Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 24. Juni 2014
  • Unternehmen

    EnBW steht vor Milliarden-Sonderbelastungen

    Der Stromversorger EnBW muss im ersten Halbjahr Sonderbelastungen über 1,5 Milliarden Euro verkraften. Allein in der Kraftwerkssparte fallen Wertberichtigungen von rund 1,2 Milliarden Euro an. Zusätzlich müssen die Rückstellungen für nicht mehr kostendeckende Strombezugsverträge erhöht werden. Als Begründung verweist das Unternehmen vor allem auf verschlechterte Erwartungen bezüglich der langfristigen Strompreisentwicklungen.

    Die Sonderbelastungen minderten das neutrale Ergebnis und haben keinen Einfluss auf das operative Ergebnis. Sie sind also weder zahlungswirksam, noch haben sie Auswirkungen auf die Bemessungsgrundlage der Dividende. Bemessungsgrundlage der Dividende ist der um Sonderfaktoren bereinigte Adjusted Konzernüberschuss. Die EnBW legt den Halbjahresabschluss 2014 am 1. August 2014 vor. (DJ)

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  • Sonntag, 26. Februar 2017
  • Unternehmen
    Neun Filialen von Strauss Innovation weiter offen

    Bei der insolventen Warenhauskette Strauss Innovation dauert die Abwicklung länger als ursprünglich geplant. Neun der einst 57 Filialen bleiben auch im März noch geöffnet, wie ein Sprecher des Insolvenzverwalters auf Nachfrage mitteilte. Ursprünglich war vorgesehen, sämtliche Geschäfte bis Ende Februar zu schließen. Wo es noch genug Ware gebe und es der Mietvertrag erlaube, werde auch im März zunächst noch weiter verkauft, sagte der Sprecher. Dies gelte für die Filialen in Dortmund-Hombruch, Dresden-Blasewitz, Düsseldorf (Aachener Straße), Essen-City, Hamburg-Altona, Hilden, Kaiserslautern, Moers und Ratingen. Ein genaues Schließungsdatum für die einzelnen Filialen stehe noch nicht fest. Dies richte sich nach dem Verlauf des Abverkaufs der Ware, sagte der Sprecher. (dpa)

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