachstumsziel "in Reichweite"

    Chinas Notenbank hat sich nach einer Reihe von Erholungsanzeichen zuversichtlich über die Konjunkturentwicklung geäußert. "Das angestrebte Wachstumsziel von 6,5 Prozent ist in Reichweite", erklärte Zentralbankchef Zhou Xiaochuan. Die verschiedenen Wirtschaftsbranchen und der Finanzsektor machten weitgehend einen robusten Eindruck. Die Risiken seien unter Kontrolle. Das Wachstum von Investitionen und Handel habe sich erholt. Der Konsum lege kontinuierlich zu, bilanzierte Zhou. (rts)

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  • Unternehmen
    Dortmund erwägt Kauf weiterer RWE-Aktien auf Pump

    Die Stadt Dortmund prüft den Erwerb zusätzlicher Aktien des zuletzt tief in die roten Zahlen gerutschten Energiekonzerns RWE. "Wir können uns gut vorstellen, weitere RWE-Aktien zu kaufen", sagte Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung". Dortmund ist bereits jetzt der größte kommunale Aktionär von RWE. Die Dortmunder Stadtwerke sind mit 4,1 Prozent an RWE beteiligt. "Wir halten ein stärkeres Engagement bei RWE für möglich und erstrebenswert", sagte Sierau der Zeitung. Angesichts der Perspektive, dass RWE in den nächsten drei Jahren 50 Cent pro Aktie als Dividende ausschütten wolle, könne sich "auch ein kreditfinanzierter Kauf von Aktien lohnen". Die RWE-Aktie habe in den vergangenen Monaten eine gute Entwicklung genommen, zitierte die Zeitung den Oberbürgermeister. "Aber ich glaube, sie ist immer noch unterbewertet." (dpa)

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