Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 24. Juni 2014
  • Unternehmen

    EnBW steht vor Milliarden-Sonderbelastungen

    Der Stromversorger EnBW muss im ersten Halbjahr Sonderbelastungen über 1,5 Milliarden Euro verkraften. Allein in der Kraftwerkssparte fallen Wertberichtigungen von rund 1,2 Milliarden Euro an. Zusätzlich müssen die Rückstellungen für nicht mehr kostendeckende Strombezugsverträge erhöht werden. Als Begründung verweist das Unternehmen vor allem auf verschlechterte Erwartungen bezüglich der langfristigen Strompreisentwicklungen.

    Die Sonderbelastungen minderten das neutrale Ergebnis und haben keinen Einfluss auf das operative Ergebnis. Sie sind also weder zahlungswirksam, noch haben sie Auswirkungen auf die Bemessungsgrundlage der Dividende. Bemessungsgrundlage der Dividende ist der um Sonderfaktoren bereinigte Adjusted Konzernüberschuss. Die EnBW legt den Halbjahresabschluss 2014 am 1. August 2014 vor. (DJ)

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  • Freitag, 23. Juni 2017
  • Personalie
    Deutsche Post benennt neuen Arbeitsdirektor

    Der 40-jährige Psychologe und Wirtschaftswissenschaftler Thomas Ogilvie wird neuer Personalvorstand und Arbeitsdirektor der Deutschen Post. Das habe der Aufsichtsrat des Logistikkonzerns entschieden, teilte das Unternehmen mit. Ogilvie übernimmt die Aufgaben von Melanie Kreis, die sich künftig auf ihre Rolle als Finanzvorstand des Konzerns konzentrieren soll. Ogilvie ist seit mehr als 15 Jahren bei der Deutschen Post. Seit Januar 2016 ist er als "Executive Vice President Corporate Development" für die Konzernstrategie zuständig. Seinen neuen Job soll Ogilvie zum 1. September antreten. (dpa)

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  • Konjunktur
    Einkaufsmanagerindex gibt nach

    Der Aufschwung in der Euro-Zone hat im Juni einen Dämpfer erlitten. Der Einkaufsmanagerindex für die Privatwirtschaft - Industrie und Dienstleister zusammen - fiel um 0,9 auf 55,7 Punkte. Das ist der schlechteste Wert seit fünf Monaten, wie das Institut IHS Markit zu seiner Umfrage unter 5000 Unternehmen mitteilte. Ab 50 signalisiert das Barometer ein Wachstum. "Insgesamt fällt das Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal 2017 so gut aus wie seit über sechs Jahren nicht mehr", sagte Markit-Chefvolkswirt Chris Williamson. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte von April bis Juni mit 0,7 Prozent etwas schneller gewachsen sein als zu Jahresbeginn mit 0,6 Prozent. (rts)

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  • Konjunktur
    Inflation drückt Reallöhne

    Die Kaufkraft der Deutschen ist im ersten Quartal wegen der höheren Inflation so schwach gestiegen wie seit über zwei Jahren nicht mehr. Die Reallöhne wuchsen von Januar bis März um 0,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Zwar zogen die Verdienste mit 2,6 Prozent kräftiger an als in den drei Vorquartalen. Allerdings erreichte die Teuerungsrate mit 1,9 Prozent den höchsten Wert seit Ende 2012, weshalb der größte Teil des Lohnzuwachses von der Inflation zunichte gemacht wurde. Dafür sorgten vor allem teureres Benzin und Heizöl. Die Bruttomonatsverdienste von Arbeitnehmern in leitender Stellung legten mit 3,7 Prozent besonders stark zu. "Hauptursache dafür sind weit überdurchschnittlich gestiegene Sonderzahlungen", erklärten die Statistiker. Bei an- und ungelernten Beschäftigten fiel das Plus mit 2,6 Prozent durchschnittlich aus. Der zu Jahresbeginn von 8,50 auf 8,84 Euro angehobene gesetzliche Mindestlohn habe "keine offensichtlichen Auswirkungen hinterlassen", schlussfolgerten die Statistiker daraus. (rts)

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