Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 27. Januar 2015
  • Quartalszahlen

    Easyjet profitiert von niedrigen Kerosinkosten

    Der britische Billigflieger Easyjet hat von Oktober bis Dezember 3,8 Prozent mehr umgesetzt. Der Umsatz pro Sitz soll deshalb nun von Oktober bis März höher als erwartet ausfallen. Insgesamt habe der Umsatz von Oktober bis Dezember 931 Millionen Pfund betragen, erklärte Europas zweitgrößter Billigflieger. Unterm Strich werde das Unternehmen im stets schwachen Winterhalbjahr einen Verlust von 10 bis 30 Millionen Pfund verzeichnen. Im gesamten Geschäftsjahr ab Oktober dürften die Kerosinkosten durch den Ölpreisverfall 90 bis 130 Millionen Pfund billiger sein. Dadurch würden auch die Flugtickets günstiger werden. Das werde die Auslastung der Flugzeuge im ersten Halbjahr erhöhen. Die Airline sichert allerdings einen Großteil seines Öl-Einkaufs ab und profitiert so nicht vom vollen Effekt des sinkenden Ölpreises. (DJ)

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  • Dienstag, 21. November 2017
  • Konjunktur
    Chicago-Fed hebt den Daumen

    Die Wirtschaftsaktivität in den USA hat im Oktober spürbar angezogen. Der Chicago Fed National Activity Index (CFNAI) stieg auf einen Stand von plus 0,65, wie die Federal Reserve Bank of Chicago mitteilte. Für den September wurde der Indexstand auf plus 0,36 revidiert, nachdem zunächst ein Wert von plus 0,17 genannt worden war. Ein CFNAI von Null signalisiert ein Wirtschaftswachstum auf historischem Trendniveau. Weist der Index einen negativen Stand auf, deutet dies auf eine Expansion unterhalb des historischen Trendniveaus hin, ein positiver Wert zeigt ein darüber liegendes Wachstum an. (DJ)

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  • Flughafen
    Airport-Chef verspricht Job-Effekte

    Der geplante Ausbau des künftigen Hauptstadtflughafens bringt nach Erwartung des Betreibers zahlreiche neue Arbeitsplätze. An den Altflughäfen Tegel und Schönefeld arbeiteten aktuell 21.000 Menschen, sagte Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup. Im Jahr 2035 könnten es einem Gutachten zufolge 55.000 bis 65.000 sein. Lütke Daldrup plant, den Standort BER in Schönefeld bis 2030 auf 48 Millionen Passagiere im Jahr zu erweitern, bis 2040 auf 55 Millionen. Derzeit liegt die Kapazität im alten Schönefelder Terminal bei etwa 13 Millionen Passagieren pro Jahr. Im neuen BER-Terminal sind es laut Planung rund 22 Millionen. Die Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafen liegt mittlerweile bereits mehrere Jahre hinter dem Zeitplan. Ein neuer Starttermin soll noch in diesem Jahr festgelegt werden. (dpa)

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  • Banken
    Deutsche Bank weiter systemrelevant

    Die Deutsche Bank wird nach Einschätzung eines internationalen Beobachtergremiums weiterhin als systemrelevant für die globale Stabilität der Finanzmärkte eingeschätzt. Nach den Kriterien der Prüfer vom internationale Finanzstabilitätsrat (Financial Stability Board/FSB), heißt das, dass der Zusammenbruch einer solchen global operierenden und stark mit anderen Instituten vernetzten Geschäftsbank die Wirtschaft weltweit insgesamt ins Wanken bringen könnte. Der FSB stufte den deutschen Branchenprimus in der aktuellen Bewertung immer noch weit vorne unter den systemrelevanten Banken ein. Das geht aus der am Nachmittag in Basel veröffentlichten aktuellen Liste des FSB hervor. Für die Deutsche Bank ergeben sich daraus konkrete Vorgaben: Banken in dieser Kategorie sind gehalten, einen zusätzlichen Eigenkapitalpuffers von zwei Prozent auf die Risikopositionen zu halten. (dpa)

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