Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 01. September 2014
  • Unternehmen

    Eon-Chef: Russland dreht Europa nicht das Gas ab

    Eon-Chef Johannes Teyssen geht nicht davon aus, dass Russland im Zuge des Ukraine-Konflikts Deutschland den Gashahn zudrehen wird. "Es droht in deutschen Wohnzimmern nicht kalt zu werden", sagte Teyssen. Der russische Präsident Wladimir Putin habe kein Interesse daran, Gaslieferungen für Deutschland und Europa einzustellen. Russland sei vielmehr abhängig von Europa und könne sein Öl und Gas nicht einfach in andere Regionen verkaufen.

    "Keine Seite hat ein Interesse, Gas zum Teil des Konflikts zu machen", fügte Teyssen hinzu. Die entscheidende Frage sei vielmehr, wie der Konflikt um die Ukraine beigelegt werden könne. Dies müsse die Politik verantworten. Die vom Westen gegen Russland verhängten Sanktionen träfen das Geschäft E.ONs "nahezu gar nicht." E.ON ist als Versorger in Russland tätig, "das Geschäft läuft anständig". (rts)

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  • Mittwoch, 25. Mai 2016
  • Kooperation
    Toyota steigt bei Uber ein

    Der japanische Autobauer Toyota steigt beim Fahrdienstanbieter Uber ein. Über die Zusammenarbeit mit Uber wolle Toyota seinen Kunden neue "sichere, bequeme und attraktive Mobilitätsdienste" anbieten, hieß es in einer Erklärung. Darin war auch die Rede von einer strategischen Investition Toyotas in nicht genannter Höhe. Nahezu zeitgleich gab der deutsche Autobauer Volkswagen seine Zusammenarbeit mit dem Uber-Konkurrenten Gett bekannt. VW erklärte, dafür 300 Millionen US-Dollar (knapp 270 Millionen Euro) investieren zu wollen. Pioniere in dieser Hinsicht sind beide Autobauer nicht: Die Opel-Mutter General Motors (GM) hatte bereits im März ihre Zusammenarbeit mit dem US-Fahrdienstanbieter Lyft bekanntgegeben. (AFP)

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