Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 27. Januar 2015
  • Quartalszahlen

    Easyjet profitiert von niedrigen Kerosinkosten

    Der britische Billigflieger Easyjet hat von Oktober bis Dezember 3,8 Prozent mehr umgesetzt. Der Umsatz pro Sitz soll deshalb nun von Oktober bis März höher als erwartet ausfallen. Insgesamt habe der Umsatz von Oktober bis Dezember 931 Millionen Pfund betragen, erklärte Europas zweitgrößter Billigflieger. Unterm Strich werde das Unternehmen im stets schwachen Winterhalbjahr einen Verlust von 10 bis 30 Millionen Pfund verzeichnen. Im gesamten Geschäftsjahr ab Oktober dürften die Kerosinkosten durch den Ölpreisverfall 90 bis 130 Millionen Pfund billiger sein. Dadurch würden auch die Flugtickets günstiger werden. Das werde die Auslastung der Flugzeuge im ersten Halbjahr erhöhen. Die Airline sichert allerdings einen Großteil seines Öl-Einkaufs ab und profitiert so nicht vom vollen Effekt des sinkenden Ölpreises. (DJ)

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  • Dienstag, 30. August 2016
  • Unternehmen
    Gazprom mit sinkendem Gewinn

    Der russische Energieriese Gazprom hat im ersten Halbjahr deutlich mehr Erdgas ins Ausland verkauft. Das Volumen stieg um ein Drittel auf 109 Milliarden Kubikmeter im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie der Staatskonzern in Moskau mitteilte. Nach internationaler Rechnungslegung sank der Reingewinn allerdings um 10 Prozent auf 607 Milliarden Rubel (8,43 Milliarden Euro), was vor allem an deutlich gestiegenen operativen Kosten gelegen habe. Vor allem die Ausfuhren nach Westeuropa stiegen. Der Gasabsatz in Russland blieb etwa gleich, der Export in frühere Sowjetrepubliken ging dagegen zurück. (dpa)

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  • Konjunktur
    US-Häuserpreise gehen hoch

    Die Häuserpreise in den USA sind im Juni weiter robust gestiegen. Wie Standard & Poor's (S&P) mitteilte, kletterten die Preise gemessen am Case-Shiller-Index für die 20 größten Städte der USA um 5,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Volkswirte hatten einen Anstieg um 5,2 Prozent erwartet. Auch im Mai waren die Preise mit einer Rate von 5,1 Prozent gestiegen. Der Index für die zehn größten Städte der USA erhöhte sich um 4,3 Prozent. Die Erholung der Häuserpreise ist ein wichtiger Pfeiler für die US-Konjunktur, weil sie einerseits die Neubautätigkeit anregt, und andererseits das Verbrauchervertrauen stützt. (DJ)

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  • Konjunktur
    Stimmung in Eurozone trübt sich ein

    Die Wirtschaftsstimmung in der Eurozone hat sich im August spürbar eingetrübt. Außer im Baubereich trübte sich die Stimmung in allen Sektoren ein, also in der Industrie, Einzelhandel, Dienstleistern und unter den Konsumenten. Der von der Europäischen Kommission veröffentlichte Sammelindex zur Einschätzung der wirtschaftlichen Entwicklung fiel auf 103,5 Punkte von 104,5 im Vormonat. Die Eintrübung war stärker als erwartet: Volkswirte hatten nur mit einem Indexrückgang auf 104,1 Zähler gerechnet. Der für die gesamte Europäische Union (EU) berechnete Indikator ging auf 103,8 Punkte von 104,7 zurück. (DJ)

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  • Unternehmen
    Evonik begibt Mega-Anleihe

    Der Spezialchemiekonzern Evonik will eine Anleihe im Volumen von bis zu 1,9 Milliarden Euro begeben. Insgesamt sollen drei festverzinsliche Tranchen mit Laufzeiten von 4,5 Jahren, 8 Jahren und 12 Jahren emittiert werden, wie die im MDax notierte Evonik Industries AG mitteilte. Die Tranchen sollen ein Volumen von jeweils mindestens 500 Millionen Euro haben.

    Die Anleihen dienen der Finanzierung der geplanten Akquisition des Spezialadditiv-Geschäfts des US-Unternehmens Air Products and Chemicals. Evonik hatte die Übernahme im Mai bekannt gegeben. Der Kaufpreis von 3,5 Milliarden Euro soll neben den Anleihen mit unternehmenseigenen Mitteln in Höhe von ca. 1,6 Milliarden Euro finanziert werden. (DJ)

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