Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 03. Juni 2014
  • Energie

    Eon will Pipeline-Projekt verlassen

    Der Versorger Eon will der aserbaidschanischen Energiegesellschaft Socar zufolge dem Pipeline-Projekt TAP den Rücken kehren. Neben Eon wolle sich auch der französische Total-Konzern zurückziehen, sagte ein Socar-Vertreter. Gründe nannte er nicht. Mit Hilfe der TAP-Pipeline soll Europa unabhängiger von russischem Erdgas werden. Eon überprüfe laufend strategische Optionen auch für sein Pipeline-Geschäft, erklärte ein E.ON-Sprecher. Eine solche Prüfung könne dazu führen, dass Eon eine Trennung von einzelnen Geschäften erwäge - oder auch nicht. Über die Pipeline TAP soll nach früheren Angaben des britischen Energieriesen BP ab 2019 Gas aus Aserbaidschan über Griechenland und Albanien nach Süditalien fließen. Durch die Röhre sollen pro Jahr rund zehn Milliarden Kubikmeter Gas nach Süditalien gelangen. Eon bezieht einen großen Teil seines Erdgases aus Russland und ist auch an der Ostsee-Pipeline beteiligt. (rts)

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  • Samstag, 24. September 2016
  • Ratingagenturen
    Fitch bestätigt Flüchtlingseffekt

    Die Analysten der Ratingagentur Fitch behalten ihr Spitzenrating "AAA" für Deutschland bei. Die bestmögliche Einstufung spiegele Deutschlands starke Finanzinstitutionen und die breit aufgestellte, von hoher Wertschöpfung geprägte Wirtschaft wider, teilte die Agentur nach Börsenschluss zum Wochenende mit. Zudem hieß es, der Ausblick für Deutschland sei "stabil". Für das laufende Jahr sagte Fitch für Deutschland ein Wirtschaftswachstum von 1,7 Prozent voraus, für 2017 und 2018 von je 1,4 Prozent. Die vielen Flüchtlinge, die Deutschland aufgenommen habe, würden einen leicht positiven Einfluss auf das Wirtschaftswachstum haben, hieß es zudem. Es werde aber Zeit brauchen, um die Migranten in den Arbeitsmarkt zu integrieren. (rts)

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