Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Samstag, 25. Oktober 2014
  • Unternehmen

    Eon soll gemeinsam mit Vattenfall klagen

    Die umstrittene Milliardenklage des schwedischen Vattenfall-Konzerns gegen Deutschland vor einem US-Schiedsgericht könnte auch für den Energiekonzern Eon einen Geldsegen bedeuten. Über Zwischenfirmen ist nach Informationen der Süddeutschen Zeitung auch Eon an dem Verfahren in Washington beteiligt, wie die Zeitung schreibt. Kläger seien nach Angaben aus Branchenkreisen nicht nur die Vattenfall-Mutter in Schweden und deren deutsche Tochter, sondern auch die beiden Betreibergesellschaften der betroffenen Atomkraftwerke Krümmel und Brunsbüttel, an denen Eon zu 50 und 33 Prozent beteiligt sei.

    Bei einem Erfolg könne Eon möglicherweise anteilig von dem Urteil profitieren, so die Zeitung. Experten zufolge könne das Unternehmen dann mit einer Milliardensumme rechnen. Die beteiligten Konzerne und das zuständige Bundeswirtschaftsministerium hätten sich nicht zu den Angaben geäußert. (DJ)

    +
  • Samstag, 23. September 2017
  • Konjunktur
    Italien hebt Wachstumsprognosen an

    Italien hat seine Prognosen für die Wirtschaftsleistung in diesem und im kommenden Jahr angehoben. "Wir haben höhere und solidere Wachstumszahlen als zunächst vorhergesehen", sagte Regierungschef Paolo Gentiloni in Rom. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) soll 2017 um 1,5 Prozent steigen, zuvor war mit 1,1 Prozent gerechnet worden. 2018 und 2019 soll es so weitergehen. Beim Abbau der Neuverschuldung kommt Italien aber nicht so schnell voran wie gedacht. Wie Finanzminister Pier Carlo Padoan sagte, soll das Defizit von 2,1 Prozent in diesem Jahr auf 1,6 Prozent des BIP im kommenden Jahr sinken. Ursprünglich war die Regierung von 1,2 Prozent an neuen Schulden ausgegangen. (dpa)

    +
Themenseiten Wirtschaft
Empfehlungen