Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 12. Februar 2016
  • Unternehmen

    Ergo gibt sich neue Struktur

    Beim Versicherungskonzern Ergo nehmen die Umbaupläne des neuen Vorstandschefs Markus Rieß konkretere Formen an. Die Tochter des weltgrößten Rückversicherers Munich Re teilt sich dazu in drei Bereiche auf. Unter dem Dach des Ergo-Konzerns stehen künftig das Deutschlandgeschäft und eine Digitalsparte als eigene Einheiten neben der bestehenden Auslandssparte Ergo International. Mit Schaffung einer eigenen Digitalsparte neben dem herkömmlichen Versicherungsgeschäft reagiert Ergo auf die Veränderungen in der Branche. Der Vorstand der neuen Ergo-Dachgesellschaft schrumpft von acht auf sechs Personen. Während die Vorstandsmitglieder Silke Lautenschläger und Jochen Messemeer in die Spartengesellschaften wechseln, verlässt Daniel von Borries den Konzern Ende März. Er zeichnete unter anderem für die Kapitalanlagen verantwortlich. (dpa)

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  • Donnerstag, 29. Juni 2017
  • Unternehmen
    H&M überrascht mit kräftigem Gewinn-Plus

    Zusätzliche Filialen und ein Sparkurs zahlen sich für den schwedischen Modekonzern H&M aus. Der Gewinn stieg im zweiten Quartal um zehn Prozent auf 7,71 Milliarden schwedische Kronen (knapp 790 Millionen Euro), wie die Nummer zwei in Europa nach der Zara-Mutter Inditex am Donnerstag mitteilte. Von Reuters befragte Analysten hatten mit einem weitaus geringeren Plus gerechnet. An der Börse kamen die Zahlen gut an: Die Aktie legte um mehr als drei Prozent zu. Die Schweden hinken trotz des Gewinnanstiegs dem spanischen Marktführer hinterher. Inditex schaffte zuletzt ein Plus von 18 Prozent, unter anderem dank des Ausbaus des Online-Geschäfts. Zu schaffen machten H&M Abschreibungen, weil Bekleidung aus der Wintersaison in den Lagern liegen blieb. "Das Geschäft in Großbritannien, Skandinavien und Osteuropa sowie in einigen Wachstumsmärkten war gut", sagte H&M-Chef Karl-Johan Persson. In den USA, China, den Niederlanden und der Schweiz sei es dagegen schlechter gelaufen. Auch für das laufende Sommerquartal sei mit Abschreibungen auf Lagerbestände zu rechnen.

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