Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 01. September 2014
  • Unternehmen

    Eon-Chef: Russland dreht Europa nicht das Gas ab

    Eon-Chef Johannes Teyssen geht nicht davon aus, dass Russland im Zuge des Ukraine-Konflikts Deutschland den Gashahn zudrehen wird. "Es droht in deutschen Wohnzimmern nicht kalt zu werden", sagte Teyssen. Der russische Präsident Wladimir Putin habe kein Interesse daran, Gaslieferungen für Deutschland und Europa einzustellen. Russland sei vielmehr abhängig von Europa und könne sein Öl und Gas nicht einfach in andere Regionen verkaufen.

    "Keine Seite hat ein Interesse, Gas zum Teil des Konflikts zu machen", fügte Teyssen hinzu. Die entscheidende Frage sei vielmehr, wie der Konflikt um die Ukraine beigelegt werden könne. Dies müsse die Politik verantworten. Die vom Westen gegen Russland verhängten Sanktionen träfen das Geschäft E.ONs "nahezu gar nicht." E.ON ist als Versorger in Russland tätig, "das Geschäft läuft anständig". (rts)

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  • Freitag, 01. Juli 2016
  • Brexit
    S&P stuft EU wegen Brexit herunter

    Standard & Poor's hat das Rating für die Europäische Union auf AA von AA+ heruntergestuft. Die Bonität des Staatenverbunds hänge von der Fähigkeit und dem Willen der Mitgliedsländer ab, die EU zu unterstützen. Nach der Entscheidung der Briten, die EU zu verlassen, schätzt die Ratingagentur die Kohäsion innerhalb der EU mit Blick auf die Unterstützung der Bonität nur noch als neutral ein, wie S&P mitteilte. Bislang sei die Einschätzung hier positiv gewesen. Der Ausblick sei aber stabil, weil in den meisten der möglichen Szenarien das Rating auf dem niedrigeren Niveau Bestand haben werde. (DJ)

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  • Banken
    Commerzbank streicht Stellen in New York

    Die Commerzbank schrumpft ihr Investmentbanking in New York. Das Institut wolle sich aus einigen Finanzgeschäften zurückziehen und gut 100 Stellen abbauen, erklärte Kapitalmarkt-Vorstand Michael Reuther im Intranet des Konzerns. Die Bank setzt damit ihren Weg im Investmentbanking fort, Aufgaben an weniger Standorten zu bündeln und dadurch effizienter zu werden. So hatte das Institut bereits Ende 2014 Stellen von London nach Frankfurt verlagert. (dpa)

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