Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Samstag, 25. Oktober 2014
  • Unternehmen

    Eon soll gemeinsam mit Vattenfall klagen

    Die umstrittene Milliardenklage des schwedischen Vattenfall-Konzerns gegen Deutschland vor einem US-Schiedsgericht könnte auch für den Energiekonzern Eon einen Geldsegen bedeuten. Über Zwischenfirmen ist nach Informationen der Süddeutschen Zeitung auch Eon an dem Verfahren in Washington beteiligt, wie die Zeitung schreibt. Kläger seien nach Angaben aus Branchenkreisen nicht nur die Vattenfall-Mutter in Schweden und deren deutsche Tochter, sondern auch die beiden Betreibergesellschaften der betroffenen Atomkraftwerke Krümmel und Brunsbüttel, an denen Eon zu 50 und 33 Prozent beteiligt sei.

    Bei einem Erfolg könne Eon möglicherweise anteilig von dem Urteil profitieren, so die Zeitung. Experten zufolge könne das Unternehmen dann mit einer Milliardensumme rechnen. Die beteiligten Konzerne und das zuständige Bundeswirtschaftsministerium hätten sich nicht zu den Angaben geäußert. (DJ)

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  • Dienstag, 30. Mai 2017
  • Unternehmen
    British Airways fliegt wieder nach Plan

    Vier Tage nach dem Komplettausfall ihrer Computersysteme will British Airways nun wieder auf allen Strecken nach Plan fliegen. "Unsere IT-Systeme laufen wieder reibungslos und wir werden am Dienstag an den Flughäfen Heathrow und Gatwick vollständig nach unserem Flugplan operieren", teilte das Unternehmen am Montag mit. Am Samstag waren an beiden Standorten alle Flüge gestrichen worden. Auch in den Folgetagen kam es noch zu zahlreichen Flugausfällen. Das Unternehmen führte die weltweiten Störungen ihres Computersystems auf Probleme mit der Stromversorgung zurück. (rts)

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  • Montag, 29. Mai 2017
  • Unternehmen
    Linde winkt Großauftrag aus Russland

    Der Gase- und Anlagenbaukonzern Linde steht vor einem Großauftrag aus Russland. Die Order für die Anlagenbausparte komme von einem Unternehmen aus der russischen Teilrepublik Tatarstan und solle am Freitag beim Wirtschaftsforum St. Petersburg unterzeichnet werden, sagten zwei mit der Sache vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Die "Süddeutsche Zeitung" berichtete, das Geschäft habe ein Volumen von rund einer Milliarde Euro. Der Name des russischen Partners wurde zunächst nicht bekannt. Ein Linde-Sprecher lehnte eine Stellungnahme ab. (rts)

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