Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 03. Juni 2014
  • Energie

    Eon will Pipeline-Projekt verlassen

    Der Versorger Eon will der aserbaidschanischen Energiegesellschaft Socar zufolge dem Pipeline-Projekt TAP den Rücken kehren. Neben Eon wolle sich auch der französische Total-Konzern zurückziehen, sagte ein Socar-Vertreter. Gründe nannte er nicht. Mit Hilfe der TAP-Pipeline soll Europa unabhängiger von russischem Erdgas werden. Eon überprüfe laufend strategische Optionen auch für sein Pipeline-Geschäft, erklärte ein E.ON-Sprecher. Eine solche Prüfung könne dazu führen, dass Eon eine Trennung von einzelnen Geschäften erwäge - oder auch nicht. Über die Pipeline TAP soll nach früheren Angaben des britischen Energieriesen BP ab 2019 Gas aus Aserbaidschan über Griechenland und Albanien nach Süditalien fließen. Durch die Röhre sollen pro Jahr rund zehn Milliarden Kubikmeter Gas nach Süditalien gelangen. Eon bezieht einen großen Teil seines Erdgases aus Russland und ist auch an der Ostsee-Pipeline beteiligt. (rts)

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  • Freitag, 20. Oktober 2017
  • Quartalszahlen
    Siemens-Rivale GE verdient deutlich weniger

    Der US-Industrieriese General Electric hat Anleger nach einem schwachen dritten Quartal mit einer drastisch gesenkten Gewinnprognose verschreckt. Verglichen mit dem Vorjahreswert sank der Überschuss um neun Prozent auf 1,8 Milliarden Dollar (1,5 Mrd Euro), wie der Siemens-Rivale in Boston mitteilte. Der Umsatz legte zwar um gut 14 Prozent auf 33,5 Milliarden Dollar zu, das lag jedoch vor allem am Zukauf des Ölfeldausrüsters Baker Hughes. Analysten hatten bessere Zahlen erwartet, die Aktie fiel vorbörslich um fünf Prozent. "Dies war ein sehr herausforderndes Quartal", sagte Konzernchef John Flannery. Der Großteil der Geschäfte habe zwar solide Ergebnisse erzielt, dies sei jedoch durch die schwache Energiesparte zunichte gemacht worden. (dpa)

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