Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 12. Februar 2016
  • Unternehmen

    Ergo gibt sich neue Struktur

    Beim Versicherungskonzern Ergo nehmen die Umbaupläne des neuen Vorstandschefs Markus Rieß konkretere Formen an. Die Tochter des weltgrößten Rückversicherers Munich Re teilt sich dazu in drei Bereiche auf. Unter dem Dach des Ergo-Konzerns stehen künftig das Deutschlandgeschäft und eine Digitalsparte als eigene Einheiten neben der bestehenden Auslandssparte Ergo International. Mit Schaffung einer eigenen Digitalsparte neben dem herkömmlichen Versicherungsgeschäft reagiert Ergo auf die Veränderungen in der Branche. Der Vorstand der neuen Ergo-Dachgesellschaft schrumpft von acht auf sechs Personen. Während die Vorstandsmitglieder Silke Lautenschläger und Jochen Messemeer in die Spartengesellschaften wechseln, verlässt Daniel von Borries den Konzern Ende März. Er zeichnete unter anderem für die Kapitalanlagen verantwortlich. (dpa)

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  • Mittwoch, 22. Februar 2017
  • Unternehmen
    Unilever will wertvoller werden

    Nach dem abgewendeten Übernahmeversuch des US-Lebensmittelherstellers Kraft Heinz will der Konsumgüter-Konzern Unilever prüfen, wie sich für die Aktionäre der Wert des Unternehmens steigern lässt. Alle Optionen sollten bis Anfang April bewertet werden, teilte Unilever mit. Der Übernahmeversuch von Kraft Heinz habe gezeigt, wie nötig es sei, zugunsten der Aktionäre den Unternehmenswert schnell zu steigern. Kraft Heinz hatte am Sonntag sein Angebot für Unilever zurückgezogen, mit dem das niederländische Unternehmen mit 143 Milliarden Dollar bewertet wurde. Unilever hatte das Angebot als zu niedrig zurückgewiesen. (AFP)

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  • Quartalszahlen
    Sparkurs hilft Modekette Esprit wieder in die schwarzen Zahlen

    Die Modekette Esprit ist dank ihres Sparprogramms in die Gewinnzone zurückgekehrt. Im ersten Geschäftshalbjahr erzielte der Konzern einen Nettogewinn von umgerechnet 7,4 Millionen Euro, wie der Rivale von H&M und Zara mitteilte. Vor einem Jahr war noch ein Verlust von 29 Millionen Euro angefallen. Zum positiven Ergebnis habe vor allem die Schließung unrentabler Filialen beigetragen. Angesichts der Nachfrageschwäche in China seien insbesondere dort Geschäfte dichtgemacht worden. Zugleich wurden die Werbeaktivitäten im asiatischen Raum heruntergefahren. Die Kürzungen machten sich allerdings auch auf der Einnahmenseite bemerkbar: Der Umsatz sank um mehr als zehn Prozent auf umgerechnet rund eine Milliarde Euro. (rts)

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