Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 29. April 2014
  • Quartalsbericht

    Ebay verbucht Umsatzplus

    Der Internet-Handelsspezialist Ebay wächst weiterhin kräftig dank seines Bezahldienstes Paypal. Im ersten Quartal stieg der Umsatz um 14 Prozent auf 4,3 Milliarden Dollar (3,1 Mrd Euro), wie das Unternehmen nach Börsenschluss in den USA mitteilte. Der streitbare US-Investor und Großaktionäre Carl Icahn hatte verlangt, Paypal abzuspalten. Der Streit zwischen Ebay und Icahn ist mittlerweile beigelegt. Ebay schrieb im Auftaktquartal einen Verlust von 2,3 Milliarden Dollar nach einem Gewinn von 677 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum. Grund war eine ungewöhnlich hohe Steuerlast, weil Ebay Milliardengewinne aus dem Ausland in die USA holt. Viele amerikanische Konzerne vermeiden dies, weil dabei Steuern fällig werden. Die Aktie fiel nachbörslich um 4 Prozent. (dpa)

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  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

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  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwnung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

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