Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 03. Februar 2016
  • Rechtsstreit

    EnBW hat schlechte Karten

    Das Bonner Landgericht sieht nur geringe Chancen für die Schadenersatz-Klage des Stromkonzerns EnBW wegen der Abschaltung deutscher Atomkraftwerke nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima. "Die Klage erscheint, was die Erfolgsaussichten angeht, als wacklig", sagte der Vorsitzende Richter der Zivilkammer, Stefan Ballin, bei der mündlichen Verhandlung. EnBW habe gegen die Abschaltungsanordnung für seine Atomkraftwerke im März 2011 keine Klage eingereicht, obwohl diese zumutbar gewesen wäre und aufschiebende Wirkung gehabt hätte. "Das führt zu erheblichen Bedenken, dass wir dem Anspruch stattgeben könnten", sagte der Richter. EnBW will insgesamt 261 Millionen Euro erstreiten. (dpa)

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  • Sonntag, 20. August 2017
  • Staatsfinanzen
    Ratingagentur Fitch stuft Griechenland hoch

    Nach S&P und Moody's hat sich nun auch die dritte große Ratingagentur Fitch erfreut über die Entwicklung in Griechenland gezeigt. Fitch stufte die Bewertung für langfristige Verbindlichkeiten am Freitag auf "B-" nach zuvor "CCC" hoch. Der Ausblick bleibt "positiv". Die politischen Risiken seien gesunken und das Wirtschaftswachstum nachhaltig, erklärte die Agentur zur Begründung. Ein besseres Rating geht in der Regel mit niedrigeren Kosten bei der Aufnahme von Schulden einher. S&P hatte den Rating-Ausblick für Griechenland im Juli auf "positiv" von "stabil" erhöht und im Juni Moody's das Rating auf "Caa2" von "Caa3". Damals hatte sich die Eurogruppe darauf geeinigt, dass die Regierung in Athen weitere 8,5 Milliarden Euro aus einem bis zu 86 Milliarden Euro schweren Hilfsprogramm erhalten soll. (rts)

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  • Unternehmen
    Edeka und Rewe zufrieden mit Kaiser's-Filialen

    Die einstigen Supermarkt-Filialen von Kaiser's Tengelmann entwickeln sich nach der Übernahme durch Edeka und Rewe offenbar gut. "Der Umsatz wächst in den umgeflaggten Märkten zweistellig", sagte Edeka-Chef Markus Mosa der "Bild am Sonntag". Bei Rewe heiße es, man sei mit der Umsatzentwicklung sehr zufrieden. Die damals verlustreichen Supermarktkette Kaiser's Tengelmann mit mehr als 15.000 Mitarbeitern war Ende 2016 an Edeka und Rewe verkauft worden. 335 Filialen plus Fleischwerke, Logistik und die alte Kaiser's-Zentrale in Mülheim an der Ruhr gingen an Edeka. Rewe bekam 64 Filialen vor allem in Berlin und Brandenburg.  (rts)

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